Achatius von Armenien

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Heiliger Achatius als Bischof mit Dornenzweigattribut als Mittelteil eines geschlossenen Altarretables
Heiliger Achatius als Bischof mit Dornenzweigattribut als Mittelteil eines geschlossenen Altarretables

Achatius († ca. 140 auf dem Ararat; auch genannt: Achaz, Akakios) war ein römischer Offizier und christlicher Märtyrer. Er wird als Heiliger zu den vierzehn Nothelfern gerechnet. Sein Gedenktag ist der 22. Juni.

Die historische Sicherung ist angesichts der legendenhaften Quellen schwierig bis unmöglich. Er wird leicht verwechselt mit anderen Märtyrern gleichen Namens, v.a. mit Akakios (Agathius) († 303/304 in Konstantinopel), der nach der Legende ebenfalls als Hauptmann im kaiserlichen Heer gilt.

Hebräisch bedeutet sein Name „Gott hält“, griech. „Der Unschuldige“. Da er der Legende nach allen Folterungen widerstanden hatte und sich weiterhin zu Christus als seinem Kaiser bekannte, wurde er auf dem Berg Ararat mit Dornenzweigen zerfleischt und danach gekreuzigt. Er wird deswegen oft mit einem Dornenstrauch oder mit einem Dornenkranz dargestellt, aber auch als Ritter, Herzog oder Edelmann mit Fahne, großem Kreuz und Schwert. Aufgrund weiterer Verwechslungen bzw. Vermischungen von Legenden wird er manchmal auch mit bischöflichen Insignien dargestellt. Er soll vor bösen Krankheiten und der Todesangst bewahren.

Die Pfarrkirchen von Atteln, Murau, Rheinhausen (Breisgau), Schladming, Kottingbrunn und Zahlbach (Mainz) sind ihm geweiht.

siehe auch: Legende der Zehntausend Märtyrer, Acacius, Marter der zehntausend Christen

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