FC Blau-Weiß Leipzig

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Dieser Artikel erläutert die ehemalige BSG Motor Südwest Leipzig; für die BSG Aufbau Südwest Leipzig siehe Leipziger SC
FC Blau-Weiß Leipzig
Logo VFK B-W Leipzig.png
Basisdaten
Name Verein für Körperkultur
Blau-Weiß Leipzig 1892 e.V.
Sitz Leipzig, Sachsen
Gründung 18. Juni 1990
Farben blau-weiß
Website vfk-blauweiss-leipzig.de
Erste Mannschaft
Stadion Stadion der Freundschaft
Plätze 3500
Liga Landesklasse Nord
2016/17 2. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Blau-Weiß Leipzig ist ein deutscher Sportverein aus Leipzig, der die Sportarten Fußball, Handball, Aerobic und Kraftsport anbietet. Die Fußballabteilung des Clubs nutzt das 3500 Zuschauer fassende Stadion der Freundschaft im Stadtteil Kleinzschocher.

Abteilung Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorgängerverein des heutigen FC Blau-Weiß Leipzig wurde im Jahr 1911 aus dem 1892 entstandenen Turnverein des AV Leipzig unter der Bezeichnung VfK Südwest Leipzig gegründet. Der Arbeiterverein trat bis 1933, im Gegensatz zum Dresdner SV 1910 und dem VfL Leipzig-Südost, nur kurzzeitig in Sachsen in Erscheinung.

Größter Erfolg des VfK war das Erreichen der Endrunde um die Meisterschaft des Arbeiter-Turn- und Sportbundes, in der die Leipziger im Halbfinale der Spielzeit 1931/32 der FT Cottbus 1893 im Halbfinale mit 3:4 unterlagen. Analog zu anderen Arbeiterclubs wurde auch der VfK Südwest mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 aufgelöst. Nach 1945 wurde anstelle des aufgelösten VfK die BSG Motor Südwest Leipzig gegründet. Die Betriebssportgemeinschaft (BSG) spielte im DDR-Fußball keine Rolle und erreichte nicht einmal das Niveau der drittklassigen Bezirksliga. Die größten Erfolge waren die Kreismeisterschaften von 1973 und 1984.

Nach der deutschen Wiedervereinigung und dem Zusammenbruch des BSG-Systems gründeten BSG-Mitglieder am 20. Mai 1990 den früheren Verein VfK Südwest Leipzig neu. Am 18. Juni 1990 fusionierte der VfK mit dem SV Blau-Weiß Leipzig (ehemals BSG Baukombinat Leipzig) zum VfK Blau-Weiß Leipzig. Nachdem 2005 der Aufstieg in die Bezirksliga Leipzig gelang, stieg der VfK 2008 in die sechstklassige Sachsenliga auf. Zur Saison 2011/12 trat die Landesliga-Mannschaft geschlossen zur BSG Chemie Leipzig über. Somit wurde die zweite Mannschaft, die in der achtklassigen Kreisoberliga (Stadtliga Leipzig) spielte, zur ersten Mannschaft. 2016 stieg der VfK Blau-Weiß Leipzig in die Landesklasse (7. Liga) auf.

Im Juni 2017 fusionierte der VfK Blau-Weiß Leipzig 1892 mit den Vereinen TuB Leipzig und Leipzig United F.C. zum FC Blau-Weiß Leipzig.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Teilnahme an der Endrunde der Meisterschaft des ATSB: 1931/32 (Halbfinale)

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sebastian Albert, Juniorennationalspieler und Zweitligaspieler bei Hansa Rostock, begann 1996 seine Laufbahn als Fußballspieler beim VfK.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]