FC Carl Zeiss Jena

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FC Carl Zeiss Jena
Vereinswappen des FC Carl Zeiss Jena
Verein
Name Fußballclub Carl Zeiss Jena e. V.
Sitz Jena, Thüringen
Gründung 13. Mai 1903
(Neugründung: 20. Januar 1966)
Farben Blau, Gelb und Weiß
Mitglieder 4.000 (Stand: Juni 2017)[1]
Präsident Klaus Berka
Fußballunternehmen
Name FC Carl Zeiss Jena Fußball Spielbetriebs GmbH
Gesellschafter 95 %: Staprix NV
05 %: e. V.
Stimmen­verteilung 50,02 %: e. V.
49,98 %: Staprix NV
Geschäftsführer Chris Förster
Website fc-carlzeiss-jena.de
Erste Mannschaft
Trainer Mark Zimmermann
Stadion Ernst-Abbe-Sportfeld
Plätze 12.990
Liga 3. Liga
2016/17 1. Platz (Regionalliga Nordost)
Heim
Auswärts

Der FC Carl Zeiss Jena ist ein Fußballverein aus Jena. Nach mehreren Namensänderungen[2] wurde der Verein am 20. Januar 1966 als FC Carl Zeiss Jena neu gegründet. Der dreifache DDR-Meister zählt rund 4.000 Mitglieder (Stand: Juni 2017)[1]. Die Vereinsfarben sind Blau, Gelb und Weiß. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte war der Einzug ins Endspiel des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 1981.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1903 bis 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. Mai 1903 wurde der Fußball-Klub der Firma Carl Zeiß Jena gegründet. Ihm gehörten anfangs ausschließlich Angestellte der Firma Carl Zeiss an. Zum 1. Juli 1904 wurde die Mitgliedschaft der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

In der Gau-Meisterschaft Ostthüringen war der Klub dominierend. Zwischen 1909 und 1933 gewann er zwölfmal die Meisterschaft Ostthüringens. Nach Gründung der Gauliga Mitte 1933 wurde der 1. SV Jena viermal (1935, 1936, 1940 und 1941) Meister der Gauliga Mitte. In dieser Zeit hatten er mehrere Nationalspieler in seinen Reihen. Der erste Jenaer Auswahlspieler war Willy Krauß, der am 26. März 1911 mit der deutschen Nationalmannschaft 6:2 gegen die Schweiz gewann.

1945 bis 1991[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in der Sowjetischen Besatzungszone alle Vereine verboten. 1946 wurde die SG Ernst-Abbe Jena gegründet. Mehrere Namensänderungen folgten. 1949 spielte die Mannschaft als BSG Carl Zeiss Jena gegen Horch Zwickau um einen Platz in der neuen Ostzonen-Liga, der späteren DDR-Oberliga. Beide Mannschaften waren im Pokalhalbfinale unterlegen und mussten den dritten Platz ausspielen, da dieser zur Teilnahme an der Ostzonen-Liga berechtigte. Nach zwei Unentschieden setzte sich Zwickau im zweiten Wiederholungsspiel durch.

1952 stieg Jena in die DDR-Oberliga auf. Nachdem die Mannschaft wieder in die Liga abgestiegen war, entwickelte sich der Verein nach dem erneuten Aufstieg 1956 zu einer Größe im DDR-Fußballsport.

1958 wurde Georg Buschner Cheftrainer im Klub, der seit 1954 SC Motor Jena hieß. Am 7. Oktober 1960 besiegte der Verein im Pokalfinale den SC Empor Rostock und wurde damit zum ersten Mal FDGB-Pokalsieger. Damit war Jena erstmals für einen Europapokalwettbewerb qualifiziert. Die europäische Premiere endete am 16. Oktober 1961 in Linz gegen den walisischen Verein Swansea Town 2:2. Erst im Halbfinale gegen Atlético Madrid schied Jena aus. 1963 wurde Buschners Mannschaft DDR-Meister – ein Erfolg, den er 1968 und 1970 wiederholte.

Am 20. Januar 1966 wurde schließlich der FC Carl Zeiss Jena im Jenaer Volkshaus neu gegründet. In den 1970er Jahren stellte Jena zahlreiche Spieler der DDR-Nationalmannschaft, darunter Peter Ducke, Konrad Weise, Lothar Kurbjuweit und Hans-Ulrich Grapenthin.

Meistermannschaft 1970

1970 wurde Georg Buschner zum Trainer der Nationalmannschaft berufen, zunächst ein Jahr lang parallel zu seiner Trainerfunktion beim FC Carl Zeiss, bevor ihn 1971 Hans Meyer im Verein ablöste. Zu DDR-Zeiten war der Oberligist ein so genanntes Leistungszentrum. Hier sollte über zielgerichtete Förderung der Anschluss an den internationalen Spitzensport vorangetrieben werden.

Größter Erfolg der Vereinsgeschichte war das Erreichen des Endspiels im Europapokal der Pokalsieger im Jahre 1981, welches gegen Dinamo Tiflis in Düsseldorf mit 1:2 verloren ging. Auf dem Weg dahin hatten die Jenaer den AS Rom, FC Valencia, Newport County sowie Benfica Lissabon ausgeschaltet.

Nach 1981 blieben die großen Erfolge der beiden vorangegangenen Jahrzehnte aus. Höhepunkte waren dritte Plätze in der Meisterschaft und die Finalteilnahme im Pokal 1988. Im Europapokal schieden die Jenaer spätestens in der zweiten Runde aus. Am 9. November 1988 spielte der FC Carl Zeiss zum bisher letzten Mal auf europäischer Ebene (1:3-Niederlage bei Sampdoria Genua). Insgesamt bestritt der FC Carl Zeiss 87 Europapokalspiele, 50 davon im UEFA-Cup. Die Statistik weist 39 Siege, 17 Unentschieden und 31 Niederlagen aus.

In der letzten DDR-Oberliga-Saison 1990/91 qualifizierte sich der Klub mit Platz 6 für die 2. Bundesliga. In der Ewigen Tabelle der DDR-Oberliga nimmt der FC Carl Zeiss Jena den Spitzenplatz ein.

1991 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufstieg in die Regionalliga 2005
Pokal des Oberligameisters Nordost 2005

In der ersten Zweitliga-Saison 1991/92 belegte Jena mit Trainer Klaus Schlappner nach 32 Punktspielen den fünften Platz. Im DFB-Pokal 1992/93 und 1993/94 schied Jena gegen Bayer 04 Leverkusen bzw. Rot-Weiss Essen jeweils im Viertelfinale aus. 1994 konnte Hans Meyer bei seinem zweiten Engagement als Jenaer Cheftrainer den Abstieg in die Regionalliga Nordost nicht verhindern. Sein Nachfolger Eberhard Vogel führte den Verein in der Folgesaison zurück in die 2. Liga. 1998 erreichte der FC Carl Zeiss Jena nochmals das DFB-Pokal-Viertelfinale (1:2 gegen den MSV Duisburg), stieg jedoch erneut aus der zweiten Liga ab. 2001 folgte der Abstieg in die Staffel Süd der Oberliga Nordost. 2005, im vierten Amateuroberligajahr, gelang dem FC Carl Zeiss mit Heiko Weber als Trainer erstmals der Staffelsieg. Mit zwei Siegen in den Relegationsspielen gegen den Nordstaffel-Zweiten MSV Neuruppin wurde der Aufstieg in die Regionalliga Nord schließlich perfekt gemacht.

In der darauffolgenden Saison 2005/06 erkämpfte sich der FC Carl Zeiss Jena den Aufstieg in die Zweite Liga, zusammen mit Rot-Weiss Essen.

Nahezu während der gesamten Saison 2006/07 befand sich der FC Carl Zeiss Jena im Abstiegskampf. Aufgrund der prekären Lage wurden Cheftrainer Heiko Weber und Co-Trainer Marco Kämpfe am 11. April 2007 beurlaubt. Nachfolger Webers wurde Frank Neubarth, unter dem der Verein bis zum Saisonschluss ungeschlagen blieb. Am letzten Spieltag sicherte sich der FC Carl Zeiss Jena den Klassenerhalt in der Zweiten Liga durch ein 2:1 beim FC Augsburg. Am 17. September 2007 trennte sich der Verein von Neubarth, nachdem die Zeiss-Elf nach dem fünften Spieltag auf den vorletzten Tabellenplatz gerutscht war. Drei Tage später wurde der ehemalige Bundesligaprofi Valdas Ivanauskas als neuer Trainer vorgestellt, der jedoch bereits am 22. Dezember 2007 durch den ehemaligen Trainer der Jenaer A-Junioren-Mannschaft, Henning Bürger, ersetzt wurde.

Bei der Mitgliederversammlung im September 2007 wurde die Ausgliederung der ersten und zweiten Mannschaft in die FC Carl Zeiss Jena Fußball Spielbetriebs GmbH beschlossen.

Das russische Unternehmen „Alpha Invest Group Corporation“ bot 2007 bis zu 25 Millionen Euro für 49 Prozent der Vereinsanteile. Hinter dem Unternehmen, das unter anderem einen eigenen Geschäftsführer einsetzen wollte, stand der laut Nowaja Gaseta zeitweise von Russland polizeilich gesuchte Oligarch Michail Guzerijew. Die DFL lehnte den sich anbahnenden Kontrakt schließlich ab.[4]

Während die erste Mannschaft in der Saison 2007/08 den Abstieg aus der zweiten Bundesliga nicht vermeiden konnte und bereits nach dem 32. Spieltag als Teilnehmer an der neuen 3. Liga feststand, machte sie im DFB-Pokalwettbewerb umso mehr von sich reden. Nacheinander schaltete Jena Titelverteidiger 1. FC Nürnberg (in der zweiten Runde nach Elfmeterschießen), Arminia Bielefeld (Achtelfinale) und im Viertelfinale in Stuttgart den amtierenden deutschen Meister VfB Stuttgart, erneut nach einem Elfmeterschießen, aus. Damit zog der Verein erstmals in ein DFB-Pokal-Halbfinale ein, unterlag dort allerdings bei Borussia Dortmund − mit 80.708 Zuschauern das bislang bestbesuchte Pokalspiel[5] − mit 3:0.

Am 11. Mai 2008 trat zuerst Aufsichtsratschef Michael Meier zurück, einen Tag später folgten Präsident Rainer Zipfel und Schatzmeister Gerald Glöckner. Sie zogen die Konsequenzen aus dem Abstieg. Bei einer Aufsichtsratssitzung am 22. Mai 2008 wurde Peter Schreiber zum neuen Präsidenten gewählt.

Die Amtszeit von Trainer Henning Bürger währte nur kurz, am 14. September 2008 wurde mit ihm bereits der vierte Trainer binnen eineinhalb Jahren entlassen. Am 25. September übernahm René van Eck. Trotz Talfahrt in der Liga erreichte Jena nach Siegen über die beiden Zweitligamannschaften 1. FC Kaiserslautern und FSV Frankfurt auch im DFB-Pokalwettbewerb 2008/09 das Achtelfinale erreicht. Dort schied man gegen den FC Schalke 04 aus. Aufgrund des ausbleibenden Erfolges in der 3. Liga und akuter Abstiegsgefahr gab der Klub am Abend des 23. März 2009 die Entlassung von René van Eck und Sportdirektor Carsten Linke bekannt. Trainer wurde Marc Fascher, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009 erhielt. Durch ein 2:2 beim SV Sandhausen sicherte sich Jena am letzten Spieltag den Klassenerhalt.

Obwohl mit Marc Fascher das Ziel Klassenerhalt geschafft wurde, wurde er Ende Mai entlassen und durch seinen Vorgänger René van Eck, der noch auf der Gehaltsliste des Klubs stand, ersetzt. Hartmut Beyer wurde am 29. November 2009 zum Präsidenten gewählt. Unter van Eck erreichte die 1. Mannschaft in der Saison 2009/10 den 5. Platz.

Am 1. Juni 2010 wurde Jürgen Raab als Cheftrainer beim FC Carl Zeiss Jena und Nachfolger von René van Eck vorgestellt. Allerdings wurde Raab am 6. Oktober beurlaubt. Vom 12. Oktober 2010 bis zum 20. April 2011 war Wolfgang Frank Cheftrainer der Thüringer. Nach dessen Entlassung übernahm schließlich Heiko Weber wieder den Trainerposten. Am 12. Mai 2011 gab Carl Zeiss bekannt, dass Rainer Zipfel ab 18. Mai 2011 wieder als Präsident im Amt ist. Er folgt Hartmut Beyer, der am 5. Februar 2011 seinen Rücktritt zum Saisonende 2010/12 erklärt hatte. Nachdem der Verein am 15. Spieltag auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht war, wurde Weber am 30. Oktober 2011 entlassen. Am 7. November wurde bekanntgegeben, dass Petrik Sander die Trainergeschäfte übernimmt. Am 4. Spieltag der Saison 2013/14 wurden Thomas Hoßmang und Petrik Sander beurlaubt, weil man das ausgegebene Ziel Wiederaufstieg gefährdet sah.[6] Nachdem Marco Kämpfe zwei Spiele als Interimstrainer fungiert hatte, wurde am 9. September 2013 Andreas Zimmermann als Trainer präsentiert,[7] dessen zum Saisonende endender Vertrag aber nicht verlängert wurde, da er bereits bei Rot-Weiß Oberhausen unterschrieben hatte. Präsident Zipfel hatte im Februar angekündigt, dass er für keine weitere Amtszeit zur Verfügung stünde und sein Amt Ende März zur Verfügung stellte. Anfang April 2014 wurde Lutz Lindemann zum neuen Präsidenten berufen.[8] Am 14. April 2014 wurde Andreas Zimmermann von seinen Aufgaben entbunden und durch Lothar Kurbjuweit ersetzt.[9]

Am 16. Mai 2014 verpflichtete der Verein den Belgier Patrick van Kets von Standard Lüttich als Cheftrainer für die Saison 2014/15. Der ehemalige FCC-Profi Karsten Hutwelker sollte sein Assistent werden.[10] Van Kets sagte jedoch rund zwei Wochen nach seiner Verpflichtung ab und löste seinen Vertrag auf. Stattdessen sollte Kurbjuweit die Mannschaft bis zum 30. Juni 2015 leiten.[11] Ab dem 7. Januar 2015 wurde Jena von Volkan Uluc trainiert, der am 19. Dezember 2014 verpflichtet wurde.[12][13] Am 30. April 2015 gab die Saalfelder Metal Band Heaven Shall Burn bekannt, fortan auf unbestimmte Zeit als Trikotsponsor zu agieren.[14] Mit einer Sondergenehmigung lief der Verein zudem im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit schwarzen Rock-’n’-Roll-Trikots auf.[15] Am 22. Juli 2015 verlängerte der FC Carl Zeiss den Vertrag mit Heaven Shall Burn als Sponsor der Heimtrikots,[16] zudem wurde Sea Shepherd als neuer Sponsor der Auswärtstrikots vorgestellt.[17]

Mit Beginn der Regionalliga-Saison 2016/17 beförderte der Verein Mark Zimmermann, den Interimstrainer der Jahre 2008 und 2010, zum Cheftrainer. Er trainierte zuvor die U19 und führte die Erste Mannschaft auf Anhieb zur Meisterschaft der Regionalliga, die am 28. April 2017 − drei Spieltage vor Schluss − nach einem 1:1 gegen RB Leipzig II feststand.[18] In den Spielen um den Aufstieg zur 3. Liga gewann Jena das Hinspiel beim FC Viktoria Köln mit 3:2, verlor das Rückspiel mit 0:1 und stieg aufgrund der Auswärtstorregel in die 3. Liga auf.[19][20]

Im Juni 2017 beschloss man eine Kooperation mit dem FF USV Jena, vor allem im Nachwuchsbereich.[21]

Logohistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größte Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meistermannschaft 1968

Bilanz seit 1991/92[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte DFB-Pokal
1991/92 2. Bundesliga Süd 5. 12 9 11 39:36 33:31 1. Runde
1992/93 2. Bundesliga 8. 19 12 15 66:59 50:42 Viertelfinale
1993/94 2. Bundesliga 17. 9 16 13 38:41 34:42 Viertelfinale
1994/95 Regionalliga Nordost 1. 23 8 3 74:17 54:14 1. Runde
1995/96 2. Bundesliga 6. 13 9 12 49:54 48 2. Runde
1996/97 2. Bundesliga 12. 9 15 10 44:49 42 1. Runde
1997/98 2. Bundesliga 16. 8 9 17 39:61 33 Viertelfinale
1998/99 Regionalliga Nordost 9. 13 9 12 36:38 48 2. Runde
1999/00 Regionalliga Nordost 4. 16 10 8 53:35 58 1. Runde
2000/01 Regionalliga Süd 18. 7 8 19 39:57 29
2001/02 Oberliga NOFV-Süd 3. 24 5 5 79:24 71
2002/03 Oberliga NOFV-Süd 2. 26 4 4 87:22 82
2003/04 Oberliga NOFV-Süd 2. 20 8 2 67:20 68
2004/05 Oberliga NOFV-Süd 1. 28 3 3 108:23 87 1. Runde
2005/06 Regionalliga Nord 2. 22 6 8 58:32 72
2006/07 2. Bundesliga 13. 9 11 14 40:56 38 1. Runde
2007/08 2. Bundesliga 18. 6 11 17 45:68 29 Halbfinale
2008/09 3. Liga 16. 10 11 17 41:59 41 Achtelfinale
2009/10 3. Liga 5. 16 12 10 54:44 60
2010/11 3. Liga 15. 11 11 16 43:62 44
2011/12 3. Liga 18. 9 12 17 39:59 39
2012/13 Regionalliga Nordost 2. 16 10 4 54:28 58 1. Runde
2013/14 Regionalliga Nordost 3. 15 7 8 54:39 52
2014/15 Regionalliga Nordost 4. 12 9 7 46:38 45 1. Runde
2015/16 Regionalliga Nordost 7. 15 8 11 43:33 53 2. Runde
2016/17 Regionalliga Nordost 1. 23 6 5 68:25 75 1. Runde
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

Kader der Saison 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Nat. Name Im Verein seit Letzter Verein
Torwart
1 DeutscherDeutscher PolePole Raphael Koczor 2014 SC Viktoria 04 Köln
12 DeutscherDeutscher Stefan Schmidt 2007 TSV 1860 Dornburg
22 BelgierBelgier Jo Coppens 2017 KSV Roeselare
Abwehr
2 DeutscherDeutscher Florian Brügmann 2017 Hallescher FC
5 DeutscherDeutscher Matthias Kühne 2016 MSV Duisburg
3 FrankreichFrankreich Guillaume Cros 2016 RCO Agde
15 DeutscherDeutscher Marius Grösch 2017 1. FC Kaiserslautern II
20 DeutschlandDeutschland Jan Löhmannsröben 2017 1. FC Magdeburg
21 DeutschlandDeutschland Dennis Slamar 2016 Vereinslos
23 DeutschlandDeutschland Sören Eismann 2013 Hallescher FC
26 DeutscherDeutscher Kevin Pannewitz 2017 Oranienburger FC Eintracht
24 DeutscherDeutscher Justin Gerlach 2013 Berliner AK 07
Mittelfeld
20 DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei Firat Sucsuz 2015 VfR Aalen
8 DeutscherDeutscher Maximilian Wolfram 2010 FSV Zwickau
9 DeutscherDeutscher René Eckardt (C)Kapitän der Mannschaft 1998 SSV Jena-Lobeda
10 DeutscherDeutscher Maximilian Schlegel 2010 VfL 05 Hohenstein-Ernstthal
13 DeutscherDeutscher Tom Krahnert 2010 1. FC Gera 03
14 DeutschlandDeutschland Dominik Bock 2014 TSG Neustrelitz
17 DeutscherDeutscher Niclas Erlbeck 2015 Eintracht Braunschweig
18 DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei Davud Tuma 2017 Rot-Weiß Oberhausen
24 DeutschlandDeutschland Maximilian Weiß 2013 TSV Großbardorf
25 DeutscherDeutscher Justin Schau 2017 Dynamo Dresden U-19
Angriff
11 NamibiaNamibia DeutscherDeutscher Manfred Starke 2015 FC Hansa Rostock
7 DeutschlandDeutschland Timmy Thiele 2016 Burton Albion
19 DeutscherDeutscher Florian Dietz 2016 1. FC Schweinfurt 05
27 DeutscherDeutscher Julian Günther-Schmidt 2017 FC Augsburg
16 DeutscherDeutscher Timo Mauer 2017 SC Paderborn 07

Aktueller Trainerstab

Name Funktion
Mark Zimmermann Trainer
Martin Ullmann Co-Trainer
Bernd Lindrath Torwart-Trainer
Miroslav Jović Scout

Sportliche Leitung

Name Funktion
Chris Förster Geschäftsführer FC Carl Zeiss Jena Spielbetriebs GmbH
Uwe Dern Mannschaftsleiter
Reinhardt Töpel Aufsichtsratschef

Medizinische Leitung

Name Funktion
Fabian Carnarius Physiotherapeut

Wechsel zur Saison 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugänge: Abgänge:
Jo Coppens (KSV Roeselare) Bédi Buval (FSV Wacker Nordhausen)
Marius Grösch (1. FC Kaiserslautern II) René Klingbeil (Karriereende)
Jan Löhmannsröben (1. FC Magdeburg) Filip Krstic (FSV Union Fürstenwalde)
Justin Schau (Dynamo Dresden U19) Jakob Pieles (Vereinslos)
Firat Sucsuz (VfR Aalen) Artur Mergel (FC Augsburg II)
Julian Günther-Schmidt (FC Augsburg, ausgeliehen) Sven Reimann (SV Babelsberg 03)
Florian Brügmann (Hallescher FC) Firat Sucsuz (VfR Aalen, war ausgeliehen)
Kevin Pannewitz (Oranienburger FC Eintracht) Shkodran Zeqiri (Leih-Ende)
Timo Mauer (SC Paderborn 07, ausgeliehen)

Frühere Spieler und Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaftskapitän Peter Ducke mit dem FDGB-Pokal 1974

Bekannte Spieler:

Trainer:

  • Hermann Peter (1903–19??)

Ehemalige Präsidenten/Vorsitzende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Russ (kommissarisch)
  • Lutz Lindemann (2014–2016)
  • Rainer Zipfel (2011–2014)
  • Hartmut Beyer (2009–2011)
  • Peter Schreiber (2008–2009)
  • Rainer Zipfel (2002–2008)
  • Michael Meier (2001–2002)
  • Ralf Schmidt-Röh (1999–2001)
  • Lothar Kurbjuweit (1996–1999)
  • Bernd Bieräugel (1994–1996)
  • Ernst Schmidt (1993–1994)
  • Hilmar Ahnert (1974–1980)
  • Herbert Keßler (1970–1974)
  • Ernst Gallerach (1966–1970)
  • Eberhard Schindler (1960–1965)
  • Erich Kronenberg (1958–1960)
  • Walter Bohrloch (1954–1958)
  • Erich Hedrich (1949–1954)
  • Karl Parreidt (1903–1904)

2. Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 2. Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena wurde 2006 Meister der Thüringenliga und spielt seit der Saison 2006/07 in der Südstaffel der Oberliga Nordost. Neben diesem Aufstieg gehört der Gewinn des TFV-Pokals 1993 zu den größten Erfolgen der 2. Mannschaft. Im DFB-Pokal 1993/94 spielte sie in der 2. Hauptrunde gegen Bayern München und unterlag 0:2.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupttribüne des Stadions

Spielstätte des FC Carl Zeiss ist das rund 12.000 Zuschauer fassende Ernst-Abbe-Sportfeld. Die Haupttribüne des Stadions verfügt über 4.010 überdachte Sitzplätze, dazu kommen 2.530 nicht überdachte Sitzplätze auf der Gegengerade sowie 6.450 Stehplätze in beiden Kurven. Das Stadion verfügte über eine Flutlichtanlage mit vier Stahlhohlmasten. Die Flutlichtmasten mussten nach dem Sommerhochwasser 2013 kurz vor Beginn der Regionalligasaison 2013/14 wegen Baufälligkeit abgebaut werden.[23] Das am 24. August 1924 mit dem Freundschaftsspiel gegen den VfL Halle 1896 (1:1) eingeweihte Stadion liegt direkt an der Saale südlich des Jenaer Stadtzentrums. Der Zuschauerrekord liegt bei 27.500 Zuschauern, aufgestellt im Europapokal-Halbfinale am 28. März 1962 gegen Atlético Madrid. Der Nachwenderekord wurde am 19. August 2016 in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den FC Bayern München mit 19.000 Zuschauern aufgestellt. Ohne zu besonderen Anlässen eingerichtete Zusatztribünen und nach Einfügen eines zusätzlichen Pufferblocks zwischen Gäste- und Heimfans hat das Stadion derzeit ein Fassungsvermögen von 12.630 Zuschauern.

Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FF USV Jena meldete im Mai 2017 seine dritte Mannschaft vom Spielbetrieb ab und das Team schloss sich dem FC Carl Zeiss Jena an.[24] Seit dieser Übernahme hat der Verein auch eine Frauenfußball-Mannschaft,[25] unter Auflagen darf sie in ihrer ersten Saison an der Frauen-Verbandsliga Thüringen teilnehmen.[26]

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 24. Juli 2017[27]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
1 Anna Becher DeutschlandDeutschland
17 Griseldis Meißner DeutschlandDeutschland
5 Angela Flügel DeutschlandDeutschland
8 Stefanie Scheide DeutschlandDeutschland
10 Nancy Schade DeutschlandDeutschland
13 Anja Schüppel DeutschlandDeutschland
14 Janne Mlinarsky DeutschlandDeutschland
20 Lili Kurniawan DeutschlandDeutschland IndonesienIndonesien
22 Jana Griesbach DeutschlandDeutschland
Lisa Groß DeutschlandDeutschland
Patricia Ehms DeutschlandDeutschland
Sarah Ilmer DeutschlandDeutschland
Sarah Patz DeutschlandDeutschland
Maren Schmidt DeutschlandDeutschland
Janka Ulrich DeutschlandDeutschland
2 Jasmin Herbst DeutschlandDeutschland
4 Sarah Köhler DeutschlandDeutschland
6 Filiz Mert DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei
7 Sabrina Schmutzler DeutschlandDeutschland
11 Sabrina Jähler DeutschlandDeutschland
18 Annemarie Pohl DeutschlandDeutschland
21 Stefanie Schlegel DeutschlandDeutschland
23 Lisa Wolf DeutschlandDeutschland
Sara Hartmetz DeutschlandDeutschland
3 Maren Schmidt-Schweda DeutschlandDeutschland PolenPolen
Michelle Zipf DeutschlandDeutschland
3 Amanda Halter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
9 Julia Hagen DeutschlandDeutschland
15 Nicki Schmidt DeutschlandDeutschland
16 Kristin Steinmaus DeutschlandDeutschland
19 Anna Maria Makowski DeutschlandDeutschland PolenPolen
Sarah Richter DeutschlandDeutschland
Annegret Venter DeutschlandDeutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
  • Trainer: Mario Hollmann[28]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Udo Gräfe (Hrsg.): Einhundert plus sechs Jahre Fußball-Club Carl Zeiss Jena. 2 Bände. Bussert & Stadeler, Jena, Quedlinburg 2009, ISBN 978-3-932906-99-2.
  • Sebastian Helbing, Ulrich Klemm: Der Aufstieg. Jenas Traditionsverein kehrt zurück. Rübe, Erfurt 2006, ISBN 3-938527-03-X.
  • Thomas Stridde: Die Peter-Ducke-Story. Glaux, Jena 2005, ISBN 3-931743-91-8.
  • Udo Gräfe (Hrsg.): 100 Jahre FC Carl Zeiss Jena. 2 Bände. Bussert & Stadeler, Jena, Quedlinburg 2004, ISBN 3-932906-54-3.
  • Udo Gräfe, Peter Poser: Jenas Fussball-Journal. Geschichte und Statistik. 2. Auflage. Bussert & Stadeler, Jena, Quedlinburg 2001, ISBN 3-932906-30-6.
  • Odo Gräfe, Peter Poser: Jenas Fussball-Journal. Statistik und Karikatur – pur. Ergänzung 1997/98. Bussert & Stadeler, Jena, Quedlinburg 1999, ISBN 3-932906-04-7.
  • Udo Gräfe, Peter Poser: Jenas Fussball-Journal. Statistik und Karikatur – pur. Bussert & Partner, Jena 1997, ISBN 3-9804590-8-X.
  • Günter Schmidt (Hrsg.): BLAU-GELB-WEISS. Die Geschichte des FC Carl Zeiss Jena. Bussert & Partner, Jena 1995, ISBN 3-9804590-0-4.
  • Roland Weißbarth: BLAU-GELB-WEISS. Eine Stadt und ihr Fußballklub. jena-information, 1985.
  • Michael Kummer: Die Fußballclubs Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena und ihre Vorgänger in der DDR. Ein Vergleich ihrer Bedingungen. Dissertation, Universität Potsdam, 2010. (PDF)
  • Matthias Koch: 111 Gründe, den FC Carl Zeiss Jena zu lieben – Eine Liebeserklärung an den großartigsten Fußballverein der Welt.1. Auflage. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2014, ISBN 978-3-86265-418-5.
  • Hardy Grüne, Frank Willig: Legende: FC Carl Zeiss Jena. In: Zeitspiel. #2, III/2015, ISSN 2365-3175, S. 63–71.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: FC Carl Zeiss Jena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b FC-CarlZeiss-Jena.de: Tradition seit 1903 im Zeitraffer - Redaktion: Udo Gräfe (Stand Juni 2017)
  2. 1917 in 1. SV Jena, 1946 in SG Ernst-Abbe Jena, 1948 in SG Stadion Jena, 1949 in BSG Carl Zeiss Jena, 1951 erst in BSG Mechanik Jena, dann in BSG Motor Jena und 1954 in SC Motor Jena
  3. Udo Gräfe, Peter Poser: Jenas Fussball-Journal. Statistik und Karikatur – pur. Dr. Bussert & Partner, Jena 1997, ISBN 3-9804590-X.
  4. Zeit online: Sport-Sponsoring: Wenn Geld Tore schiesst, „Alpha Invest Group Corporation“, 12. Oktober 2007.
  5. bvb.de: Mit der größten Kulisse aller Zeiten ins Endspiel, 17. März 2008.
  6. FCC trennt sich von Petrik Sander
  7. Andreas Zimmermann wird neuer Trainer, abgerufen am 9. September 2013.
  8. FC Carl Zeiss Jena: Lutz Lindemann ist der neue Präsident, abgerufen am 4. April 2014.
  9. FCC stellt Trainer Andreas Zimmermann frei
  10. Patrick van Kets wird Trainer des FCC
  11. Lothar Kurbjuweit bleibt Cheftrainer
  12. fc-carlzeiss-jena.de
  13. mdr.de
  14. Wir sind jetzt Sponsor
  15. Thüringer Allgemeine: Leuchtender Himmel über dem FCC: Thüringer Band „Heaven shall burn“ ist neuer Trikotsponsor vom 30. April 2015.
  16. Thüringische Landeszeitung: Heaven Shall Burn sponsert erneut Trikots des FC Carl Zeiss Jena vom 22. Juli 2015.
  17. Bild: Sea Shepherd bei Carl Zeiss Jena: Militante Walschützer werden Trikotsponsor vom 22. Juli 2015.
  18. Regionalliga Nordost, Saison 2016/17. In: kicker.de. Abgerufen am 28. April 2017.
  19. Aufstiegsrunde zur 3.Liga 16/17. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 28. Mai 2017.
  20. Candan sorgt für Zitterspiel: Jena steigt in die 3. Liga auf! In: kicker.de. 1. Juni 2017, abgerufen am 1. Juni 2017.
  21. FF USV Jena und FC Carl Zeiss Jena wollen enger zusammenarbeiten. In: FF USV Jena. 1. Juni 2017, abgerufen am 1. Juni 2017.
  22. mdr.de.
  23. Thüringer Allgemeine: Abbau der Flutlichtmasten …
  24. FC Carl Zeiss Jena bietet dem FF USV Jena III eine Perspektive
  25. Erste Frauenmannschaft des FC Carl Zeiss Jena
  26. Voraussetzungen für Spielrechtsübernahme durch den FC Carl Zeiss Jena erfüllt. Thüringer Fußball-Verband, 3. Juli 2017, abgerufen am 11. Juli 2017.
  27. Mannschaftskader FF Carl Zeiss Jena Frauen
  28. dem Start: FCC-Präsident Klaus Berka (re.) und Zeiss-Coach Mario Hollmann.