Villa Wiener Straße 11

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Wiener Str. 11

Die Villa Wiener Straße 11 (frühere Nr. 14) wurde 1868/69 von Ernst Lottermoser erbaut. Ein Anbau erfolgte von Manfred Semper, dem Sohn von Gottfried Semper, im Jahre 1872. Bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 wurde das Gebäude zerstört.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweigeschossige Villa ist mit einem quadratischen Grundriss erbaut worden und hatte als oberen Abschluss ein Walmdach. Die Fassade war glatt verputzt und hatte als einzigen Schmuck Gesimse und Bänder, die das Gebäude horizontal unterteilten. Die Frontlänge der Fassade war fünf Achsen lang, wovon jeweils rechts und links eine Achse von einem leicht hervortretenden breiten Risalit beansprucht wurde. Die in der Rücklage verbliebenen drei Achsen zeigten eine verglaste Loggia mit Säulen in toskanischer und ionischer Ordnung. An das Gebäude war von Manfred Semper eine eingeschossige Bildergalerie angebaut worden. Reich skulpierte Pilaster, Pfeiler, Rundbogenfenster und Säulen schmückten die Wandfläche des Anbaus.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volker Helas: Architektur in Dresden 1800-1900. Verlag der Kunst Dresden GmbH, Dresden 1991, ISBN 3-364-00261-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helas, S. 168: Wiener Straße 14 (alte Nummerierung um 1880), neue Nr. 11. 1868/89 von Lottermoser. 1872 Anbau von M. Semper.

Koordinaten: 51° 2′ 1″ N, 13° 45′ 21″ O