Viatoristen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Viatoristen bzw. Kleriker vom hl. Viator (lat.: Clerici Sancti Viatoris, Ordenskürzel: CSV, der vollständige Name lautet Congregatio Clericorum Parochialium seu Catechistarum Sancti Viatoris) sind eine römisch-katholische Regularklerikergemeinschaft, die 1831 von Louis Querbes gegründet wurde und ihr Generalat in Vourles hat. Ab 2000 war Mark R. Francis Generalsuperior, derzeit ist es Alain Ambeault.[1]

1838 erfolgte die päpstliche Anerkennung als Klerikerkongregation. Patron der Gemeinschaft ist der heilige Viator, Lektor in Lyon, der den Bischof Justus in die ägyptische Wüste begleitete und dort um 391 starb.

Zunächst war das Ziel, Landpfarrer als Lehrer und in ihren kirchlichen Diensten zu unterstützen. Auf dieser Linie ist der Orden heute v. a. erzieherisch tätig, u. a. durch die Unterhaltung von Schulen, wie auch im Gemeindedienst. Die Spiritualität orientiert sich an der der Jesuiten. 1865 betraten die ersten drei Viatoristen in Bourbonnais, Illinois, vierzig Kilometer südlich von Chicago, US-amerikanischen Boden. Am 2. August 1882 wurde die Viatoristen-Provinz Chicago ins Leben gerufen. Seit 1978 werden Laienkatecheten beiderlei Geschlechts aufgenommen.

Im Jahr 2001 wurde eine Mitgliederzahl von ca. 800 angegeben,[2] 2002 zählten sie 694 Mitglieder, davon 299 Priester, in 99 Niederlassungen in 15 Ländern. Die Kongregation ist in Europa, Nord- und Südamerika, Afrika und Asien tätig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://femmes-ministeres.org/?author=161
  2. Karl Suso Frank, Art. Kleriker v. hl. V[iator], in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Aufl. Freiburg 2001, Band 10, Sp. 759. ISBN 3-451-22010-5.