Wiltrud Topić-Mersmann

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Wiltrud Topić-Mersmann, geborene Mersmann, (* 21. Februar 1919 in Berlin) ist eine österreichische Kunsthistorikerin.

Wiltrud Mersmann, Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Mersmann[1], studierte Kunstgeschichte und wurde 1944 an der Universität Wien promoviert.[2] Nach dem Krieg arbeitete sie vom März 1946 bis Juni 1949 am Central Collecting Point in München. Hier half sie dem kroatischen Kunsthändler Ante Topić Mimara (1898–1987), in den Besitz von angeblich aus Jugoslawien stammenden, von den Nationalsozialisten geraubten, Kunstwerken zu gelangen.[3]

1957 heiratete sie Ante Topić Mimara. Sie lebte mit ihrem Mann seit 1963 in dem von diesem erworbenen Schloss Neuhaus in Salzburg. An der Universität Salzburg lehrte sie seit 1971 mit einem Lehrauftrag Kunstgeschichte und wurde 1977 habilitiert, sie erhielt den Titel eines tit. a.o. Universitätsprofessor[4]. 1973 vermachten ihr Mann und sie ihre Kunstsammlung den Staat Kroatien, die Sammlung ist seit 1987 im Mimara-Museum (Stiftung Zbirka umjetnina Ante i Wiltrude Topić Mimara) in Zagreb ausgestellt.

Wissenschaftlich war sie vor allem auf dem Gebiet der Kunst des Mittelalters tätig.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Schmerzensmann (= Lukas-Bücherei zur christlichen Ikonographie. Band 4). Schwann, Düsseldorf 1952.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz Schieri: Mersmann, Hans. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 17, Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S. 175 (Digitalisat).
  2. Die Bedeutung des Rundfensters im Mittelalter. Dissertation, Universität Wien 1944 Nachweis im Österreichischen Verbundkatalog.
  3. Konstantin Akinsha: Ante Topic Mimara, The Master Swindler of Yugoslavia. In: ARTnews September 2001.
  4. Seite bei der Universität Salzburg.