Volker Bednara

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Volker Bednara (* 20. Mai 1945 in Seifhennersdorf) ist ein ehemaliger Oberst der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Erweiterten Oberschule begann er am 1. September 1963 ein dreijähriges Studium an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte der NVA mit der Fachrichtung mot. Schützenkommandeur in Löbau, welches er mit der Ernennung zum 1. Offiziersdienstgrad abschloss. Im letzten Studienjahr 1965 trat er der SED bei. Von 1966 war er zunächst Zugführer in der Mot.-Schützenkompanie des Panzerregimentes 16 „Leo Jogiches“ in Großenhain. Nach zweijähriger Tätigkeit erfolgte der Einsatz als Kompaniechef der gleichen Einheit.[1]

In Vorbereitung auf ein weiteres Studium konnte er sich von 1970 bis 1972 erste Erfahrungen in der Stabsarbeit im Stab der 7. Panzerdivision in Dresden aneignen. Von 1972 bis 1976 war er Offiziershörer an der sowjetischen Militärakademie M. W. Frunse in Moskau. Während dieser Zeit erhielt er eine Ausbildung zum Truppenkommandeur der operativ-taktischen Führungsebene. Nach Abschluss dieser Ausbildung wurde er als Stabschef des Mot.-Schützen-Regimentes 7 und nach drei Jahren Tätigkeit in dieser Dienststellung als Kommandeur des Regimentes eingesetzt.[1]

1982 erfolgte seine Versetzung als Stellvertreter des Kommandeurs für Ausbildung der 11. motorisierte Schützendivision in Halle an der Saale. Von 1984 bis 1986 absolvierte er die Militärakademie des Generalstabes der Streitkräfte der UdSSR in Moskau und erhielt eine operativ-strategische Kommandeursausbildung. Nach dem Studium wurde er als Stellvertreter des Kommandeurs und Stabschef der 7. Panzerdivision und ab 1. Oktober 1987 als deren Kommandeur eingesetzt. Als letzter Kommandeur der 7. Panzerdivision übergab er am 2. Oktober 1990 gemeinsam mit den ihm unterstellten Kommandeuren und Stabsoffizieren den Großverband an die Bundeswehr.[1]

Im Verlauf seiner militärischen Laufbahn wurde er mit dem Kampforden „Für Verdienste um Volk und Vaterland“ in Silber ausgezeichnet.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Klaus Froh, Rüdiger Wenzke: Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch. 4. Auflage. Ch. Links, Berlin 2000, ISBN 3-86153-209-3.