1871

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Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Kunstjahr · Literaturjahr · Musikjahr · Sportjahr

1871
Reichsgründung im Spiegelsaal von Schloss Versailles
Im Spiegelsaal von Versailles erfolgt die Proklamation des Deutschen Kaiserreiches, Wilhelm I. nimmt die Kaiserwürde an, die er bereits seit der neuen Verfassung vom 1. Januar hatte.
Otto von Bismarck 1873
Otto von Bismarck erhält durch eine neue Verfassung den Titel Reichskanzler statt Bundeskanzler.
Plakat der Pariser Kommune 1871
Nach der Niederlage der Franzosen im Deutsch-Französischen Krieg entsteht die Pariser Kommune.
Der Große Brand von Chicago, künstlerische Darstellung von John R. Chapin
Nach dem Großbrand von Chicago
sind 100.000 Menschen obdachlos.
1871 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1319/20 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1863/64 (11./12. September)
Baha'i-Kalender 27/28 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1276/77 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2414/15 (südlicher Buddhismus); 2413/14 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 76. (77.) Zyklus

Jahr des Metall-Schafes 辛未 (am Beginn des Jahres Metall-Pferd 庚午)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1233/34 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4204/05 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1249/50 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1287/88 (22./23. März)
Japanischer Kalender Meiji 4 (明治4年) (ab 19. Februar)
Jüdischer Kalender 5631/32 (15./16. September)
Koptischer Kalender 1587/88 (11./12. September)
Malayalam-Kalender 1046/47
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) 1286/87 (1. März)
Seleukidische Ära Babylon: 2181/82 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2182/83 (Jahreswechsel Oktober)

Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1927/28 (April)

1871 entsteht mit dem Sieg Preußens im Deutsch-Französischen Krieg und der Reichsgründung eine neue Großmacht in Europa. In Frankreich entsteht als Reaktion auf den Krieg die Pariser Kommune. Im geeinigten Italien wird Rom zur Hauptstadt erklärt.

Gleichzeitig wird in Japan mit der Auflösung der Han und des Samurai-Standes ein entscheidender Schritt der Meiji-Restauration und damit Japans Weg in die Moderne vollzogen.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsch-Französischer Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

General Louis Faidherbe während der Schlacht bei Bapaume
Schlacht an der Lisaine
  • 15. bis 17. Januar: Schlacht an der Lisaine in der Nähe des belagerten Belfort. Minustemperaturen, unzureichende Verpflegung, Widerstand des Gegners und vorsichtiges Vorgehen erschöpfen die starke französische Armee; die von General Charles Denis Bourbaki befehligten Truppen ziehen sich zurück. Danach gibt es keine Hoffnung mehr auf einen Entsatz der belagerten Festung von Belfort; sie kapituliert am 16. Februar 1871.
Die Bourbaki-Armee legt ihre Waffen nieder. Ausschnitt aus dem Bourbaki-Panorama in Luzern
Friedensverhandlungen im Hotel zum Schwan, zeitgenössischer Holzschnitt
Grenzen der französischen Départements und Grenzziehung Elsass-Lothringens 1871
  • 16. Juni: In zahlreichen deutschen Städten finden feierliche Truppeneinzüge statt. Kaiser Wilhelm I. zieht mit seinen Truppen im Rahmen einer pompös ausgeführten Siegesparade in Berlin ein. Der Einzug endet am Lustgarten mit der feierlichen Niederlegung eroberter französischer Fahnen vor dem Denkmal für Preußens König Friedrich Wilhelm III., einen der Sieger in der Völkerschlacht im Oktober 1813. Über 500.000 angereiste Besucher sollen den Truppeneinzug als Augenzeugen erlebt haben.[1]

Deutsche Reichsgründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ergebnisse der Reichstagswahl nach Wahlkreisen
Europa 1871, nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870-1871 und der Gründung des Deutschen Kaiserreichs.
Reichsverfassung von 1871

Pariser Kommune[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 10. März: Die französische Regierung und die Nationalversammlung übersiedeln von Bordeaux nach Versailles, dem einstigen Zentrum des Ancien Régime. Dies ruft in Paris Ablehnung hervor.
  • 18. März bis 28. Mai: Erste sozialistische Revolution in Frankreich
  • 21. Mai: Regierungstruppen dringen in die Pariser Innenstadt vor und brechen in der anschließenden „Blutwoche“ die Herrschaft der Pariser Kommune.
  • 28. Mai: Der 72 Tage anhaltende Aufstand des „Nationalkomitee der Nationalgarde“ und der mit ihr verbündeten Pariser Bevölkerung – der Pariser Kommune – der unter anderem durch die Ablehnung der Waffenstillstandsbedingungen nach dem Deutsch-Französischen Krieg begonnen hat, endet nach sechswöchigem Beschuss von Paris in der „Blutwoche“ vom 21. bis 28. Mai, in der bei Kämpfen und den darauf folgenden Massenexekutionen 20–30.000 Menschen ihr Leben verlieren. 147 führende Aktivisten des Aufstands werden an der südlichen Mauer des Friedhofs Père Lachaise erschossen.

Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König Amadeus I. von Spanien

Weitere Ereignisse in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anfang des Jahres: Nach der Annahme des von Benjamin Franklin Butler und Samuel Shellabarger eingebrachten Ku-Klux-Klan-Acts zur Eindämmung der Gewaltakte des Klans durch den Kongress der Vereinigten Staaten beschließt dessen Großer Hexenmeister Nathan Bedford Forrest die Auflösung des Klans, ein Beschluss, der von einem großen Teil seiner etwa 500.000 Mitglieder jedoch ignoriert wird.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmensgründungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstausgabe der Satirezeitschrift Die Bombe
  • Die erste deutsche Freiwillige Feuerwehr, das „Freiwillige Lösch- und Rettungs-Corps“ Meißen, wird gegründet.
  • Gründung des Unternehmens Schering AG in Berlin
  • Gründung des Unternehmens Vesta-Nähmaschinen-Werke in Altenburg
  • Die bis heute genutzte Fabrik von Steinway & Sons auf Long Island, im heutigen New Yorker Stadtteil Queens, nimmt ihre Arbeit auf. Erste aus Manhattan dorthin verlegte Aktivitäten sind das Holzlager, das Sägewerk und der Bau von Klaviaturen und Mechaniken, sowie erstmals eine eigene Gießerei, die den Zukauf der einteiligen Gussrahmen für die Flügel auf 50 Jahre beendet. Der Zusammenbau der Flügel findet weiterhin in Manhattan statt. Die Bauteile werden von Queens mit einer eigenen Fähre über den East River nach Manhattan gebracht.

Patente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Astronomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Expeditionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Doktor Livingstone, I presume“
  • 10. November: Der Journalist Henry Morton Stanley begegnet in Ujiji am Ostufer des Tanganjikasees mit seiner Suchexpedition dem schottischen Missionar David Livingstone, der sich am 23. Oktober krank hierher zurückgezogen hat.
  • 4. Dezember: Von Boston ausgehend beginnt die Hassler-Expedition, eine Ozeanforschungsreise, die Aufschlüsse über die geologische, zoologische und physikalische Beschaffenheit der Küstenregionen der beiden amerikanischen Teilkontinente bringen soll.

Evolutionstheorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titelseite der 2. Auflage von On the Genesis of Species
Titelseite der Erstausgabe

Ökonomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstige wissenschaftliche Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Whistler's Mother
Max Schmitt in a Single Scull, Öl auf Leinwand

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Strauss (Sohn) in der Satirezeitschrift Die Bombe, 26. Februar 1871
Bühnenbildentwurf von Philippe Chaperon für die zweite Szene des dritten Akts

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 30. Juli: Im Hafen von New York kommt es an Bord der Passagierfähre Westfield am Staten Island Ferry Terminal in Manhattan zu einer Kesselexplosion. 125 Menschen kommen beim schwersten Fährunglück im New Yorker Hafen ums Leben.
  • 8. Oktober: Peshtigo im US-Bundesstaat Wisconsin wird mit mehreren umliegenden Dörfern ein Raub der Flammen. Der Waldbrand mit den meisten Todesopfern in der US-Geschichte fordert mindestens 1.200 Menschenleben und zerstört eine Fläche von etwa 6.000 km².
Nach dem großen Stadtbrand in Chicago 1871, Ecke Dearborn und Monroe Street
  • 8. bis 10. Oktober: Beim großen Brand in Chicago brennt fast die ganze Stadt nieder. Rund 300 Menschen kommen ums Leben, 100.000 werden obdachlos. Zahlreiche architektonische Besonderheiten wie das Verlagsgebäude der Chicago Tribune und das Crosby Opera House werden ein Raub der Flammen.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1871: Das erste englische Rugby-Team
  • 27. März: In Edinburgh findet zwischen Schottland und England das erste Länderspiel im Rugby Union statt, das von den Gastgebern mit 4:1 gewonnen wird.

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar/Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Ebert, 1925
  • 04. Februar: Friedrich Ebert, erster Reichspräsident der Weimarer Republik († 1925)
  • 04. Februar: Heinrich Schnee, deutscher Gouverneur und Politiker, MdR, Mitglied der Lytton-Kommission des Völkerbundes († 1949)
  • 06. Februar: Hermann Alois Mayer, deutscher Geschäftsmann, Gesundheitsforscher, Erfinder, Philosoph und Schriftsteller († 1927)
  • 07. Februar: Wilhelm Stenhammar, schwedischer Komponist, Pianist und Dirigent († 1927)
  • 09. Februar: Fran Saleški Finžgar, slowenischer römisch-katholischer Priester und Schriftsteller († 1962)
  • 09. Februar: Howard Taylor Ricketts, US-amerikanischer Pathologe († 1910)
  • 10. Februar: Martin Seydel, deutscher Musikwissenschaftler, Stimmbildner und Philosoph († 1934)
  • 14. Februar: Frederik Samuel Knipscheer, niederländischer Theologe und Historiker († 1955)
  • 15. Februar: Carlos de Candamo, peruanischer Diplomat und Sportler († 1946)
  • 15. Februar: Josef Hlávka, tschechischer Baumeister, Architekt und Mäzen († 1908)
  • 16. Februar: Arthur Ponsonby, britischer Staatsbeamter, Politiker, Schriftsteller und Pazifist († 1946)
  • 18. Februar: Bernard Crocé-Spinelli, französischer Komponist († 1932)
  • 18. Februar: Ludwig Woltmann, deutscher Anthropologe († 1907)
  • 18. Februar: George Udny Yule, schottischer Statistiker († 1951)
  • 19. Februar: Paul Laufer, Schweizer evangelischer Geistlicher und Hochschullehrer († 1959)
  • 21. Februar: Paul Cassirer, deutscher Verleger und Galerist († 1926)
  • 21. Februar: Wilhelm von Debschitz, deutscher Kunstmaler, Designer und Kunstlehrer († 1948)
  • 24. Februar: Hedwig Dransfeld, deutsche Politikerin, Frauenrechtlerin († 1925)
  • 24. Februar: Otto von Zwiedineck-Südenhorst, österreichischer Volkswirt († 1957)
  • 25. Februar: Oliver Campbell, US-amerikanischer Tennisspieler († 1953)
  • 25. Februar: Lessja Ukrajinka, ukrainische Dichterin, Dramaturgin und Übersetzerin († 1913)
  • 28. Februar: Shimamura Hōgetsu, japanischer Schriftsteller, Literaturkritiker und -wissenschaftler († 1918)
  • 28. Februar: Takayama Chogyū, japanischer Schriftsteller († 1902)

März/April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. März: Ferdinand Andri, österreichischer Maler und Grafiker († 1956)
  • 01. März: Oskar Heinroth, deutscher Ornithologe, Leiter des Berliner Aquariums († 1945)
  • 03. März: Ada Crossley, australische Sängerin († 1929)
  • 03. März: Maurice Garin, französischer Radrennfahrer († 1957)
  • 03. März: Josef Schatz, österreichischer Germanist und Mundartforscher († 1950)
  • 04. März: Boris Galjorkin, sowjetischer Ingenieur und Mathematiker († 1945)
  • 04. März: Walton Brooks McDaniel, US-amerikanischer klassischer Philologe († 1978)
Rosa Luxemburg, 1915
Heinrich Mann, 1906
Leo Blech um 1900

Mai/Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Mai: Fidelis von Stotzingen, deutscher Benediktiner, Abt des Klosters Maria Laach und Abtprimas der Benediktinischen Konföderation († 1947)
  • 04. Mai: Salomo Friedlaender, deutscher Philosoph und Schriftsteller († 1946)
  • 04. Mai: Elzéar Hamel, kanadischer Schauspieler († 1944)
  • 05. Mai: Gaétan de Knyff, belgischer Automobilrennfahrer († 1933)
  • 06. Mai: Victor Grignard, französischer Chemiker († 1935)
  • 06. Mai: Christian Morgenstern, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1914)
  • 11. Mai: Carl James Bühring, deutscher Architekt, Kommunalpolitiker († 1936)
  • 11. Mai: Paul Cazeneuve, kanadischer Schauspieler und Theaterleiter († 1925)
  • 11. Mai: Mariano Fortuny, spanischer Modeschöpfer, Maler und Innenarchitekt († 1949)
  • 11. Mai: Frank Schlesinger, US-amerikanischer Astronom († 1943)
  • 17. Mai: Céline Marier, kanadische Sängerin und Gesangspädagogin († 1940)
  • 18. Mai: Fanny zu Reventlow, deutsche Schriftstellerin, Übersetzerin und Malerin († 1918)
  • 19. Mai: Pietro Boetto, italienischer Geistlicher, römisch-katholischer Erzbischof von Genua und Kardinal († 1946)
  • 19. Mai: Walter Russell, US-amerikanischer Philosoph († 1963)
  • 23. Mai: Käte Duncker, deutsche Politikerin († 1953)
  • 25. Mai: Otto Dempwolff, deutscher Sprachwissenschaftler und Volkskundler († 1938)
  • 27. Mai: Oskar Picht, deutscher Erfinder der Blindenschreibmaschine († 1945)
  • 27. Mai: Georges Rouault, französischer Maler und Grafiker († 1958)
  • 30. Mai: Nándor Dáni, ungarischer Leichtathlet († 1949)
  • 30. Mai: Olga Engl, österreichisch-deutsche Schauspielerin († 1946)
  • 30. Mai: Harry Macdonough, kanadischer Sänger († 1931)
  • 31. Mai: John G. Townsend, US-amerikanischer Politiker († 1964)

Juli/August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcel Proust, um 1900
Karl Liebknecht, um 1911
Orville Wright, 1905
Ernest Rutherford
  • 30. August: Ernest Rutherford, englischer Atomphysiker, Nobelpreisträger († 1937)
  • 31. August: Ernst II., letzter Herzog von Sachsen-Altenburg († 1955)
  • 31. August: James E. Ferguson, US-amerikanischer Politiker († 1944)
  • 31. August: Edouard Giroux, französischer Autorennfahrer († 1949)
  • 31. August: Rudolf Herzog, deutscher Altphilologe und Archäologe († 1953)

September/Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 02. September: Hildegard Wegscheider, erste Abiturientin und Doktorin Preußens, Lehrerin und SPD-Politikerin († 1953)
  • 03. September: Ernst Neumann-Neander, deutscher Kunstmaler und Erfinder, Motorradbauer († 1954)
  • 05. September: Friedrich Karl Akel, estnischer Politiker und Diplomat († 1941)
  • 08. September: Franz Karl Ginzkey, österreichischer Dichter und Schriftsteller († 1963)
  • 11. September: Hermenegildo Anglada Camarasa, spanischer Maler († 1959)
  • 14. September: Karl Joseph Schulte, Erzbischof des Erzbistums Köln († 1941)
  • 19. September: Magnus Johnson, US-amerikanischer Politiker († 1936)
  • 19. September: Ernst Poensgen, deutscher Großindustrieller († 1949)
  • 19. September: Fritz Schaudinn, deutscher Zoologe und Immunologe († 1906)
  • 23. September: František Kupka, tschechischer Maler († 1957)
  • 24. September: Charlotte Dod, britische Tennisspielerin († 1960)
  • 24. September: Marius Thé, französischer Radrennfahrer und Schrittmacher († 1915)
  • 26. September: Winsor McCay, US-amerikanischer Karikaturist und Comiczeichner († 1934)
  • 26. September: Benno Wolf, deutscher Höhlenforscher, Initiator und Wegbereiter des staatlichen Naturschutzes († 1943)
  • 27. September: Grazia Deledda, italienische Schriftstellerin († 1936)
  • 28. September: Pietro Badoglio, italienischer Politiker und General († 1956)
  • 29. September: Georg Dittmann, deutscher Altphilologe († 1956)
  • 30. September: Jan Fabricius, niederländischer Dramatiker und Journalist († 1964)
  • 30. September: Ruben Liljefors, schwedischer Komponist († 1936)
  • 01. Oktober: Francesco Marchetti Selvaggiani, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1951)
  • 02. Oktober: Cordell Hull, US-amerikanischer Außenminister und Nobelpreisträger († 1955)
  • 04. Oktober: Arnaldo Galliera, italienischer Komponist und Musikpädagoge († 1934)
  • 03. Oktober: Damian Buck, Schweizer Benediktinerpater, Naturforscher und Pädagoge († 1940)
  • 05. Oktober: Anna Ahrens, niederdeutsche Heimatdichterin († 1960)
  • 07. Oktober: Viola Gillette, US-amerikanische Sängerin († 1956)
  • 07. Oktober: Georg Hermann, deutscher Schriftsteller († 1943)
  • 13. Oktober: Julius Mössel, deutscher Künstler († 1957)
  • 14. Oktober: William Howard Thompson, US-amerikanischer Politiker († 1928)
  • 14. Oktober: Alexander Zemlinsky, österreichischer Komponist und Dirigent († 1942)
  • 15. Oktober: Andreas Sprecher von Bernegg, Schweizer Pflanzenbauwissenschaftler († 1951)
  • 17. Oktober: Thaddeus H. Caraway, US-amerikanischer Politiker († 1931)
  • 17. Oktober: Friedrich Ostendorf, deutscher Architekt († 1915)
  • 19. Oktober: Karol Adwentowicz, polnischer Theater- und Filmschauspieler, Regisseur und Theaterdirektor († 1958)
  • 19. Oktober: Luigi Albertini, italienischer Politiker und Publizist († 1941)
  • 19. Oktober: Walter Cannon, US-amerikanischer Physiologe († 1945)
  • 19. Oktober: Fred W. Green, US-amerikanischer Politiker († 1936)
  • 20. Oktober: Hubert Gessner, österreichischer Architekt († 1943)
  • 22. Oktober: Kurt Wildhagen, deutscher sokratischer Lehrer und Herausgeber der Werke Iwan Turgenjews († 1949)
  • 23. Oktober: João Gomez de Araújo, brasilianischer Komponist († 1963)
  • 23. Oktober: Gjergj Fishta, albanischer Franziskaner und Dichter († 1940)
  • 29. Oktober: Narziß Kaspar Ach, deutscher Psychologe und Hochschullehrer († 1946)
  • 30. Oktober: Paul Valéry, französischer Philosoph, Essayist, Schriftsteller und Lyriker († 1945)
  • 31. Oktober: Otto Aichel, deutscher Embryologe, Anatom, Anthropologe und Hochschullehrer († 1935)
  • 31. Oktober: Gábor Finály, ungarischer Klassischer Philologe und Archäologe († 1951)

November/Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstes Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweites Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drittes Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viertes Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Phelan
  • 05. Dezember: John Durant Ashmore, US-amerikanischer Politiker (* 1819)
  • 06. Dezember: James Yorke Scarlett, britischer General (* 1799)
  • 09. Dezember: Josef Mánes, tschechischer Maler und Vertreter der Romantik (* 1820)
  • 16. Dezember: Willibald Alexis, deutscher Schriftsteller und Dichter (* 1798)
  • 17. Dezember: Henry Theodore Tuckerman, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1813)
  • 21. Dezember: Louise Aston, deutsche Schriftstellerin (* 1814)
  • 21. Dezember: Tomás Bobadilla, dominikanischer Politiker und Jurist und der erste Präsident der Junta Central Gubernativa Definitiva der Dominikanischen Republik (* 1785)

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 1871 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. faz online: Feier des Reiches aus Eisen und Blut