Weltkristall

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Der Weltkristall ist ein Modell des Universums, in dem die Tatsache ausgenutzt wird, dass Kristalle mit Defekten dieselbe innere Geometrie besitzen wie Nichteuklidische Räume, insbesondere Räume mit Krümmung und Torsion, die in der Einstein-Cartan-Theorie der Gravitation Verwendung finden (welche die Einstein-Theorie umfasst). Das Modell wird auch Planck-Kleinert-Kristall genannt[1]. In jüngster Zeit wird es auch von Gerardus ’t Hooft (Nobelpreis 1999) diskutiert (siehe unten).

Das Modell soll illustrieren, dass die Welt bei ultrakurzen Abständen von der Größenordnung Planck-Länge völlig anders aussehen kann, als von Stringtheoretikern angenommen wird. Werden in Stringtheorien von einer fundamentalen Länge von der Größenordnung der Planck-Länge ausgegangen wird und die Elementarteilchen einschließlich des Gravitons Schwingungsmoden der Strings sind, erzeugt im Weltkristall-Modell Materie auf mikroskopischer Ebene Krümmungsdefekte und reproduziert dadurch die Ergebnisse der Allgemeinen Relativitätstheorie, in der bekanntlich der Energie-Impuls-Tensor der Materie die geometrische Raumzeitkrümmung bestimmt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Danielewski (Memento des Originals vom 13. August 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ceram.agh.edu.pl (PDF; 304 kB)