Visicalc

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Visicalc bzw. VisiCalc (aus engl. visible calculator) war das erste kommerzielle Tabellenkalkulationsprogramm für Personal Computer beziehungsweise Heimcomputer. Es wurde erstmals 1979 für den Apple II durch das Unternehmen Personal Software auf den Markt gebracht. Das Konzept stammt von Dan Bricklin, die Software wurde gemeinsam mit Bob Frankston erstellt. Das Programm ermöglichte erstmals kaufmännische Berechnungen, ohne Programmierkenntnisse beim Nutzer vorauszusetzen. Später erschienen Portierungen auch für Apple III, für Atari 400 und 800, den Commodore PET, den TRS-80 und schließlich für Intel-8086-basierte Computer von IBM.

Die weitere Entwicklung von Visicalc führte zu den Programmen SuperCalc, Microsoft Multiplan, Borland Quattro Pro, Lotus 1-2-3, Microsoft Excel, AppleWorks, Gnumeric und OpenOffice.org Calc.

Die Dateiendung von Visicalc-Dateien war *.dif. Der Gründer von Autodesk John Walker sagte am 18. September 1982: „Der Dateityp des Drawing Interchange File Formats wurde von DIF in DXF geändert, damit nicht irgendein Gonzo versucht, eine Zeichnung in Visicalc zu laden.“[1]

Versionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apple
  • 1979: Version 1.0
IBM PC
  • 1981: Version 1.00
  • März 1982: Version 1.10
  • 1983: Version 1.20

Die letzte Version wurde 1985 als Paladin FlashCalc vermarktet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DXF intern (gedruckte Version von 05/1998)