Wilhelm Dröger

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Wilhelm Dröger (* 14. Oktober 1909 in Mahnsfeld; † 3. Oktober 1969) war ein Todesopfer an der innerdeutschen Grenze.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der in Lübeck in der Nähe zur DDR-Grenze lebende Dröger überkletterte aus unbekannten Gründen am 3. Oktober 1969 gegen 11 Uhr den Grenzzaun in Richtung DDR. Ca. 1 Meter vom Zaun entfernt trat er auf eine Mine, die ihm den linken Fuß abriss. Dröger wurde von Beamten des Bundesgrenzschutz im Minenfeld liegend entdeckt, wo er laut um Hilfe schrie. Da er durch die Grenztruppen der Nationalen Volksarmee nicht geborgen wurde, informierten die BGS-Beamten zwei Fernfahrer aus der DDR, die dann nach dem Passieren eines Grenzüberganges die Information auf die DDR-Seite brachten. Gegen 16 Uhr wurde er schließlich geborgen. Eine Stunde später wurde sein Tod festgestellt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]