Abgar VIII.
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Abgar VIII. († 212) war ein Syrisch-Aramäischer König, und von 167 bis zu seinem Tod König von Osrhoene mit der Hauptstadt Edessa, dem heutigen Şanlıurfa. Zu seinen Jugendfreunden gehörte der syrische Gnostiker Bardesanes. Abgar VIII. trat vermutlich zum Christentum über, der Kirchenvater Eusebius von Caesarea berichtet in seinem Werk jedoch nichts von einer Bekehrung Abgars. Zur Zeit des Königs lebten jedoch Christen in Edessa und am königlichen Hof. Der König selbst stand dem Christentum mindestens aufgeschlossen gegenüber. [1] Vermutlich hatte Abgar VIII. das Römische Bürgerrecht.[2]
Etwa im 6. Jahrhundert entstand die Abgarlegende, die eine frühere Verbindung des Fürstenhauses unter Abgar V. mit Jesus verknüpft.
[Bearbeiten] Weblinks
- Paul von Rohden: Abgar (9). In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band I,1, Stuttgart 1893, Sp. 95.
- Abgar VIII.. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL).
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Gerhard Krause, Gerhard Müller (Hrsg.): Theologische Realenzyklopädie, Teile 1–2, S. 280
- ↑ Andreas Luther: Abgar Prahates Filius Rex S. 355 (PDF-Datei)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Abgar VIII. |
| KURZBESCHREIBUNG | König von Osrhoene |
| GEBURTSDATUM | 2. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 212 |