Walter Henry Cowan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Walter Henry Cowan

Sir Walter Henry “Tich” Cowan, 1. Baronet KCB, DSO, MVO (* 11. Juni 1871 in Crickhowell, Brecknockshire; † 14. Februar 1956 in Leamington Spa, Warwickshire) war ein britischer Admiral.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er führte als Nachfolger von Edwyn Alexander-Sinclair ab 6. Januar 1919 ein britisches Flottengeschwader in der Ostsee. Es unterstützte im Regierungsauftrag massiv die Unabhängigkeitsbestrebungen der estnischen und lettischen Bevölkerung im Baltikum.[1] In Anerkennung seiner Verdienste wurde er am 28. Januar 1921 zum erblichen Baronet, of the Baltic, erhoben.

Von April 1921 bis Mai 1923 befehligte Cowan das Schlachtkreuzergeschwader der britischen Atlantikflotte, als sein Flaggschiff fungierte dabei die damals gerade in Dienst gestellte HMS Hood. Cowan wurde 1927 zum Admiral ernannt und ging 1931 in den Ruhestand. Im Zweiten Weltkrieg wurde er reaktiviert und war bei den britischen Kommandos im Einsatz. In der Schlacht von Gazala wurde er von Truppen der Achsenmächte gefangen genommen, später aber wieder ausgetauscht.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 wurde das estnische Minenboot Admiral Cowan der Sandown-Klasse nach Cowan benannt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karsten Brüggemann: Die Gründung der Republik Estland und das Ende des „Einen und unteilbaren Rußland“: Die Petrograder Front des russischen Bürgerkriegs 1918–1920. 2002 (Veröffentlichungen des Osteuropa-Instituts München: Reihe Forschungen zum Ostseeraum; Bd. 6). Zugl.: Hamburg, Universität, Dissertation, 1999, ISBN 3-447-04481-0, S. 155. (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).
  2. Estonian Review (PDF; 313 kB)