Achinesen

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Die Achinesen (es wird auch Aceh, Acehnesen oder Atjeher verwendet) sind eine Ethnie auf der indonesischen Insel Sumatra und leben vorwiegend in der Provinz Aceh im Norden der Insel.

Ethnie und Religion[Bearbeiten]

Sie sind ein Mischvolk aus Javanern, Batak, Malaien, Indern und Arabern [1]. Einst hatten sie den Hinduismus übernommen, was durch ihre Traditionen und Sanskrit-Worte in der Sprache belegt ist. Bereits im 13. Jahrhundert kamen sie durch indische Händler mit dem Islam in Kontakt und bildeten im 16. Jahrhundert ein erstes islamisch geprägtes Reich.

Die fast 4 Millionen Achinesen gelten in Indonesien als strenge Moslems.

Die Menschen unterscheiden sich äußerlich von den übrigen Indonesiern - sie sind groß gewachsen und dunkelhäutig.

Sprache[Bearbeiten]

Die Sprache Achinesisch (oder Acehnesisch) gehört zu den malayo-polynesische Sprachen in der austronesischen Sprachfamilie. Es werden 10 Dialekte unterschieden.

Während früher eine arabische Schrift benutzt wurde, wird heute die lateinische Schrift mit einigen zusätzlichen diakritischen Zeichen verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Guter, Josef: Das große Lexikon der Völker, Komet-Verlag, Köln, S.9