Widerspruch (Zeitschrift)

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Deck aus dem Jahr 2009

Der Widerspruch (in eigener Schreibweise WIDERSPRUCH) ist eine halbjährlich erscheinende Schweizer Zeitschrift.

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In jeder Ausgabe diskutieren jeweils über 25 Autoren aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich ein Einzelthema in kontroverser Form, meistens sind es dabei Themen aus der sozialistischen Politik der Schweiz. Die Zeitschrift sieht sich als unabhängig von Parteien und anderen politischen Organisationen an. Erstmals erschien sie in einer Auflage von 600 Exemplaren im Jahre 1981 − redaktionell verantwortet von einem Redaktionskollektiv mit zehn Mitgliedern. Die Zeitschrift ist in broschierter Form im Abonnement oder als Einzelheft in Buchhandlungen oder via Selbstvertrieb erhältlich. Jede Ausgabe umfasst rund 240 Seiten, wird in einer Erstauflage von 2500 Exemplaren gedruckt und findet eine breite Resonanz. Einige Schweizer Bibliotheken führen den Widerspruch in ihrem Bestand. Die Zeitschrift wird von rund 1400 Abonnenten bezogen. Die Autoren des Widerspruchs erhalten für ihre Beiträge kein Honorar.

Über drei Jahrzehnte hinweg ist der Widerspruch von Mitgründer Pierre Franzen zusammen mit den beiden langjährigen Redaktoren Urs Sekinger und Walter Schöni produziert worden. Seit der Nummer 62 vom Frühjahr 2013 erscheint die Zeitschrift im Zürcher Rotpunktverlag. Einer sechsköpfigen Redaktion steht ein Beirat zur Seite.

Pressestimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

«Die Zürcher Halbjahreszeitschrift bedient ein intellektuell anspruchsvolles Publikum, das sich nicht abfindet mit den jeweils neuestens Slogans à la mode. Aber gerade das hartnäckige Bohren dicker Bretter ist die Stärke der Zeitschrift.»

Tages-Anzeiger vom 12. Januar 2001

«Analytisch und kämpferisch macht die Zeitschrift Widerspruch im Heft 52 die gesellschaftliche Ungleichheit zum Thema.»

Neue Zürcher Zeitung, 7. Dezember 2007

«Unter dem Titel ‹Sicherheit, Freiheit, Globale Gerechtigkeit› versammelt die Zürcher Zeitschrift ‹Widerspruch› in ihrer neuesten Nummer nun einige bedenkenswerte Aufsätze darüber, was nach 1989 wirklich passiert ist.»

Frankfurter Rundschau, am 24. September 2002

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]