Vorhangantenne

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Vorhangantenne bestehend aus einem Feld von 4*4 horizontalen Dipolen

Eine Vorhangantenne ist eine Richtantenne, welche üblicherweise für Rundfunksender auf Kurzwelle, beispielsweise bei der Kurzwellensendeanlage Wertachtal, verwendet wird.

Die Vorhangantenne besteht aus einer strahlenden Dipolwand, welche in einem Feld mehrere Dipole umfassen, und einer reflektierenden Wand, und im Aufbau beispielsweise durch entsprechend angeordnete und abgespannte Drahtseile realisiert. Die Antenne wird wegen der Größe durch Masten und Pardunen gehalten.

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Breitbandige Vorhangantennen haben einen Frequenzbereich, der sich über mehrere Rundfunkbänder erstreckt. Sie bestehen aus mehreren übereinander angeordneten Vorhangzeilen, die jeweils zwei gleiche Ganzwellendipole mit entgegengesetzt zueinander ausgerichteten Dipolarmen enthalten.

Nomenklatur[Bearbeiten]

Die CCIR hat seit 1984 die Bezeichnung dieser Antennen standardisiert. So steht HRS 8/8/1 für ein Antennenarray, welches horizontal polarisiert ist, einen Reflektor besitzt, drehbar (steerable) ist und aus horizontal 8 und vertikal 8 Dipolen besteht, die 1 Wellenlänge über dem Boden beginnen. Die Antenne im Bild oben ist somit zumindest eine HR 4/4/0.5. Ob sie mittels Phasenänderung elektronisch schwenkbar ist (siehe Phased-Array-Antenne), kann man nicht erkennen - sie wäre in dem Fall, oder wenn sie insgesamt drehbar/schwenkbar wäre, eine HRS 4/4/0.5.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rothammels Antennenbuch, 12. Auflage, Seite 829.