X Base

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X Base, der Computer Future Club war eine Jugendsendung des ZDF mit dem Schwerpunkt Computerspiele und Multimedia. Sie wurde von 1994 bis 1995 ausgestrahlt. Insgesamt wurden 144 Folgen produziert. Produziert wurde die 30 Minuten lange Show beim ZDF in Unterföhring bei München von MME Me, Myself & Eye Entertainment. Die Sendung lief live Montag bis Samstag von 15:30 bis 16 Uhr und wurde jeweils von einem Mann und einer Frau sowie dem virtuellen Co-Moderator Eddy Highscore moderiert. In den täglichen Sendungen unter der Woche wurden bei diversen Computer- und Konsolenspielen ein Tagessieger erspielt, bei der Samstagssendung anschließend der Wochensieger ermittelt. Für den Vorspann der Sendung wurde das Lied „Love Religion“ des Musikprojektes U 96 verwendet.

Zum Schluss der Sendung gab es eine Band live im Studio oder Musikvideo-Clip, der aber (fast immer) nur unvollständig gezeigt und schließlich mit dem Logo der Produktionsfirma MME beendet wurde.

Die Versuche von X Base, durch jugendliches Auftreten besonders jüngere Computerspieler anzusprechen, wurde von der Computerspiele-Fachpresse gerne parodiert. So erschien zum Beispiel in dem Heft 12/1994 der Computerspielezeitschrift PC Player auf der beiliegenden CD-ROM in der Rubrik „Multimedia-Leserbriefe“ die X-Base-Parodie „Poing Base“, die sich bei den PC-Player-Lesern größter Beliebtheit erfreute. Es folgten sogar weitere X-Base-Parodien bei PC Player. Auch Oliver Kalkofe veräppelte eine Sendung, in der „Donkey Kong Country“ für das Nintendo SNES vorgestellt wurde, indem er sich in ein Affenkostüm zwängte und mit Bananen bewerfen ließ.

Moderatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katharina Schwarz, die unter anderem auch Film ab, ein Film-Magazin auf dem Musiksender VIVA, moderierte.
  • Tanja Moldehn, war in einer Episode des ZDF Verkehrsgerichts als Unfallopfer zu sehen.
  • Niels Ruf, der später unter anderem die Sendung Kamikaze bei Viva Zwei moderierte.
  • Juri Tetzlaff, heute vor allem als Moderator beim KiKA tätig.
  • Andreas von Lepel, entwickelte seit 1982 Computerspiele für den internationalen Markt, seit 2000 in leitenden Positionen bei verschiedenen Verlagen tätig.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andreas von Lepel. In: Kressköpfe. Abgerufen am 17. Januar 2020.