ÖBB 2066
| ÖBB 2066 | |
|---|---|
| Nummerierung: | 2066.001 |
| Anzahl: | 1 |
| Hersteller: | Deutz/ÖBB Hauptwerkstätte St. Pölten |
| Baujahr(e): | 1939 |
| Ausmusterung: | 1994 |
| Achsformel: | C |
| Länge über Puffer: | 7.890 mm |
| Dienstmasse: | 37 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 40 km/h |
| Dauerleistung: | 147 kW |
| Anfahrzugkraft: | 98 kN |
| Anzahl der Fahrmotoren: | 1 |
| Antrieb: | elektrisch |
Die Baureihe 2066 der ÖBB ist eine Verschubdiesellok, deren Einsatz sich vorwiegend auf das Schienennetz der Hauptwerkstätte Floridsdorf begrenzte.
[Bearbeiten] Geschichte
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs befanden sich in einigen österreichischen Rüstungsbetrieben C-gekuppelte Werkslokomotiven von Deutz. Die Reste einer dieser Loks mit der Nummer HF 25 901 verblieben in Wiener Neustadt. Die Lokomotive wurde in der Hauptwerkstätte St. Pölten aufgearbeitet und einigen Umbauten unterzogen. 1955 erfolgte die Fertigstellung und die Lokomotive erhielt die Nummer 2066.01. Das Haupteinsatzgebiet war in der Hauptwerkstätte Floridsdorf, bis sie 1994 ausgemustert wurde. Die Maschine ist heute im Besitz des "Club Blauer Blitz" und seit Juli 2010 am Lokalbahnhof in Mistelbach (Kultur- und Erlebnisbahnhof Mistelbach - Verein Neue Landesbahn) beheimatet.
[Bearbeiten] Konstruktion/Technik
Die Lokomotive bekam beim Umbau einen Tauschmotor der Baureihe 5041 vom Typ SGP R8 eingebaut. Weiters kam ein Tauschgenerator der Baureihe 5042 sowie ein passender Fahrmotor zum Einsatz. Die Lokomotive besitzt einen Innenrahmen. Der Antrieb erfolgt über eine Blindwelle und Stangen auf die mittlere Achse. Alle drei Achsen sind über Kuppelstangen miteinander verbunden. Die Lackierung entspricht einer speziellen Art des Valousek-Designs.
[Bearbeiten] Literatur
- Roland Beier: Kleine Typenkunde österreichischer Triebfahrzeuge, Transpress Verlag, 1997.