Acenaphthylen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Strukturformel von Acenaphtylen
Allgemeines
Name Acenaphthylen
Andere Namen

Acenaphthalen

Summenformel C12H8
CAS-Nummer 208-96-8
PubChem 9161
Kurzbeschreibung

farblose Nadeln[1]

Eigenschaften
Molare Masse 152,20 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

0,90 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

92°C[2]

Siedepunkt

280 °C[2]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [3]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 302
P: 264​‐​270​‐​301+312​‐​330​‐​501 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [3]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​36/37/39
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Acenaphthylen (Acenaphthalen) ist ein weißer bis leicht gelblicher Feststoff, der zu den polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen gehört. Acenaphthylen findet sich im Steinkohleteer (ca. 0,3 %)[1] und in geringen Mengen in Erdöl.

Eigenschaften[Bearbeiten]

In Wasser ist Acenaphthylen nahezu unlöslich, in Benzol, Chloroform und erhitztem Ethanol hingegen gut löslich.[1] Acenaphthylen wirkt mutagen und reizend.

Verwendung[Bearbeiten]

Der größte Teil des Acenaphthylens wird zunächst zu Acenaphthen hydriert, welches für die Herstellung von Naphthalsäureanhydrid und Zwischenprodukten für Kunststoffe, Farbstoffe, Farbpigmente, Insektizide und Pharmaerzeugnisse benötigt wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Stefan Ernst, in: Römpp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  2. a b c d e Eintrag zu CAS-Nr. 208-96-8 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 15.01.2008 (JavaScript erforderlich).
  3. a b Eintrag aus der CLP-Verordnung zu CAS-Nr. 208-96-8 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA (JavaScript erforderlich).
  4. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.