Zeche Am Busch

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Zeche Am Busch
Allgemeine Informationen zum Bergwerk
Göpelschacht01.jpeg

Rekonstruierter Schacht Christine der Zeche Am Busch
Informationen zum Bergwerksunternehmen
Betriebsbeginn 1768
Betriebsende 1815
Geförderte Rohstoffe
Abbau von Steinkohle
Geographische Lage
Koordinaten 51° 29′ 36,8″ N, 7° 28′ 44,7″ OKoordinaten: 51° 29′ 36,8″ N, 7° 28′ 44,7″ O
Zeche Am Busch (Regionalverband Ruhr)
Zeche Am Busch
Lage Zeche Am Busch
Standort Westfalenpark
Gemeinde Dortmund
Kreisfreie Stadt (NUTS3) Dortmund
Land Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Revier Ruhrrevier

p0p2

Die Zeche Am Busch ist ein ehemaliges Steinkohlebergwerk in Dortmund.

Das Grubenfeld der Zeche befand sich auf dem Gelände des heutigen Westfalenparks nördlich der Emscher. In diesem Bereich soll bereits im 14. Jahrhundert erste Kohle gefunden worden sein, Kohlengräberei soll seit dem 15. Jahrhundert existieren.[1]

Das Bergwerk wurde 1768 von Freiherr Andreas von Hövel eingerichtet. In den Nordhang des Emschertals wurde zunächst ein Stollen in Richtung der kohleführenden Flöze gegraben. Zur Bewetterung der Stollen wurden Lichtlöcher eingerichtet. Das Grubenwasser wurde Richtung Emscher abgeleitet.

1811 wurde dann mit dem Arbeiten an den Schächten 2 und 3 begonnen. Die Teufe von Schacht Christine erfolgte 1812. Der Schacht hatte zunächst eine Teufe von 29 Metern und wurde später auf 40 Meter erweitert. Die Zeche Am Busch war damit eine der ersten Tiefbauzechen, in der die hier allerdings nur einige Meter Tiefe Mergelschicht überwunden wurde.[2] 1815 erfolgte mit weiteren kleinen Zechen die Konsolidierung zur Zeche Friedrich Wilhelm. 1816 wurde ein weiterer Schacht abgeteuft und mit einer Dampfmaschine zur Wasserhaltung ausgerüstet.

An die Zeche Am Busch erinnern heute im Westfalenpark Informationstafeln sowie der Nachbau eines Pferdegöpels.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 4. Auflage, unveränderter Nachdruck der 3. Auflage. Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7.
  • Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005 (= Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum 144). 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9
  2. Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9