Wolfram Malte Fues

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Wolfram Malte Fues (* 6. April 1944 in Bremen) ist ein deutsch-schweizerischer Germanist, Hochschullehrer und Lyriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fues wuchs in Wuppertal auf. Er lebt seit 1965 in der Schweiz; 1980 wurde er eingebürgert. Fues studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Europäische Volksliteratur an der Universität Zürich und promovierte dort 1978. 1987 habilitierte er sich an der Universität Basel und wurde dort 1995 zum außerordentlichen Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft berufen. Fues arbeitete zum deutschen Roman von der Aufklärung bis zur Gegenwart, zum Diskurs der Geschlechterdifferenz in der deutschen Aufklärung, zur klassischen und zur modernen Ästhetik, zur Postmoderne, zu den Neuen Medien und zur Wissenschaftstheorie.[1] Seit Anfang der 1990er Jahre publiziert er auch eigene Gedichte; er ist in diesem Bereich auch als Juror tätig.[2]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien

Lyrik

  • Verletzte Systeme. Gedichte. Mit Grafiken von Al' Leu und einer Nacherinnerung von Peter Jost. Zürich: Edition Leu, 1994, ISBN 3-85667-040-8.
  • Fremdkörpersprachen. Gedichte. Mit Abbildungen von Mireille Gros. Blieskastel: Gollenstein, 2001, ISBN 3-933389-42-9.
  • Vorbehaltfläche. Gedichte. Mit Grafiken von Angela Kolter und einer Nacherinnerung von Ferdinand Schmatz. Wien: Passagen, 2007, ISBN 978-3-85165-784-5.
  • dual digital. Gedichte. Mit Tuschezeichnungen von Franziska Schemel und einer Nacherinnerung von Ulrich J. Beil. Wien: Passagen, 2011, ISBN 978-3-85165-991-7.
  • inZwischen. Gedichte. Mit Zeichnungen von Thitz. Lyrikedition 2000. München: Allitera, 2014, ISBN 978-3-86906-671-4.
  • SkalpeSkalpelle. Gedichte. Mit Zeichnungen von Kathrin Wächter und einem Nachwort von Alexander Honold. Lyrikedition 2000. München: Allitera, 2016, ISBN 978-3-86906-854-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfram Malte Fues auf der Website des Deutschen Seminars der Universität Basel
  2. Homepage des Lyrikpreis München