Walter Kelsch

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Walter Kelsch
Personalia
Geburtstag 3. September 1955
Geburtsort StuttgartDeutschland
Größe 180 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
TSV Jahn Büsnau
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–1975 TSV Jahn Büsnau
1975–1977 Stuttgarter Kickers 69 (15)
1977–1984 VfB Stuttgart 202 (51)
1984–1987 Racing Straßburg 78 (20)
1987–1988 FC 08 Homburg 44 0(3)
1988–1989 Apollon Athen 25 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1979–1980 Deutschland 4 0(3)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Walter Kelsch (* 3. September 1955 in Stuttgart) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stürmer begann seine Karriere beim TSV Jahn Büsnau. Seinen Durchbruch erreichte er bei den Stuttgarter Kickers; beim VfB Stuttgart wurde er zum Nationalspieler (vier Länderspiele, drei Tore). Insgesamt bestritt Kelsch 246 Bundesligaspiele und erzielte dabei 54 Tore. In Frankreich bestritt er für Racing Straßburg 78 Spiele und erzielte 20 Tore.

Kelsch war vom 6. März 2007 bis zum 30. Juni 2008 Präsidiumsmitglied bei den Stuttgarter Kickers und zuständig für die Lizenzspieler-, Amateur- und Jugendabteilung.

Strafverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. April 2016 wurde Kelsch nach einer Razzia in der Wohnung seiner ehemaligen Ehefrau in Stuttgart-Degerloch verhaftet. Ihm werden Drogenhandel und mehrere Fälle von Anlagebetrug vorgeworfen.[1][2] Im Oktober 2016 wurde von der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz Anklage erhoben.[3] Im Verfahren wegen Anlagebetrugs verurteilte das Landgericht Stuttgart Kelsch im August 2017 zu einer Freiheitsstrafe in Höhe von einem Jahr und zehn Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.[4] Im Prozess um Beihilfe zum Drogenhandel wurde er am 30. November 2017 vom Landgericht Landau zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt.[5] Hierbei wurde die verhängte Bewährungsstrafe wegen Anlagebetrugs mit einberechnet. Gegen Kelsch ist noch ein weiterer Prozess wegen Insolvenzverschleppung anhängig.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Meister 1984
  • Deutscher Vize-Meister 1979

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Schlütter: Deutscher Ex-Nationalspieler sitzt in Stammheim ein. In: welt.de. 2. Mai 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  2. Auf schiefe Bahn geraten: Ex-Nationalspieler Kelsch sitzt in U-Haft. In: n-tv.de. 3. Mai 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  3. Zentnerweise Drogen verkauft: Ex-Nationalspieler angeklagt. In: Focus Online. 13. Oktober 2016, abgerufen am 13. Oktober 2016.
  4. George Stavrakis: Ex-Fußballprofi Walter Kelsch wegen Betrugs verurteilt. In: Stuttgarter-Zeitung.de. 9. August 2017, abgerufen am 23. August 2017.
  5. Landau: Drei Jahre Haft für Ex-Fußballstar Walter Kelsch. (rheinpfalz.de [abgerufen am 30. November 2017]).