Abtei Mariengarten
| Zisterzienserinnenabtei Mariengarten | |
|---|---|
| Lage | Italien Region Trentino-Südtirol Provinz Südtirol |
| Liegt im Bistum | Bozen-Brixen |
| Koordinaten: | 46° 28′ N, 11° 16′ O46.4706601711.2650311Koordinaten: 46° 28′ 14″ N, 11° 15′ 54″ O |
| Gründungsjahr | 1883 |
| Mutterkloster | Lichtenthal |
| Kongregation | Mehrerauer Kongregation |
Die Abtei Mariengarten ist ein Kloster der Zisterzienserinnen in St. Pauls (Eppan, Südtirol) in der Diözese Bozen-Brixen.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Haus wird bereits 1189 als Hof Blaze urkundlich erwähnt. Es war seit Ende des 14. Jahrhunderts über ca. 400 Jahre als Weingut im Besitz des Prämonstratenserstiftes Wilten. 1882 wurde der „Bloashof“ von der Zisterzienserinnenabtei Lichtenthal bei Baden-Baden gekauft, um zur Zeit des Kulturkampfes in Deutschland eine Ausweichmöglichkeit zu schaffen. 1883 wurde es mit Nonnen besiedelt.
1914 wurde das Priorat zur selbständigen Abtei erhoben und 1982 dem Zisterzienserorden inkorporiert. Die Ordensschwestern verdienen ihren Lebensunterhalt durch eine Mittelschule mit Internat, Wein- und Obstanbau sowie eine Hostienbäckerei. Die derzeitige Oberin des Konvents, M. Irmengard Senoner, ist die dritte Äbtissin nach M. Caritas Thoma und M. Beatrix Welte.
Das Kloster gehört zur Mehrerauer Kongregation.