Xinu

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Xinu, sowohl ein rekursives Akronym für „Xinu Is Not Unix“ (zu deutsch „Xinu ist nicht Unix“) als auch ein rückwärts gelesenes „Unix“, ist ein kleines und sehr schlankes Multitasking-Betriebssystem.[1][2][3] Es wurde in den 1980ern von Prof. Douglas Comer für Lehrzwecke an der Purdue University geschrieben. Es wurde auf viele Rechnerarchitekturen portiert, u. a. auf PDP-11, VAX, Sun 3/50, PowerPC G3, MIPS und Intel x86.[1][2]

Xinu wurde neben Minix vor allem an Hochschulen und Universitäten in der Informatik zu Lehrzwecken verwendet und zeichnet sich durch die Reduzierung auf das absolut Notwendige durch Kompaktheit und Übersichtlichkeit aus. Das System und die Abläufe darin können sehr schnell verstanden werden.

Xinu wird heute kaum genutzt. Es ist für 16-Bit-Systeme konzipiert und durch den Anteil an Assemblersprache nie auf 32-Bit portiert worden. Auch die Verbreitung von Linux und dessen frei verfügbaren Quellcodes ist eine große Konkurrenz. Xinu kann außerdem nicht als Produktivsystem eingesetzt werden.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b The Xinu Page (englisch). Abgerufen am 17. Juni 2012.
  2. a b The Xinu Page (englisch). 8. Dezember 1997. Abgerufen am 17. Juni 2012.
  3. Xinu Operating System (englisch). Abgerufen am 17. Juni 2012.