(11433) Gemmafrisius

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Asteroid
(11433) Gemmafrisius
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 4. November 2013 (JD 2.456.600,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie Hertha-Familie
Große Halbachse 2,4206 AE
Exzentrizität 0,1583
Perihel – Aphel 2,0375 AE – 2,8037 AE
Neigung der Bahnebene 3,2113°
Länge des aufsteigenden Knotens 59,6595°
Argument der Periapsis 142,0447°
Siderische Umlaufzeit 3,77 a
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 14,4 mag
Geschichte
Entdecker Cornelis Johannes van Houten,
Ingrid van Houten-Groeneveld,
Tom Gehrels
Datum der Entdeckung 16. Oktober 1977
Andere Bezeichnung 3474 T-3, 1953 FB1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(11433) Gemmafrisius ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 16. Oktober 1977 von dem niederländischen Astronomenehepaar Cornelis Johannes van Houten und Ingrid van Houten-Groeneveld entdeckt wurde. Die Entdeckung geschah im Rahmen der 3. Trojaner-Durchmusterung, bei der von Tom Gehrels mit dem 120-cm-Oschin-Schmidt-Teleskop des Palomar-Observatoriums aufgenommene Feldplatten an der Universität Leiden durchmustert wurden, 17 Jahre nach Beginn des Palomar-Leiden-Surveys. Unbestätigte Sichtungen des Asteroiden hatte es vorher schon im März 1953 unter der vorläufigen Bezeichnung 1953 FB1 an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl gegeben.[1]

Der Asteroid gehört zur Nysa-Gruppe, einer nach (44) Nysa benannten Gruppe von Asteroiden (auch Hertha-Familie genannt, nach (135) Hertha). Er befindet sich in einer 1:2-Bahnresonanz mit dem Planeten Mars.[2]

(11433) Gemmafrisius wurde am 9. April 2009 nach dem Mediziner, Astronomen, Mathematiker, Kartografen und Instrumentenbauer Jemme Reinersz (1508–1555) benannt, der unter dem Namen Gemma Frisius bekannt ist. Nach Gemma Frisius war schon 1935 ein Mondkrater der südlichen Mondhemisphäre benannt worden: Mondkrater Gemma Frisius.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Observationen von (11433) Gemmafrisius auf minorplanetcenter.net (englisch)
  2. Asteroids inside the resonance 1:2 with Mars. Tabelle von Tabare Gallardo (englisch)
  3. Daten und Benennung des Mondkraters Gemma Frisius auf planetarynames.wr.usgs.gov (englisch)