Zwergstrauch

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Zwergstrauch (Lateinisch: Suffrutex) ist der volkstümliche Sammelbegriff für verschiedene verholzende, ausdauernde Pflanzen. Er wird vor allem für sehr niedrig wachsende Sträucher, Halbsträucher und Büsche (bis 100 cm) verwendet. Zwergsträucher sind charakteristisch für Phrygana und Garrigue, die manchmal auch unter dem Begriff Zwergstrauchvegetation zusammengefasst werden.[1]

Botanische Klassifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Botanischen Klassifikationen zählen ganz verschiedene Pflanzentypen zu den "Zwergsträuchern". Gemeinsam ist ihnen im Allgemeinen die Wuchsform mit holzigen Sprossachsen, verwandte Arten in "Normal"größe, sowie das Vorkommen in extremen Lebensräumen wie Tundra (Zwergstrauchtundra)[2], Hochgebirge (Zwergstrauchheiden)[3], und Wüste (Zwergstrauchhalbwüste)[4]. Zu den Zwergsträuchern werden nach der Raunkiær-Klassifikation Chamaephyten, Hemikryptophyten und sicherlich noch einige Nanophanerophyten gezählt. Zwergsträucher sind oft charakteristisch für die Biotoptypen in denen sie wachsen.

Verwendung als Zierpflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwergsträucher werden bei der Gartengestaltung beispielsweise im Vorgarten, Bauerngarten und Steingarten gepflanzt und können auch als Bodendecker fungieren. Im Pflanzenhandel wird die Bezeichnung „Zwergsträucher“ in einem weiteren Sinn und oft sogar irreführend benutzt.

Arten (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Charakteristisch Arten sind (zufällige Auswahl): einige Arten der Familie Heidekrautgewächse, beispielsweise Krähenbeeren, Quirlblättrige Heide (Erica manipuliflora); Zwerg-Birke, Kraut-Weide, Zwergmispeln, Lavendel, Dorniger Ginster (Genista acanthoclada), Behaarter Stechginster (Calicotome villosa), Dornbusch-Wolfsmilch (Euphorbia acanthothamnos)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urania-Pflanzenreich, Vegetation. S. 201
  2. Urania-Pflanzenreich, Vegetation. S. 312
  3. Urania-Pflanzenreich, Vegetation. S. 338
  4. Urania-Pflanzenreich, Vegetation. S. 151