Warsob

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Warsob – Duschanbinka
Варзоб, Варзо́б
Warsob nahe Duschanbe

Warsob nahe Duschanbe

Daten
Lage Tadschikistan
Flusssystem Amudarja
Quellgebiet Hissargebirge
38° 58′ 30″ N, 68° 57′ 3″ O
Mündung südlich von Duschanbe in den KofarnihonKoordinaten: 38° 29′ 27″ N, 68° 46′ 31″ O
38° 29′ 27″ N, 68° 46′ 31″ O

Länge 71 km[1]
Einzugsgebiet 1740 km²[1]
Abfluss am Pegel Dagana()[2]
AEo: 1270 km²
MQ 1936/1985
Mq 1936/1985
45,4 m³/s
35,7 l/(s km²)
Abfluss am Pegel Duschanbe[1] MQ
53,5 m³/s
Rechte Nebenflüsse Sijama
Großstädte Duschanbe
Kleinstädte Warsob
Река Душанбинка.JPG

Der Warsob (tadschikisch Варзоб; russisch Варзо́б, im Unterlauf auch Duschanbinka) ist ein rechter Nebenfluss des Kofarnihon in Tadschikistan.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Warsob entspringt an der Südflanke des Hissargebirges. Der 71 km lange Warsob fließt in südlicher Richtung durch das Bergland. Er durchfließt den gleichnamigen Distrikt und die ebenfalls nach ihm benannte Distrikthauptstadt Warsob. Später verlässt der Fluss das Gebirge und setzt seinen Lauf nach Süden fort. Er durchfließt die Hauptstadt Duschanbe und mündet kurz danach in den von Osten kommenden Kofarnihon. Der Warsob wird hauptsächlich vom Schmelzwasser der Gletscher und der Schneeschmelze gespeist.[1] Er weist bei Duschanbe einen mittleren Abfluss (MQ) von 53,5 m³/s auf. Der Warsob entwässert ein Areal von 1740 km². Am Oberlauf wird der Fluss auch zur Bewässerung genutzt. Am Warsob befinden sich mehrere Wasserkraftwerke. Die Überlandstraße M34, die von Duschanbe durch den Ansob-Tunnel nach Aini führt, verläuft anfangs entlang dem Flusslauf.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Warsob – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Duschanbinka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Artikel Warsob in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D003276~2a%3DWarsob~2b%3DWarsob
  2. UNESCO: Varzob at Dagana (Abflussdaten 1936–1985) (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive)