Waldemar Reinfelder

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Waldemar Reinfelder (* 2. Januar 1965) ist ein deutscher Richter, der am 14. Mai 2009 zum Richter am Bundesarbeitsgericht gewählt wurde.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldemar Reinfelder schloss seine juristische Ausbildung 1994 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen in München ab. Er begann dann seine Karriere als Richter in der Arbeitsgerichtsbarkeit der Freien Hansestadt Bremen 1995. Hierbei war er von 1999 bis 2001 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet. Er wurde am 1. Februar 2008 Richter am Landesarbeitsgericht Bremen, wo er Vorsitzender der 3. Kammer des Landesarbeitsgerichts war. Während seiner richterlichen Tätigkeit in Bremen wurde er der Öffentlichkeit unter anderem 2008 durch den Vorsitz in dem Rechtsstreit zwischen Radio Bremen und deren Angestellter Reyhan Şahin alias Lady Bitch Ray[1] und bei einer Kündigungsschutzklage gegen eine Betriebsrätin einer Drogeriekette[2] bekannt. Er lehrt Arbeitsrecht an der Hochschule Bremen.

Im Mai 2009 wurde er zum Richter am Bundesarbeitsgericht gewählt. Am 23. Juli 2009 trat er seinen Dienst am Bundesarbeitsgericht an. Er ist Mitglied im 10. Senat des Bundesarbeitsgerichts.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung Nr. 6/08 des Landesarbeitsgerichtes Bremen vom 29. Mai 2008 (PDF; 16 kB)
  2. Schlecker lenkt ein, taz vom 22. März 2008
  3. Andreas Just: Bundesarbeitsgericht. Abgerufen am 11. März 2018.