Werft Gustavsburg

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1908 wurde die Binnenschiffswerft von Franz Schmitt in Schiffswerft Mainz-Gustavsburg umbenannt. Sie hieß im Volksmund abgekürzt Werft Gustavsburg. Insgesamt entstanden hier bis zum Konkurs 1989 rund 450 Neubauten, davon rund 30 unter dem Werftnamen Franz Schmitt, Mainz.

Franz Schmitt, Mainz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der seit 1886 bestehenden Werft Franz Schmitt, Mainz wurden vorwiegend kleine Schwimmbagger, Kieskähne und Schuten gebaut.

Schiffswerft und Maschinenfabrik Mainz-Gustavsburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1908 hieß diese Werft dann Schiffswerft und Maschinenfabrik Mainz-Gustavsburg oder abgekürzt Werft Gustavsburg. Es wurden weiterhin vorwiegend kleine Kieskähne, Schleppkähne und seltener Schleppdampfer gebaut. Auch Pontons und Brückenpontons entstanden für umliegende Auftraggeber. Ab den 1930er-Jahren wurden zunehmend Binnenfrachter von 500 bis 1000 t für wechselnde Reeder gebaut. Auch einige Binnentanker liefen hier vom Stapel. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurden neben Pontons und Klappschuten größere Binnentanker und Binnenfrachter bis 2000 t gebaut. Besonders interessante Neubauten waren Inspektionsboote, die ab 1965 als Peil- und Messschiffe für Wasser- und Schifffahrtsämter (WSA) und Hafenbauämter auf der Werft entstanden. Hier sind z. B. die Inspektionsboote Anger und Bussard zu nennen, die mit den wichtigsten technischen Daten (allerdings ohne Werftbezug) in der Liste von Schiffen der Wasser- und Schifffahrtsämter aufgeführt sind.

Ab 1986 fehlten die Schiffbauaufträge und 1989 ging die Werft in Konkurs.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lippe (Schiff, 1963)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]