Édouard René Lefebvre de Laboulaye
Édouard René Lefebvre de Laboulaye (* 18. Januar 1811 in Paris; † 25. Mai 1883 ebenda) war ein französischer Jurist, Publizist, Journalist und Politiker der Dritten Republik. Von ihm kam 1865 der Impuls, den Vereinigten Staaten von Amerika die Freiheitsstatue zu schenken.
Die Amerikaner unterstützten die Bewohner der Stadt Paris während der Zeit der Belagerung im Krieg Frankreichs gegen Preußen mit Lebensmittelpaketen und -lieferungen. Édouard Laboulaye – als Präsident der neu gegründeten französisch-amerikanischen Gesellschaft – schlug 1865 dieses Geschenk zum 100-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung vor – als Symbol der Freiheit.
„Wenn in Amerika zur Erinnerung an seine Unabhängigkeit ein Denkmal gebaut werden sollte, dann wäre es für mich nur natürlich, dass es als gemeinsames Werk beider Nationen errichtet würde.“
– Laboulaye, 1865
Einer seiner Freunde, der Bildhauer Bartholdi setzte diese Idee fünf Jahre später in die Realität um.
Laboulaye selbst konnte die Statue aber nicht mehr sehen – er verstarb ein Jahr vor der Aufstellung in New York.
[Bearbeiten] Quellen
- Freiheit erleuchtet die Welt (von Hansjörg Gadient)
- Ohne revolutionäre Attribute
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Laboulaye, Édouard René Lefebvre de |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Jurist, Publizist, Journalist und Politiker |
| GEBURTSDATUM | 18. Januar 1811 |
| GEBURTSORT | Paris |
| STERBEDATUM | 25. Mai 1883 |
| STERBEORT | Paris |