Wärmeerzeuger (Gebäudeheizung)

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Ein Wärmeerzeuger ist eine Anlage, ein Gerät oder Maschinenelement zur Produktion thermischer Energie bei der Gebäudeheizung.

EU-Verordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der EU-Verordnung Nr. 813/2013, Artikel 2, Absatz 5 produziert ein Wärmeerzeuger die Wärme mittels eines oder mehrerer der folgenden Verfahren:

„a. Verbrennung von fossilen und/oder Biomasse-Brennstoffen,
b. Nutzung des Joule-Effekts in elektrischen Widerstandsheizelementen,
c. Aufnahme von Umgebungswärme aus Luft, Wasser, Boden und/oder von Abwärme.“

Die Absätze 9 bis 11 präzisieren die Brennstoffe:

„9. Biomasse bezeichnet den biologisch abbaubaren Teil von Erzeugnissen, Abfällen und Reststoffen der Landwirtschaft mit biologischem Ursprung (einschließlich pflanzlicher und tierischer Stoffe), der Forstwirtschaft und damit verbundener Wirtschaftszweige einschließlich der Fischerei und der Aquakultur sowie den biologisch abbaubaren Teil von Industrie- und Siedlungsabfällen;
10. Biomasse-Brennstoff bezeichnet einen gasförmigen oder flüssigen, aus Biomasse hergestellten Brennstoff;
11. fossiler Brennstoff bezeichnet einen gasförmigen oder flüssigen Brennstoff fossilen Ursprungs;“

Es handelt sich also in den meisten Fällen (a) um Gas-, Holz- oder Ölverbrennung, (b) um Elektrowärme mittels Heizwiderständen und (c) um Wärmepumpen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]