Wissensbasierte Unternehmenssicht

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Die Wissensbasierte Unternehmenssicht (engl. Knowledge-based View (KBV) of the Firm) bildet eine Strömung des strategischen Managements und stellt aus dieser Perspektive eine Begründung für das Wissensmanagement dar. Es wird versucht eine Theorie der Unternehmung oder zumindest eine Sichtweise auf Unternehmungen vor dem Hintergrund von Wissensgesellschaft und Informationszeitalter aufzubauen.[1]

Der KBV ist eine Weiterentwicklung der Ressourcentheorie, die hauptsächlich aus Arbeiten von Robert M. Grant (1996) und J.-C. Spender (1994) hervorgeht.

In der KBV wird der Produktionsfaktor Wissen zum entscheidenden Merkmal von Unternehmen. Wissen ist mit diesem – vor allem im angloamerikanischen Raum diskutierten – Ansatz zu einem zentralen Element des strategischen Managements geworden.

In diesem Ansatz wird vor allem der Frage nachgegangen, in welcher Weise unternehmensspezifisches Wissen Unternehmen voneinander unterscheidet und damit zu Wettbewerbsvorteilen beitragen kann.

In Ellen Enkels "Management von Wissensnetzwerken: Erfolgsfaktoren und Beispiele", findet sich eine Literaturrecherche (bis 2000) zur Verwendung dieses Begriffes und der Einordnung im WM-Prozesse.[2] Damit werden die Chancen beschrieben, mit dieser Sichtweise Wissen als Triebkraft im Unternehmen zu erfassen und methodischen Ansätzen zu unterwerfen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. siehe: Bernd Kuhlin, Heinz Thielmann: Real Time Enterprise in der Praxis: Fakten und Ausblick, Springer, 1. Auflage, 2004, ISBN 3540219080, Wissensbasierte Unternehmen — Ziele und Herausforderungen
  2. Ellen Enkel: Management von Wissensnetzwerken: Erfolgsfaktoren und Beispiele, DUV, Dissertation Uni Bielefeld 2003, Gablerverlag 2005; Seite 10, Seite 37; ISBN 3824407868 ISBN 978-3824407866

Literatur[Bearbeiten]