Acenaphthen

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Strukturformel
Struktur von Acenaphthen
Allgemeines
Name Acenaphthen
Andere Namen
  • 1,2-Dihydroacenaphthylen
  • 1,8-Ethylennaphthalin
Summenformel C12H10
CAS-Nummer 83-32-9
PubChem 6734
Kurzbeschreibung

farblose Nadeln[1]

Eigenschaften
Molare Masse 154,21 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,15 g·cm−3 (20 °C)[2]

Schmelzpunkt

95 °C[2]

Siedepunkt

278 °C[2]

Dampfdruck

0,3 Pa (20 °C)[2]

Löslichkeit
Brechungsindex

1,6048 (95 °C)[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [4]
07 – Achtung 09 – Umweltgefährlich

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335​‐​410
P: 261​‐​273​‐​305+351+338​‐​501 [4]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [5][2]
Umweltgefährlich
Umwelt-
gefährlich
(N)
R- und S-Sätze R: 51/53
S: 61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Acenaphthen (1,2-Dihydroacenaphthylen; 1,8-Ethylennaphthalin) ist ein weißer bis leicht gelblicher Feststoff, der zu den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen gehört. Acenaphthen findet sich zu 0,3 % im Steinkohleteer.[1]

Eigenschaften[Bearbeiten]

In Wasser ist Acenaphthen praktisch unlöslich, in Benzol, Ether, Chloroform und erhitztem Alkohol hingegen gut löslich.[1]

Verwendung[Bearbeiten]

Acenaphthen wird für die Herstellung von Kunststoffen, Farbstoffen, Insektiziden und Pharmaerzeugnissen benötigt, hauptsächlich jedoch zur großtechnischen Herstellung des Naphthalsäureanhydrids. Technisch wird es durch Hydrierung von Acenaphthylen gewonnen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Stefan Ernst, in: Römpp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  2. a b c d e Eintrag zu Acenaphthen in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 12. September 2008 (JavaScript erforderlich).
  3. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-4.
  4. a b Datenblatt Acenaphthene bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 20. März 2011 (PDF).
  5. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.