West Side Boys

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Die West Side Boys, auch West Side Niggaz oder West Side Junglers[1] waren zwischen 1998 und 2000 eine bewaffnete Gruppe in Sierra Leone. Nach eigenen Angaben waren sie bereits in den Putsch 1997 involviert.[2]

Ihr Anführer war vermutlich Foday Kallay[1], anderen Angaben nach jedoch ein Mann mit dem Namen Brigadier Bomb Blast, dessen ware Identität unbekannt scheint.[2]

Die Gruppe wurde durch amerikanische Rap-Musik und Gangsta-Rap-Musik beeinflusst, speziell Tupac Shakur und die „Gangsta“-Kultur, die in dieser Sparte porträtiert wird.

Kriegerische Niederlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie nahmen im Jahre 2000 Mitglieder einer mehrheitlich westafrikanischen Friedenstruppe (darunter Mitglieder der Royal Irish Rangers) gefangen und wurden daraufhin von Einheiten der britischen Special Air Service, Special Boat Service und Parachute Regiment im September 2000 bei der Operation Barras und weiteren Operationen der Sierra Leone Armed Forces und Royal Irish Rangers vernichtend besiegt. Sie hatten zu ihrer Hochzeit etwa 600 Kämpfer.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Damien Lewis: Operation Certain Death. The inside Story of the SAS's greatest Battle. Century Publishing u. a., London 2004, ISBN 1-84413-678-7.
  • Mats Utas, Magnus Jörgel: The West Side Boys: military navigation in the Sierra Leone civil war. The Journal of Modern African Studies, 2008, S. 487–511.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Caught with their guard down. The Telegraph, 3. September 2000.
  2. a b Who are the West Side Boys?. BBC News, 31. August 2000.