Wally Warning

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Wally Warning - 2016
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
No Monkey
  DE 26 27.07.2007 (10 Wo.)
  CH 26 12.08.2007 (10 Wo.)

Ewald „Wally“ Warning (* in Aruba, Niederländische Antillen) ist ein Roots-Reggae-, Ragga-, Latin-Musiker aus München. Er ist der Sohn surinamischer Eltern.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als junger Musiker spielte Wally Warning in den Bands von Sam & Dave und Lightnin’ Hopkins, bevor er im Alter von 17 Jahren nach Europa kam. Ende der 1970er ließ er sich in München nieder und wurde Bassist der Fusion-Jazz-Band Snowball, mit der er auch ein Album aufnahm. Nachdem sie sich 1981 aufgelöst hatte, bildete er mit Gitarrist Wesley Plass und Schlagzeuger Eberhard Wilhelm seine eigene Funkrockband mit dem Namen Tax, mit der er ebenfalls ein Album herausbrachte.

Nach zwei Jahren endete aber auch diese Bandepisode und Warning veröffentlichte 1983 sein erstes Soloalbum mit dem Titel Promises. Danach konzentrierte er sich fast zehn Jahre lang aufs Songwriting und schrieb unter anderem auch Discosongs. Erst 1994 stellte er wieder ein eigenes Album mit dem Titel Love Can Save Us fertig. Seitdem veröffentlichte er weiter regelmäßig Alben und ist als Musiker unterwegs und häufig auf Festivals zu sehen.[2]

Größere Bekanntheit erlangte Wally Warning 2007, als er mit dem Titel No Monkey einen sommerlichen Radiohit hatte. Ende Juli brachte es das Lied bis in die deutschen und Schweizer Singlecharts.

Seine Tochter Ami Warning, die auch in seiner Band spielte, ist inzwischen selbst als Solomusikerin unterwegs.[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1983: Promises
  • 1984: Land of Hunger
  • 2003: Cosa Linda
  • 2007: No Monkey
  • 2015: Success

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: Follow the White Line (mit Snowball)
  • 1981: Tax (mit Tax)
  • 1983: Promises
  • 1994: Love Can Save Us
  • 1997: Storm
  • 1998: Hope
  • 1999: Reggae Vibes
  • 2004: Who Am I?
  • 2005: Spiritual Soul
  • 2006: Slow Down
  • 2007: No Monkey!
  • 2008: Hope - Gospelalbum
  • 2009: Aya
  • 2009: Take Life
  • 2010: Closer
  • 2011: One Drop Reggae
  • 2013: Mama Nature
  • 2015: Groovemaker

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland / Schweiz
  2. TAX (with Wally Warning) (Albuminfo), KaleiDosCope, 6. Dezember 2006
  3. http://www.spectrum-club.de/content/sm_konzertinfos.php?eid=1292

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wally Warning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien