Acker-Löwenmaul

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Acker-Löwenmaul
Acker-Löwenmaul

Acker-Löwenmaul

Systematik
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Wegerichgewächse (Plantaginaceae)
Tribus: Antirrhineae
Gattung: Löwenmäuler (Antirrhinum)
Art: Acker-Löwenmaul
Wissenschaftlicher Name
Misopates orontium
(L.) Raf.

Das Acker-Löwenmaul (Misopates orontium, Synonym: Antirrhinum orontium) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) gehört.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Krone des Acker-Löwenmauls ist rosa mit einer dunklen Aderung. Die einjährige Pflanze erreicht Höhen von 8 bis 30 Zentimetern und ist ein Therophyt. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen. Der Samen wird durch den Wind verbreitet.

Vorkommen[Bearbeiten]

Das Acker-Löwenmaul ist kalkmeidend und bevorzugt sandige bis lehmige Äcker und wächst auch auf Weinbergen und Brachen. Es kommt in Europa, dem Mittelmeer-Raum und Westasien vor. In Deutschland gilt es als Archäophyt. Das Acker-Löwenmaul wird in Deutschland als gefährdet eingestuft.

Trivialnamen[Bearbeiten]

Für das Acker-Löwenmaul sind oder waren, zum Teil nur regional, auch die Bezeichnungen Affenschädel (Schlesien), Brackenhaupt, Dorant (Schlesien, Thüringen), Hundskopf (Thüringen), Hundsschädel (Thüringen), Kalbsnase (Schlesien), Nasenkraut (Schweiz), Orant (Hessen), Stärkkraut, Teufelsband (Schlesien, mittelhochdeutsch) und Todtenköpfel (Schlesien) gebräuchlich.[1] Weiter Bezeichnungen sind Feldlöwenmaul, Großer Orant und Katzenmaul.[2]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Misopates orontium – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Acker-Löwenmaul. In: FloraWeb.de.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 35, online.
  2. Werner Rothmaler, Exkursionsflora für die Gebiete der DDR und der BRD, Band 2, Gefäßpflanzen, Volk und Wissen Berlin 1988, ISBN 3-06-012539-2, Seite 394