Wiederherstellen der Penisvorhaut

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Die Wiederherstellung der männlichen Vorhaut, auch Epispasmos genannt, kann entweder chirurgisch erfolgen oder nicht-chirurgisch über das Dehnen der verbliebenen Penishaut. Es gibt viele Gründe, die Vorhaut wiederherzustellen; für einige beschnittene Männer geht es darum, das sexuelle Empfinden zu verbessern. (siehe auch Auswirkungen auf die Sexualität). Die Rückgängigmachung der Beschneidung war bereits im 1. Jahrhundert bekannt (1 Makk 1,15 EU).

Chirurgische Methode[Bearbeiten]

Bei der chirurgischen Methode wird Haut entweder vom Penis selber oder von anderen Stellen des Körpers transplantiert und damit die Vorhaut rekonstruiert. Diese Methode gilt als teurer, schmerzhafter und risikobelasteter als die nicht-chirurgische Methode.

Nicht-chirurgische Methoden (Dehnen)[Bearbeiten]

Die verbliebene Penishaut wird bei dieser Methode über die Eichel gezogen und mit elastischen Gummis, medizinischem Klebeband oder Gewichten in dieser Position gehalten. Die wiederhergestellte Vorhaut hat nicht die Eigenschaften der ursprünglichen Vorhaut, auch kann das Frenulum-Bändchen nicht ohne chirurgischen Eingriff wiederhergestellt werden. Der Vorgang ist sehr zeitaufwändig.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gary M. Griffin: Decircumcision: Foreskin Restoration, Methods and Circumcision Practices. Added Dimensions Publishing, Los Angeles 1992, ISBN 1-879967-05-7.
  • Jim Bigelow: The Joy of Uncircumcising! Exploring Circumcision: History, Myths, Psychology, Restoration, Sexual Pleasure, and Human Rights. Hourglass Book Publishing, Aptos, CA 1992, ISBN 0-9630482-1-X. (foreword by James L. Snyder)

Weblinks[Bearbeiten]