Hessen
| Land Hessen | |
|---|---|
| Flagge | |
| Wappen | |
| Landeshymne: Hessenlied | |
| Sprache: | Deutsch |
| Landeshauptstadt: | Wiesbaden |
| Fläche: | 21.114,94 km² |
| Einwohnerzahl: | 6,116 Mio. (30. November 2012)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 289 Einwohner pro km² |
| Arbeitslosenquote: | 6,1 % (März 2013)[2] |
| Gründung: | 1945 |
| Staatsform: | Parlamentarische Republik, teilsouveräner Gliedstaat eines Bundesstaates |
| Schulden: | 59,049 Mrd. EUR (31.12.2012)[3] |
| ISO 3166-2: | DE-HE |
| Website: | www.hessen.de |
| Politik | |
| Regierungschef: | Volker Bouffier (CDU) |
| Regierende Parteien: | CDU und FDP |
| Sitzverteilung im Landesparlament: | CDU 46 SPD 29 FDP 19 Grüne 17 Linke 6 AfD 1 |
| Letzte Wahl: | 18. Januar 2009 |
| Nächste Wahl: | 22. September 2013 |
| Bundesratsstimmgewicht: | 5 |
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Administrative Gliederung Hessens: 3 Regierungsbezirke, 5 kreisfreie Städte, 21 Landkreise, 426 Gemeinden |
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Hessen (Abkürzung HE) ist eine parlamentarische Republik und ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Es gehört vor allem mit seinem südlichen Landesteil, dem Regierungsbezirk Darmstadt, zu den am dichtesten besiedelten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Wiesbaden, die größte Stadt Frankfurt am Main.
Das heutige Land Hessen wurde am 19. September 1945 unter dem Namen Groß-Hessen gegründet und hatte als erstes noch heute bestehendes Land der Bundesrepublik eine neue demokratische Verfassung. Seine unmittelbaren Vorgängerstaaten waren der Volksstaat Hessen und die preußischen Provinzen Kurhessen und Nassau, die der Freistaat Preußen am 1. April 1944 durch Teilung der Provinz Hessen-Nassau geschaffen hatte.
Inhaltsverzeichnis
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Geographie [Bearbeiten]
Hessen verfügt über eine Fläche von 21.114,94 km². Der geografische Mittelpunkt befindet sich nach Auswertung von rund 35.000 Messpunkten entlang der hessischen Grenze in Flensungen, einem Ortsteil der Gemeinde Mücke im Vogelsbergkreis.[4] Zudem liegt der geografische europäische Mittelpunkt seit der EU-Osterweiterung 2007 in der Barbarossastadt Gelnhausen, Ortsteil Meerholz, im Main-Kinzig-Kreis.
Nachbarländer [Bearbeiten]
In der Mitte Deutschlands liegend grenzt das Land Hessen mit einer Gesamtgrenzlänge von 1410 km an die Länder Nordrhein-Westfalen (Grenzlänge: 269,3 km), Niedersachsen (167,0 km), Thüringen (269,6 km), Bayern (261,9 km), Baden-Württemberg (176,5 km) und Rheinland-Pfalz (266,3 km).
Naturräumliche Gliederung [Bearbeiten]
Hessen ist geprägt von Mittelgebirgen bis 950 m Höhe. Die Beckenlandschaften liegen dem gegenüber oftmals auf Höhen unter 200 m über NN, die Flusstäler unterschreiten teilweise die 100-m-Marke.
Der Norden Hessens gehört zur sogenannten Deutschen Mittelgebirgsschwelle. Hierzu zählen zum einen die naturräumlichen Haupteinheitengruppen des Rheinischen Schiefergebirges Süderbergland, Taunus, Westerwald, Gießen-Koblenzer Lahntal und Mittelrheingebiet, zum anderen im Hessischen Bruchschollentafelland West- und Osthessisches Bergland sowie das Niedersächsische Bergland im Norden und das Thüringer Becken im Osten.
Der Süden und Südosten Hessens gehört zum Südwestdeutschen Schichtstufenland mit der Haupteinheitengruppe Hessisch-Fränkisches Bergland, der Südwesten zum Oberrheinischen Tiefland.
Hessen gehört zu den waldreichsten Ländern in Deutschland, da die Wälder hier rund 42 Prozent der Landesfläche bedecken.[5]
Mittelgebirge und Berge [Bearbeiten]
Hessens Landschaft besteht aus zahlreichen Mittelgebirgen; nach deren jeweils höchsten (hessischen) Bergen sortiert sind dies: Rhön, Taunus, Rothaargebirge, Vogelsberg, Hoher Meißner, Kellerwald, Westerwald, Söhre, Kaufunger Wald, Knüllgebirge, Habichtswald, Gladenbacher Bergland, Odenwald, Stölzinger Gebirge, Spessart, Schlierbachswald, Seulingswald, Richelsdorfer Gebirge und Reinhardswald.
Die höchste Stelle des Landes befindet sich auf der Wasserkuppe (950,2 m ü. NN) in der Rhön (im Landkreis Fulda) (zu den hessischen Mittelgebirgen und weiteren Bergen: Liste der Berge in Hessen).
Becken und Niederungen [Bearbeiten]
Im Südwesten Hessens liegt im Oberrheinischen Tiefland, das auch den Ballungsraum Rhein-Main-Gebiet und die Wetterau enthält, die flächenmäßig größte Beckenlandschaft. Sie ist Teil der Mittelmeer-Mjösen-Zone und wird innerhalb dieser nach Nord(ost)en durch das Gießener Becken, das Amöneburger Becken und die bis nördlich von Kassel reichende Westhessische Senke verlängert.
Abseits davon bildet das Limburger Becken an der westlichen Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz zwischen Taunus und Westerwald einen größeren intramontanen Senkungsraum innerhalb des Rheinischen Schiefergebirges. Die Wetschaft-Senke verlängert dem gegenüber die Ostgrenze des Rheinischen Schiefergebirges nördlich von Wetterau und Gießener Becken.
Die meist tektonisch angelegten Becken sind im geomorphologischen Sinne meistens keine Becken, sondern teils weiträumige Niederungen, die von Flüssen durchflossen werden. Vielfach finden sich hier Lößdecken, welche zusammen mit der Klimagunst die Grundlage für eine ertragreiche Landwirtschaft bilden.
Die niedrigste Stelle Hessens befindet sich bei Lorch am Rhein (81 m ü. NN) im Rheingau-Taunus-Kreis.
Gewässer [Bearbeiten]
Flüsse [Bearbeiten]
Der Norden und der Osten Hessens gehören zum Einzugsgebiet der Weser, die das Land im äußersten Norden durchquert. Ihre Quellflüsse Fulda und Werra fließen auf 215 km bzw. 95 km Länge durch Hessen. Dagegen wird der übrige Teil des Landes zum Rhein hin entwässert, der im Südwesten auf 107 km Länge die Grenze zu Rheinland-Pfalz bildet. Seine für Hessen wichtigsten Nebenflüsse sind Main und Lahn, aber auch der Neckar fließt ein kurzes Stück durch den äußersten Süden Hessens.
Nachfolgend sind alle durch Hessen fließenden Flüsse mit einer Gesamtlänge von über 100 km oder einer Fließstrecke in Hessen von über 50 km aufgeführt. Angegeben sind jeweils die hessische und die gesamte Länge.

Seen [Bearbeiten]
In Hessen gibt es keine sehr großen natürlichen Seen. Gleich vier der größten Stauseen des Landes liegen im Landkreis Waldeck-Frankenberg im Nordwesten Hessens: der Edersee als mit Abstand größter See in Hessen sowie Affolderner See, Diemelsee und Twistesee. Weitere bedeutende Stauseen sind der Kinzig-Stausee im osthessischen Main-Kinzig-Kreis und der Aartalsee in der Gemeinde Bischoffen im westhessischen Lahn-Dill-Kreis.
Zu den größten Baggerseen Hessens gehören der Borkener See im Schwalm-Eder-Kreis, der Werratalsee im Werra-Meißner-Kreis und der Langener Waldsee im Landkreis Offenbach als größter See Südhessens.
Geschichte [Bearbeiten]
Im heutigen Land Hessen sind die ehemaligen Territorien der hessischen Fürstentümer Landgrafschaft Hessen (später unter anderem Hessen-Kassel, Hessen-Darmstadt, Hessen-Rotenburg und Hessen-Homburg), der Grafschaft Erbach, des Fürstentums Solms und große Teile des Herzogtums Nassau, der Grafschaft Hanau, der Grafschaft Isenburg, des Fürstentums Waldeck, der Fürstbistümer Mainz und Fulda, sowie der Freien Reichsstädte Frankfurt am Main, Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar respektive die ehemaligen Territorien der Nachfolgestaaten vereint.
Durch Proklamation der amerikanischen Militärregierung vom 19. September 1945 wurden die Grundlagen für das heutige Land Hessen geschaffen. Mit der Annahme der Verfassung des Landes Hessen, durch die Volksabstimmung am 1. Dezember 1946, wurde aus dem zuvor gebildeten „Groß-Hessen“ das Land „Hessen“.[6]
Namensherkunft [Bearbeiten]
Der Name Hessen ist nach Meinung mancher Historiker die abgewandelte Form des Stammesnamens der germanischen Chatten, deren Siedlungsschwerpunkt im heutigen Nord- und Mittelhessen lag; diese Meinung wird aber durchaus nicht allgemein anerkannt.
Bevölkerung und demografische Entwicklung [Bearbeiten]
Der größte Teil der hessischen Bevölkerung lebt im südlichen Landesteil, im Rhein-Main-Gebiet. Weitere urbane Zentren sind in Mittelhessen Gießen, Marburg und Wetzlar, in Nordhessen Kassel und in Osthessen Fulda. Zur Bevölkerungsentwicklung siehe Bevölkerungsprognose Hessen.
Die Studie Wegweiser Kommune der Bertelsmann-Stiftung vom Jahr 2011 kommt auf folgende Bevölkerungsprognose.
| Datum | Einwohner |
|---|---|
| 31. Dezember 2009 | 6.056.210 |
| 31. Dezember 2015 | 6.034.580 |
| 31. Dezember 2020 | 5.998.640 |
| 31. Dezember 2025 | 5.945.680 |
| 31. Dezember 2030 | 5.871.570 |
Politik [Bearbeiten]
Hessische Verfassung [Bearbeiten]
Die hessische Verfassung vom 1. Dezember 1946 ist die älteste heute noch geltende Verfassung eines deutschen Landes.[8] Die Verfassung ist in zwei Hauptteile gegliedert. Von den 161 Verfassungsartikeln befassen sich die ersten 63 Artikel mit den Grundrechten. Im zweiten Hauptteil ist der Staatsaufbau geregelt. Hier werden die Staatsorgane, die zur Ausübung der Staatsgewalt berufen sind, mit ihren Aufgaben, Rechten und Pflichten beschrieben (siehe Abschnitt Staatsaufbau weiter unten). In der Verfassung bekennt sich Hessen zu Frieden, Freiheit, Völkerverständigung und zur (noch zu schaffenden) deutschen Republik. Der Krieg ist geächtet. In der Verfassung ist ein Widerstandsrecht gegenüber verfassungsfeindlichen Gesetzen und Handlungen verankert.
Der erste verfassungsmäßig gewählte Ministerpräsident war Christian Stock. Mit Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 wurde Hessen zu einem Land der Bundesrepublik Deutschland.
Regierungssystem [Bearbeiten]
Allgemein [Bearbeiten]
Hessen ist laut seiner Verfassung Glied der deutschen Republik, was den Anspruch auf Mitgliedschaft in einem (zum Zeitpunkt des Beschlusses der Verfassung) neu zu schaffenden deutschen Staat ausdrückte. Die Staatsform ist eine demokratische und parlamentarische Republik.
Legislative – Landtag [Bearbeiten]
Die Legislative wird vom Landtag ausgeübt, soweit sie nicht dem Volk durch Volksentscheid zugedacht ist. Der Landtag besteht aus den vom Volk gewählten Abgeordneten. Das passive Wahlrecht haben alle Stimmberechtigten, die das einundzwanzigste Lebensjahr vollendet haben. Alle Parteien mit mehr als fünf Prozent der Wählerstimmen sind im Landtag vertreten. Die Legislaturperiode beträgt seit dem Jahr 2003 fünf Jahre, davor waren es vier Jahre.
Exekutive – Landesregierung [Bearbeiten]
Die Exekutive ist die Hessische Landesregierung und die ihr unterstellte Landesverwaltung. Die Landesregierung setzt sich aus dem Ministerpräsidenten und den Ministern zusammen. Der Ministerpräsident bestimmt die Richtlinien der Regierungspolitik und ist dafür dem Landtag verantwortlich. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Minister den ihm anvertrauten Geschäftszweig selbständig und unter eigener Verantwortung gegenüber dem Landtage. Der Ministerpräsident vertritt das Land Hessen nach außen. Der Landtag wählt ohne Aussprache den Ministerpräsidenten mit mehr als der Hälfte der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder. Der Ministerpräsident ernennt daraufhin die Minister. Eine Besonderheit ist, dass Angehörige der Adelshäuser/Familien, die bis 1918 in Deutschland oder einem anderen Land regiert haben oder in einem anderen Land regieren, nicht Mitglieder der Landesregierung werden können.
Judikative – Landesgerichte [Bearbeiten]
Die Judikative wird vom Staatsgerichtshof und den weiteren Gerichten des Landes ausgeübt. Der Staatsgerichtshof besteht aus elf Mitgliedern, und zwar fünf Richtern und sechs vom Landtag nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählten Mitgliedern, die nicht dem Landtag angehören dürfen. Der Staatsgerichtshof entscheidet über die Verfassungsmäßigkeit der Gesetze, die Verletzung der Grundrechte, bei Anfechtung des Ergebnisses einer Volksabstimmung, über Verfassungsstreitigkeiten sowie in den in der Verfassung und den Gesetzen vorgesehenen Fällen. In Hessen gibt es dabei noch die Besonderheit, dass hier die Institution eines Landesanwaltes besteht, der aus eigenem Antrieb bei Staatsgerichtshof die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit eines Gesetzes prüfen lassen kann.
Landespolitik [Bearbeiten]
Von 1945 bis 1987 stellte die SPD den hessischen Ministerpräsidenten. Dass Hessen das rote Hessen sei, war sprichwörtlich. Bis 1970 war die SPD auch stärkste Partei. Ab dieser Zeit gelang es erstmals der CDU, stärkste Partei zu werden; die Regierung wurde jedoch bis 1982 durch eine Koalition von SPD und FDP gestellt. Nachdem als Ergebnis der Landtagswahl in Hessen 1982 die Grünen, die sich damals noch als Fundamentalopposition verstanden, erstmals in den Hessischen Landtag eingezogen waren, gab es keine regierungsfähige Mehrheit. Dieser Zustand endete erst Ende 1985, als die bundesweit erste rot-grüne Landesregierung zustande kam. Anfang 1987 zerbrach diese wieder. Aus der folgenden vorgezogenen Neuwahl gingen CDU und FDP als Wahlsieger hervor. Seither gab es bei jeder Wahl knappe Mehrheiten im Land, oftmals mit nur einem Sitz. Von 1991 bis 1999 regierten erneut SPD und Grüne, ehe es 1999 zu einer Koalition aus CDU und FDP unter Roland Koch kam. Im Jahr 2003 erhielt die CDU zum ersten Mal in Hessen die absolute Mehrheit im Parlament (56 Sitze).
Bei der Landtagswahl am 27. Januar 2008 konnte die CDU ihre Mehrheit nicht verteidigen. Der erstmalige Einzug der Partei Die Linke, auch wenn diese mit 5,1 % Stimmenanteil die Fünf-Prozent-Hürde nur knapp überwand, bewirkte, dass keine der von den Parteien im Vorfeld angestrebten Regierungskoalitionen (CDU/FDP bzw. SPD/Grüne) eine Mehrheit fand. In den folgenden Wochen scheiterten alle Versuche der in den Landtag gewählten Parteien, eine regierungsfähige Mehrheit zusammenzustellen, zu der entweder zwei große Parteien (CDU und SPD) oder eine große und zwei kleinere Parteien (FDP, Grüne bzw. Linke) erforderlich wären. So wählte der neue Landtag in seiner konstituierenden Sitzung am 5. April 2008 keinen Ministerpräsidenten, was nach Artikel 113 der Hessischen Verfassung zur Folge hatte, dass die bisherige CDU-Regierung unter Roland Koch bis auf weiteres geschäftsführend im Amt verblieb. Anfang November scheiterte ein weiterer Versuch der SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti, eine Mehrheit mit Hilfe der Grünen und der Linken zu erreichen, an mangelnder Unterstützung in der eigenen Fraktion. In der Folge stimmten alle Fraktionen für die Auflösung des Landtages und ermöglichten dadurch Neuwahlen am 18. Januar 2009. Diese brachten eine deutliche Mehrheit für CDU und FDP, so dass Roland Koch am 5. Februar 2009 erneut zum Ministerpräsidenten einer Regierung aus CDU und FDP gewählt wurde. Seit dem 31. August 2010 ist Volker Bouffier Ministerpräsident.
Vermögenslage Land Hessen [Bearbeiten]
Das Land Hessen hat als erstes Bundesland eine Staatsbilanz aufgestellt. Im Gegensatz zu Staatsbilanzen, die auf Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung beruhen, wurde die Staatsbilanz Hessens in Anlehnung an die Regeln des Handelsgesetzbuchs erarbeitet. D. h. es wurden eine Inventur der Vermögenswerte und Schulden und deren Bewertung vorgenommen. Die Eröffnungsbilanz wurde zum Stichtag 1. Januar 2009 aufgestellt, die Jahresabschlüsse werden jährlich zum 31. Dezember aufgestellt. Der letzte vorliegende Jahresabschluss ist für das Jahr 2011. Die Eröffnungsbilanz und die Jahresabschlüsse wurden von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (Deutschland) geprüft und testiert.
| Geschäftsjahr | Aktiva | Passiva | Negatives Eigenkapital | Anteil neg. EK in % d. Bilanzsumme |
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 | 30.623 Mio. € | 88.502 Mio. € | 57.879 Mio. € | 65,40 % |
| 31.12.2009 | 35.500 Mio. € | 100.400 Mio. € | 64.900 Mio. € | 64,64 % |
| 31.12.2010 | 36.186 Mio. € | 102.939 Mio. € | 66.753 Mio. € | 64,85 % |
| 31.12.2011 | 37.511 Mio. € | 108.131 Mio. € | 70.620 Mio. € | 65,31 % |
(Quelle: Geschäftsberichte der jeweiligen Jahre)[9]
Aus der Differenz von Aktiva und Passiva ergibt sich das Eigenkapital, das im Falle Hessens negativ ist. Das bedeutet, dass die Verbindlichkeiten höher als die Vermögenswerte sind, oder mit anderen Worten, dass das Land überschuldet ist. Die Verschuldungsquote ist in den Jahren 2009 bis 2011 annähernd konstant geblieben. Da Hessen neben Bayern und Baden-Württemberg aufgrund seiner Finanzkraft zu den wenigen Nettozahlern im Länderfinanzausgleich gehört, ist zu vermuten, dass die Vermögenslage der übrigen Bundesländer nicht besser ist. Allerdings ist ein Vergleich mit den Stadtstaaten schwierig, weil die Staatsbilanzen von Flächenländern nicht die Vermögenswerte der Kommunen enthalten. Nach der Prognose im Geschäftsbericht 2011 wird das negative Eigenkapital bis 2020 auf rund 90 Mrd. Euro anwachsen und sich dann von 2021 bis 2025 auf 85 Mrd. Euro verringern.
Zusätzlich zu den Bilanzen erstellt das Land Hessen ebenfalls kameralistische Jahresabschlüsse.[10] Das Haushaltsjahr ist das Kalenderjahr. Aktuell liegen geprüfte Abschlüsse bis zum Jahr 2011 vor. Diese Abschlüsse folgen den Vorgaben des Haushaltsgrundsätzegesetzes. Damit sind sie mit den Abschlüssen anderer Bundesländer vergleichbar. Allerdings ermöglichen sie keine Übersicht über die Vermögenslage.
Europapolitik [Bearbeiten]
Das Land Hessen vertritt seine Interessen in der Europäischen Union durch Mitwirkung in verschiedenen Organen und Gremien. Unter anderem gibt es eine Ständige Vertretung in Brüssel, außerdem entsendet Hessen Mitglieder in den Ausschuss der Regionen oder wirkt über die regionalen Europaabegordneten in Brüssel mit.[11] Im November 2010 hat die Landesregierung außerdem ihre europapolitische Strategie mit dem Titel „Hessens Chancen in Europa wahrnehmen“ verabschiedet.[12]
Die hessische Europapolitik wird durch das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa unter Leitung von Minister Jörg-Uwe Hahn (FDP) koordiniert. Für Europapolitik zuständige Staatssekretärin ist derzeit Dr. Zsuzsa Breier.[13] In Brüssel unterhält die hessische Landesregierung eine Vertretung[14] unter der Leitung von Friedrich von Heusinger. Im Hessischen Landtag ist für die europapolitischen Querschnittsthemen der Europaausschuss zuständig, derzeit unter Vorsitz von Aloys Lenz (CDU). Über die Unterrichtung des Landtages durch die Landesregierung in Angelegenheiten der Europäischen Union wurde in 2011 eigens eine Vereinbarung getroffen.[15]
In der siebten Wahlperiode (2009–2014) sitzen für Hessen im Europäischen Parlament: Udo Bullmann (SPD), Michael Gahler (CDU), Martin Häusling (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Wolf Klinz (FDP), Thomas Mann (CDU), Barbara Weiler (SPD). Das hessische Mitglied im Ausschuss der Regionen ist derzeit: Herbert Kartmann.
Hoheitszeichen [Bearbeiten]
Zu den Hoheitszeichen des Landes Hessen zählen das Landeswappen, die Landesflagge, die Landesdienstflagge, das Landessiegel, das Amtsschild der Landesbehörden und die rot-weißen Landeskokarde.[16]
| Landeswappen | Landesflagge | Landesdienstflagge | Logo der Landesregierung |
Wappenzeichen (rot) | Wappenzeichen (weiß) |
Landeswappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „Das Landeswappen zeigt im blauen Schilde einen neunmal silbern und rot geteilten steigenden Löwen mit goldenen Krallen. Auf dem Schilde ruht ein Gewinde aus goldenem Laubwerk mit von blauen Perlen gebildeten Früchten.“[16]
Das Landeswappen mit dem rot-weißen Löwen auf blauem Grund mit goldener Krone ist ein Entwurf des 1921 in Ostpreußen geborenen Künstlers Gerhard Matzat, das dieser 1949 für das neu gebildete Bundesland Hessen entwarf.[17]
Da das Wappen durch seine hoheitliche Funktion nur von den hessischen Behörden geführt werden darf, hat das Land im Jahr 1981 das Hessenzeichen veröffentlicht, welches von jedermann frei verwendet werden darf. Damit kam Hessen dem Wunsch von Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen nach, deren Verbundenheit zu "ihrem Land" mit einem Symbol zum Ausdruck zu bringen. Es kann wahlweise in den Landesfarben rot oder weiß verwendet werden.[18]
Wappenfigur [Bearbeiten]
Hessenlöwe oder bunter Löwe ist der Name für die Wappenfigur im Wappen von Hessen. Dieser Name bezieht sich auf das weiß-rot-gestreifte Wappentier mit der ausgeschlagenen Zunge in Rot. Es ist ein von Silber und Rot neunmal geteilter Löwe.
Der Löwe wurde ursprünglich von den Ludowingern benutzt, die auch Landgrafen in Thüringen waren. Er wird bis heute in Hessens Wappen verwendet. Die älteste Wappendarstellung ist der Wappenschild Landgraf Konrads von Thüringen († 1240), Regent von Hessen (bis 1234) und Hochmeister des Deutschen Ordens (ab 1239), auf seinem Grabmal im Landgrafenchor der Elisabethkirche in Marburg.
Zur Zeit als Großherzogtum war er ein gekrönter, goldbewehrter, von Silber und Rot neunmal geteilter Löwe mit Doppelschweif im blauen Schild und schwang mit der rechten Pranke ein Schwert. In vielen Wappen des Landes ist er anzutreffen und verkörpert die Zugehörigkeit zu selbigem. Entweder ist er ganz dargestellt oder er ist wachsend (halber Löwe, nur Oberkörper).
Landesflagge [Bearbeiten]
„Die Landesflagge besteht aus einem oberen roten und einem unteren weißen Querstreifen; die Höhe der Flagge verhält sich zu ihrer Länge wie 3 : 5. Die Landesflagge ist zugleich Handelsflagge. Die Landesdienstflagge ist die Landesflagge, die in der Mitte das Landeswappen zeigt.“[16]
Die rot-weiße Farbgebung der Landesflagge ist dem Wappentier entnommen; die Landesdienstflagge darf nur von hessischen Dienststellen, wie zum Beispiel den Ministerien, verwendet werden.
Landessiegel [Bearbeiten]
Das Landessiegel zeigt die Wappenfigur, den Löwen. Das große Landessiegel ist ein Prägesiegel und zeigt die Wappenfigur des Landes ohne Umschrift, von einem Gewinde aus Laubwerk umgeben. Das kleine Landessiegel zeigt die Wappenfigur des Landes mit einer die siegelführende Stelle bezeichnenden Umschrift. Es wird als Prägesiegel, Siegelmarke oder Farbdruckstempel (aus Metall oder Gummi) benutzt. Das kleine Landessiegel soll einen Durchmesser von 3½ cm haben.
Das kleine Landessiegel führen die staatlichen Verwaltungen, die Leiter staatlicher Schulen und Hochschulen, die von der Landesregierung bestellten, zur Führung eines amtlichen Siegels ermächtigten Urkundspersonen (Notare) und die Standesämter.
Die zuständige oberste Landesbehörde kann mit Zustimmung des Ministers des Innern Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht der Landesregierung unterstehen, die Verwendung der Wappenfigur des Landes in ihren Siegeln gestatten, wenn sie landeswichtige Hoheitsaufgaben wahrnehmen. Die Wappenfigur wird im unteren Halbkreis des Siegels, die Bezeichnung der siegelführenden Stelle im oberen Halbkreis des Siegels angebracht.[19]
Amtsschild [Bearbeiten]
Das Amtsschild der Landesbehörden ist ein weißes Rechteck, auf dem sich das Landeswappen befindet. Unter dem Wappen ist ohne Angabe des Ortes die Bezeichnung der Behörde in schwarzer Schrift angebracht. Das Amtsschild kennzeichnet den Eingang einer Landesbehörde.[16]
Hymne [Bearbeiten]
Die offizielle Hymne des Landes Hessen ist das Hessenlied. Das Hessenlied entstand bereits in der Zeit des deutschen Kaiserreiches. Die Melodie komponierte der aus Besse stammende Kasseler Musiklehrer Albrecht Brede (1834–1920), den dazugehörenden Text verfasste der Lyriker Carl Preser (1828–1910).
Partnerschaften [Bearbeiten]
Das Land Hessen unterhält folgende Partnerschaften:[20]
| Partnerschaften des Landes Hessen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Aquitaine | 1. November 1995 | |||
| Bursa | 21. Oktober 2010 | |||
| Emilia-Romagna | 29. Juli 1992 | |||
| Jaroslawl | 16. Oktober 1991 | |||
| Woiwodschaft Großpolen | 7. Dezember 2000 | |||
| Wisconsin | 20. September 1976 | |||
Verwaltungsgliederung [Bearbeiten]
Regierungsbezirke [Bearbeiten]
Hessen ist seit 1981 verwaltungsmäßig unterteilt in die drei Regierungsbezirke Darmstadt, Gießen und Kassel, diese wiederum in 5 kreisfreie Städte und 21 Landkreise mit 426 Gemeinden.
Landkreise [Bearbeiten]
Folgende Landkreise gibt es in Hessen (eingeordnet in die jeweiligen Regierungsbezirke).
Kreisfreie Städte [Bearbeiten]
In Hessen gibt es fünf kreisfreie Städte, die auch genau die fünf Großstädte des Landes sind. Die Stadt Kassel liegt im gleichnamigen Regierungsbezirk, alle anderen liegen im Regierungsbezirk Darmstadt. Die Städte Frankfurt und Wiesbaden unterliegen allerdings direkt der Kommunalaufsicht beim Hessischen Innenministerium.
Es handelt sich um die folgenden Städte:
- Darmstadt (DA)
- Frankfurt am Main (F)
- Kassel (KS)
- Offenbach am Main (OF)
- Wiesbaden (WI)
Sonderstatusstädte [Bearbeiten]
Mit den Gebietsreformen von 1974 und 1977 verloren vier Städte ihre Kreisfreiheit. Sie erhielten zusammen mit den verbleibenden drei Städten mit mehr als 50.000, aber weniger als 100.000 Einwohnern einen Sonderstatus, der ihnen nach wie vor ermöglichte, einige sonst von den Landkreisen übernommene Aufgaben weiterhin selbstständig zu übernehmen (wie z. B. die Schulträgerschaft).
Die sieben Sonderstatusstädte sind:
- Bad Homburg vor der Höhe (HG)
- Fulda (FD), vormals kreisfrei
- Gießen (GI), vormals kreisfrei
- Hanau (HU), vormals kreisfrei
- Marburg (MR), vormals kreisfrei
- Rüsselsheim (GG)
- Wetzlar (WZ)
Städte und Gemeinden [Bearbeiten]
Mit Frankfurt am Main liegt eine der bedeutendsten deutschen Städte in Hessen. Die eigentliche Stadt hat rund 700.000 Einwohner, mit dem engeren Umland sind es rund 2 Millionen. Im ganzen Ballungsraum Rhein-Main lebt über die Hälfte der hessischen Bevölkerung, auch die meisten anderen großen Städte befinden sich hier: Wiesbaden (279.000 Einwohner), Darmstadt (149.000), Offenbach am Main (123.000), Hanau (90.000), Rüsselsheim (61.000) und Bad Homburg vor der Höhe (53.000).
Die größte Stadt der übrigen Landesteile ist Kassel, die historische Hauptstadt Nordhessens, mit ca. 197.000 Einwohnern heute die drittgrößte Stadt des Landes. Marburg (81.000 Einwohner), Gießen (79.000) und Wetzlar (52.000) liegen in Mittelhessen, Fulda (64.000) in Osthessen.
Im Frankfurter Umland liegen elf weitere Städte mit mehr als 30.000 Einwohnern (Rodgau, Oberursel (Taunus), Dreieich, Maintal, Hofheim am Taunus, Neu-Isenburg, Langen (Hessen), Bad Nauheim, Dietzenbach, Mörfelden-Walldorf und Bad Vilbel). An der südhessischen Bergstraße liegen drei weitere Städte dieser Größenordnung (Bensheim, Viernheim und Lampertheim). Trotz der geringen Einwohnerzahl von nur 33.000 hat Limburg an der Lahn eine gewisse Zentrumsfunktion für den dünn besiedelten Westen des Landes.
Größte Städte [Bearbeiten]
| Stadt | Kreis | Einwohner 31. Dez. 2000 |
Einwohner 31. Dez. 2010 |
Veränderung 2000–2010 in % |
|---|---|---|---|---|
| Frankfurt am Main | kreisfrei | 646.550 | 679.664 | +5,12 |
| Wiesbaden | kreisfrei | 270.109 | 275.976 | +2,17 |
| Kassel | kreisfrei | 194.766 | 195.530 | +0,39 |
| Darmstadt | kreisfrei | 138.242 | 144.402 | +4,46 |
| Offenbach am Main | kreisfrei | 117.535 | 120.435 | +2,47 |
| Hanau | Main-Kinzig-Kreis | 88.294 | 88.637 | +0,39 |
| Marburg | Marburg-Biedenkopf | 77.390 | 80.656 | +4,22 |
| Gießen | Gießen | 73.138 | 77.366 | +5,78 |
| Fulda | Fulda | 62.510 | 64.349 | +2,94 |
| Rüsselsheim | Groß-Gerau | 59.357 | 60.294 | +1,58 |
| Bad Homburg vor der Höhe | Hochtaunuskreis | 52.838 | 52.229 | −1,15 |
| Wetzlar | Lahn-Dill-Kreis | 52.608 | 51.499 | −2,11 |
| Oberursel (Taunus) | Hochtaunuskreis | 42.096 | 43.741 | +3,91 |
| Rodgau | Offenbach | 43.123 | 43.283 | +0,37 |
| Dreieich | Offenbach | 40.114 | 40.484 | +0,92 |
| Bensheim | Bergstraße | 38.557 | 39.729 | +3,04 |
| Hofheim am Taunus | Main-Taunus-Kreis | 37.441 | 38.253 | +2,17 |
| Maintal | Main-Kinzig-Kreis | 38.179 | 37.962 | −0,57 |
| Neu-Isenburg | Offenbach | 35.524 | 36.034 | +1,44 |
| Langen (Hessen) | Offenbach | 35.208 | 35.570 | +1,03 |
| Mörfelden-Walldorf | Groß-Gerau | 32.173 | 34.035 | +5,79 |
| Limburg an der Lahn | Limburg-Weilburg | 33.572 | 33.400 | −0,51 |
| Dietzenbach | Offenbach | 32.982 | 33.186 | +0,62 |
| Viernheim | Bergstraße | 32.427 | 32.601 | +0,54 |
| Bad Vilbel | Wetteraukreis | 29.716 | 31.822 | +7,09 |
| Lampertheim | Bergstraße | 32.231 | 31.337 | −2,77 |
| Bad Nauheim | Wetteraukreis | 30.199 | 31.176 | +3,24 |
| Bad Hersfeld | Hersfeld-Rotenburg | 30.778 | 30.087 | −2,25 |
Eine Auflistung aller Städte und Gemeinden des Landes findet sich in der Liste der Städte und Gemeinden in Hessen.
Regionen [Bearbeiten]
Nachfolgend eine Auswahl:
Kultur [Bearbeiten]
Religion [Bearbeiten]
40,8 Prozent der Bevölkerung gehören den evangelischen Landeskirchen von Hessen und Nassau, von Kurhessen-Waldeck sowie des Rheinlandes an. 25,4 Prozent sind römisch-katholischen Bekenntnisses, sie gehören zu den (Erz-)Bistümern Fulda, Limburg, Mainz und Paderborn. 33,0 Prozent der hessischen Bevölkerung gehören zu einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft.[21] Über 10 Prozent der Muslime in Deutschland leben laut einer Hochrechnung des Bundesministerium des Inneren aus dem Jahr 2009 in Hessen.[22]
Dialekte [Bearbeiten]
Die hessischen Dialekte, die zu den rheinfränkischen, also mitteldeutschen Dialektgruppen gehören, sind vielfältig. Das Dialektkontinuum unterscheidet hier zwischen Frankfurter und südhessischen Dialekten, zwischen niederhessischen und oberhessischen sowie osthessischen Mundarten, die noch von der einheimischen Bevölkerung gesprochen werden.
Das Hessische schlechthin gibt es nicht. Die unterschiedlichen in Hessen gesprochenen Dialekte gehören zu der mitteldeutschen/westmitteldeutschen Dialektgruppe und weisen in den verschiedenen Landesteilen aufgrund des deutschen Dialektkontinuums starke Unterschiede auf.
Die rheinfränkischen Dialekte werden nördlich der Linie Wiesbaden-Aschaffenburg gesprochen und reichen bis an die Grenzen des Siegerlandes. Im Westteil reicht im Limburger Becken und dem Westerwald vor allem in den ehemals Kurtrierischen Orten der moselfränkische Sprachraum nach Hessen hinein. Südlich davon werden die südlichen Dialekte des Rheinfränkischen gesprochen.
In den Ballungsgebieten sind wegen der hohen Zuwanderungsrate allerdings Dialekte nur noch selten zu hören, es herrscht das Hochdeutsche vor oder es bilden sich moderne städtische Ausgleichssprachen heraus, wie etwa das so genannte Neuhessisch im Rhein-Main-Raum. Im Nordwesten Hessens im Gebiet um Waldeck werden zudem niederdeutsche Dialekte, gesprochen. (Siehe auch: Literatur zur Volkskunde in Hessen unten und Deutscher Sprachatlas.)
Man unterscheidet im heutigen Hessen folgende Dialektgruppen:
- den südhessischen Dialekt, der im Rhein-Main-Raum gesprochen wird;[23] er gehört zum Rheinfränkischen;
- mittelhessische Dialekte (oberhessische Dialekte z. B. Hinterländer Platt, Wittgensteiner Platt);
- niederhessische Dialekte, die im Regierungsbezirk Kassel gesprochen werden;
- ostfränkische und thüringische Dialekte, die im Nordosten an der Landesgrenze zu Thüringen im Werragebiet und in der Rhön (Rhöner Platt) an der Grenze zu Bayern und Thüringen als Einsprengsel des Eichsfeldischen und Hennebergischen bzw. Grabfeldischen gesprochen werden;
- niederdeutsche Dialekte, genauer gesagt westfälische, nördlich und westlich von Kassel, unter anderem in Teilen von Waldeck.
Das in Rundfunk und Fernsehen häufiger gebrauchte und irreführend als Hessisch bezeichnete Rhein-Main-Deutsch („Fernsehhessisch“) wird der Vielfalt der in Hessen gesprochenen Dialekte nicht gerecht. Es weist in seiner tatsächlich gesprochenen Form viele Charakteristika eines Regiolekts auf und unterscheidet sich damit grundsätzlich von den Dialekten des historischen hessischen Kernbereiches, wie sie heute noch in Nieder-/Nord-, Ober- oder Osthessen vorkommen. Auch der südhessische Dialekt weist deutlich Unterschiede von der in Radio und Fernsehen propagierten Mundart auf und ist wie alle (hessischen) Dialekte heute stark bedrängt.
Küche [Bearbeiten]
-
Nordhessische Grüne Soße mit Pellkartoffeln
Generell werden in Hessen überwiegend Kartoffeln als Beilage serviert. Folgende Spezialitäten sind überregional bekannt:
Museen [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft [Bearbeiten]
Das Rhein-Main-Gebiet besitzt nach dem Ruhrgebiet die größte Industriedichte in Deutschland. Von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung sind die chemische und pharmazeutische Industrie mit Sanofi-Aventis SA, Merck KGaA, Heraeus, Messer Griesheim und ehemalige Degussa. Im Maschinen- und Fahrzeugbau ist vor allem Opel in Rüsselsheim zu erwähnen. Frankfurt ist als Bankenplatz von zentraler Bedeutung. Dabei ist zunächst an die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank zu denken und bei den Geschäftsbanken vor allem am die Zentralen der Deutschen Bank, der Commerzbank, der KfW, der DZ Bank und zahlreicher kleinerer Banken aber auch die Niederlassungen sehr vieler ausländischer Banken rund um den Globus. Auch ist Frankfurt der bedeutendste deutsche Börsenplatz mit der Deutschen Börse. Versicherungsunternehmen haben sich mit Schwerpunkt Wiesbaden angesiedelt. Größter privater Arbeitgeber der Stadt ist mit rund 3.900 Mitarbeitern die R+V Versicherung. Hinzu kommen Versicherer wie die DBV-Winterthur, die SV SparkassenVersicherung und die Delta-Lloyd-Gruppe. Erwähnenswert ist die Lederindustrie in Offenbach. Der Flughafen Frankfurt am Main ist ein besonders wichtiger Unternehmensstandort. Hier sei vor allem der Flughafenbetreiber, die Fraport AG genannt, aber auch die Deutsche Lufthansa, für die Frankfurt der Heimathafen ihrer Luftflotte ist.
Außerhalb der Rhein-Main-Region sind in Wetzlar Unternehmen mit Weltruf angesiedelt. Dort ist das Zentrum der optischen-, elektrotechnischen- und feinmechanischen Industrie Leitz, Leica, Minox, Hensoldt (Zeiss) sowie Buderus mit mehreren Werken in Mittelhessen. Fulda mit seinen Gummiwerken (Reifen), das Volkswagenwerk Kassel in Baunatal sowie der Lokomotivbau in Kassel bei Bombardier Transportation (bis 2001 Adtranz) haben größere Bedeutung. Ebenso ist in Nordhessen mit dem Original Teile Center der Volkswagen AG das europaweit größte Ersatzteilelager niedergelassen, das von der Volkswagen Original Teile Logistik vernetzt wird.
Im August 2008 zählte Hessen 199.573 Erwerbslose. Die Arbeitslosenquote beträgt somit 6,4 % (August 2007: 7,6 %). Mit 3,8 % hat der Hochtaunuskreis die niedrigste Quote, während die kreisfreie Stadt Kassel mit 12,1 % die höchste Quote landesweit aufweist.[24]
Hessen ist nach dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der wohlhabendste Flächenstaat Deutschlands, es ist das drittwohlhabendste deutsche Land nach Hamburg und Bremen. Im Vergleich mit dem BIP der Europäischen Union ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte Hessen 2005 einen Index von 139,5 (EU-27:100; Deutschland: 115,2).[25] 2010 war Hessen mit ca. 38.000 Euro nach den Stadtstaaten Hamburg und Bremen das wohlhabendeste Bundesland nach dem BIP pro Kopf.[26] Bezüglich der Kaufkraft (pro Einwohner) liegt Hessen mit 21.488 Euro/EW auf Platz 3 unter den deutschen Bundesländern. Unter allen deutschen Landkreisen liegt der Hochtaunuskreis auf Platz 1 mit 29.285 Euro pro Einwohner.[27]
Seit dem 1. Dezember 2006 sind in Hessen die Ladenöffnungszeiten liberalisiert. Nur die Sonn- und Feiertage stehen mit vier von den Kommunen festlegbaren Ausnahmen pro Jahr weiterhin unter Schutz. An den Ausnahmetagen, die nur in Verbindung mit einem Markt verkaufsoffen sein können, dürfen die Geschäfte bis zu sechs Stunden öffnen.
2010 betrug die Wirtschaftsleistung im Land Hessen gemessen am Bruttoinlandsprodukt rund 224 Milliarden Euro. Etwa ein Drittel der hessischen Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. In Biblis befindet sich eines der deutschen Kernkraftwerke mit zwei getrennten Blöcken. Bis 2050 sollen nach Plänen der Regierung möglichst 100 Prozent des Energieverbrauchs komplett aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.[28]
Die zehn größten Arbeitgeber in Hessen [Bearbeiten]
Nach dem Land Hessen mit rund 150.000 Mitarbeitern sind diese Unternehmen die größten Arbeitgeber in Hessen:
| Unternehmen[29] | Beschäftigte 2008 | |
|---|---|---|
| 1. | Deutsche Lufthansa AG | >37.000 |
| 2. | Deutsche Bahn AG | 23.400 |
| 3. | Deutsche Post Gruppe | 19.400 |
| 4. | REWE-Zentral-Aktiengesellschaft | >19.000 |
| 5. | Fraport AG | 19.000 |
| 6. | Deutsche Telekom AG | <16.900 |
| 7. | Adam Opel AG | 16.000 |
| 8. | Volkswagen AG | 13.200 |
| 9. | Continental AG | 13.100 |
| 10. | DZ Bank AG | 11.000 |
Verkehr [Bearbeiten]
Hessen ist aufgrund seiner zentralen Lage ein wichtiges Transitland für den deutschen und europäischen Fernverkehr. Frankfurt am Main hat als Knotenpunkt für den Straßen-, Schienen- und Luftverkehr eine herausragende Stellung.
Straßen [Bearbeiten]
Durch Hessen führen die international wichtigen Autobahnen A 3, A 5 und A 7. Das Frankfurter Kreuz (Kreuzung der Autobahnen 3 und 5) gilt als das Autobahnkreuz mit dem höchsten Verkehrsaufkommen in Europa, die um Frankfurt mit bis zu vier Fahrspuren je Richtung ausgebaute A 5 ist eine der meistbefahrenen Straßen Deutschlands. Weitere bedeutende durch Hessen führende Autobahnen sind die A 4 (östlicher Teil), die A 44, die A 45, die A 66 und die A 67. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer kleinerer Autobahnen und wichtige Bundesstraßen, die teilweise autobahnähnlich ausgebaut sind. Der Bevölkerungsdichte und der Topographie folgend ist das Rhein-Main-Gebiet wesentlich besser erschlossen als die ländlichen Gebiete Hessens.
Eisenbahn [Bearbeiten]
Durch Hessen führen auch viele verkehrlich bedeutende Bahnstrecken, darunter die Schnellfahrstrecken Köln–Frankfurt und Hannover–Würzburg. Neben weiteren Nord-Süd-Verbindungen durchqueren auch die bedeutenden Ost-West-Verbindungen von Wiesbaden/Mainz über Frankfurt und Hanau nach Fulda bzw. Aschaffenburg sowie von Fulda bzw. Kassel über Bebra nach Eisenach und Erfurt Hessen. Zusammen mit dem Regionalverkehr führt dies auf vielen Strecken zu einer Streckenauslastung, die keine nennenswerte Steigerung mehr zulässt. Der Frankfurter Hauptbahnhof gilt als wichtigste Drehscheibe im deutschen Zugverkehr.
Die Region um Frankfurt verfügt mit der S-Bahn Rhein-Main über ein S-Bahn-Netz, welches von zahlreichen Regionalverbindungen ergänzt wird. Im übrigen Land ist das Schienennetz weit weniger dicht, von wenigen kleineren Stilllegungen abgesehen aber stabil. In Nordhessen ist seit 2007 das Eisenbahnnetz durch die RegioTram mit der Straßenbahn in Kassel verknüpft. Dabei werden auch alte stillgelegte Strecken reaktiviert.
Die RegioTram ist eingebunden in den Nordhessischen Verkehrsverbund. Dagegen gehören ganz Mittel- und Südhessen mit Ausnahme des Kreises Bergstraße zum Einzugsgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes.
Die Bahnstrecken im Nordwesten Hessens (Uplandbahn, Ederseebahn, Bahnstrecke Warburg–Sarnau, Obere Lahntalbahn, Obere Edertalbahn und Bahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar) wurden 2002 von der DB-Tochter Kurhessenbahn übernommen. Seitdem wurden Gleise, Bahnsteige und Bahnübergänge erneuert. Die Fahrgastzahlen stiegen daraufhin an und die drohende Stilllegung von Burgwaldbahn und dem Abschnitt Wabern–Bad Wildungen der Ederseebahn konnte abgewendet werden. Außerdem strebt die Kurhessenbahn die Reaktivierung der Unteren Edertalbahn an.
Schifffahrt [Bearbeiten]
Durch den Main und den Rhein, der auf einem längeren Abschnitt die Landesgrenze darstellt, ist das Rhein-Main-Gebiet als wirtschaftliches Zentrum Hessens an das europäische Wasserstraßennetz angeschlossen. Ferner hat Hessen mit seinem südlichsten Zipfel bei Hirschhorn und Neckarsteinach Anteil am Neckar und ganz im Norden bis Bad Karlshafen an der Oberweser. Daneben sind einzelne Abschnitte von Lahn, Werra und Fulda schiffbar. Gesamtwirtschaftlich gesehen von Bedeutung sind für Hessen nur die Rheinschifffahrt und die Mainschifffahrt, wobei die Kostheimer Mainschleuse die Schleuse mit dem höchsten Verkehrsaufkommen Europas ist.
Luftfahrt [Bearbeiten]
Der Flughafen Frankfurt am Main ist der mit Abstand wichtigste Flughafen in Deutschland und gehört zu den zehn größten weltweit. Nicht weit südöstlich vom Frankfurter Flughafen befindet sich der vor allem von kleineren Maschinen frequentierte Flugplatz Frankfurt-Egelsbach. Zudem befindet sich in Langen ebenfalls im Rhein-Main Gebiet der Hauptsitz der DFS Deutsche Flugsicherung. Der in Nordhessen gelegene Flughafen Kassel-Calden, dessen Ausbau geplant ist, hat dagegen lediglich regionale Bedeutung. Daneben gibt es noch eine Reihe an Sportflugplätze. Der vor allem von Billigfluggesellschaften genutzte Flughafen Frankfurt-Hahn liegt etwa 100 km von Frankfurt entfernt im Land Rheinland-Pfalz.
Radverkehr [Bearbeiten]
Hessen durchzieht ein Netz von Radwegen. Überregional bedeutsam sind unter anderem die neun Radfernwege (R1–R9) sowie der Lahntal-Radweg, der Weserradweg und der Werratal-Radweg. Daneben gibt es eine Vielzahl von regionalen Routen, die wie die Radfernwege vor allem für den Fahrradtourismus von Bedeutung sind.
Medien [Bearbeiten]
Für die Zulassung privater Radio- und Fernsehsender zuständig ist die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien.
Tageszeitungen [Bearbeiten]
In Frankfurt erscheinen mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Rundschau zwei der wichtigsten Tageszeitungen Deutschlands. Zusammen mit der Frankfurter Neuen Presse und der Regionalausgabe der Bild dominieren diese auch den regionalen Zeitungsmarkt in der Rhein-Main-Region. Marktführer am nordhessischen Zeitungsmarkt ist die in Kassel erscheinende Hessische/Niedersächsische Allgemeine. Daneben gibt es einige regionale Tageszeitungen von Verlagsgruppen (z. B. Wiesbadener Kurier, Darmstädter Echo), die in ihren jeweiligen Erscheinungsgebieten entweder Marktführer sind oder zumindest signifikante Marktanteile haben (laut IVW).
Fernsehsender [Bearbeiten]
- Öffentlich-rechtliche Fernsehsender
- hr-fernsehen, Frankfurt am Main
- Bundesweite Privatsender
- Bloomberg TV, Frankfurt am Main
- Evangeliums-Rundfunk, Wetzlar
- Kinowelt TV, Frankfurt am Main
- TGRT Europe, Mörfelden-Walldorf
- Regionale Sender
- Offener Kanal
- Fulda
- Gießen
- Kassel
- Offenbach-Frankfurt
- rheinmaintv, Bad Homburg vor der Höhe
- Regionale Fenster
- TV IIIa (17:30 live), Mainz (Sat.1)
- RTL Hessen (Guten Abend RTL), Frankfurt am Main (RTL)
Radiosender [Bearbeiten]
- Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt
- Militärsender
- American Forces Network – Militärischer Sender der US-Streitkräfte mit Sitz in Wiesbaden & Hanau
- Privater kommerzieller Rundfunk
- Hit Radio FFH, Bad Vilbel
- harmony.fm, Bad Vilbel
- Hit Radio FFH, Bad Vilbel
- Planet Radio, Bad Vilbel
- Antenne Frankfurt, Frankfurt am Main
- Radio Fortuna, Heusenstamm
- Radio Bob, Kassel
- Private nichtkommerzielle Lokalradios
- Evangeliums-Rundfunk, Wetzlar
- Trans World Radio, Wetzlar
- Freies Radio Kassel, Kassel
- Radio-X, Frankfurt am Main
- Radio Unerhört Marburg (RUM), Marburg
- RaDaR, Darmstadt
- Radio Rüsselsheim, Rüsselsheim
- Radio RheinWelle 92,5, Wiesbaden
- RundFunk Meißner (RFM), Eschwege
Nachrichtenagenturen [Bearbeiten]
- Evangelische Nachrichtenagentur Idea, Wetzlar
Wissenschaft, Lehre und Forschung [Bearbeiten]
Ein Verzeichnis der in Hessen ansässigen Hochschulen findet sich unter Hochschulen in Hessen. Nachfolgend eine Auswahl:
Öffentliche Universitäten [Bearbeiten]
- Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Justus-Liebig-Universität Gießen
- Philipps-Universität Marburg
- Technische Universität Darmstadt
- Universität Kassel
Öffentliche Hochschulen des Landes Hessen [Bearbeiten]
- Fachhochschule Frankfurt am Main
- Technische Hochschule Mittelhessen in Gießen und Friedberg und Wetzlar (StudiumPlus), (ehemals Fachhochschule Gießen-Friedberg)
- Hochschule Geisenheim
- Hochschule RheinMain (ehemals Fachhochschule Wiesbaden)
- Hochschule Darmstadt
- Hochschule Fulda
- Evangelische Fachhochschule Darmstadt
- Hochschule für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg an der Fulda
Sonstige [Bearbeiten]
- accadis Hochschule Bad Homburg
- Arbeiter Samariter Bund Landesschule Hessen – Rettungsdienstschule in Wiesbaden
- Berufsakademie Nordhessen in Bad Wildungen
- Berufsakademie Rhein-Main in Rödermark
- Hessische Berufsakademie in Frankfurt, Darmstadt, Offenbach
- DIPLOMA – FH Nordhessen in Bad Sooden-Allendorf
- Dr. Hoch’s Konservatorium – Musikakademie Frankfurt am Main
- EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel
- Evangelische Fachhochschule Darmstadt (EFHD)
- FOM Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) in Frankfurt am Main
- Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung – Fachbereich Landwirtschaftliche Sozialversicherung – in Kassel
- Fachhochschule für Archivwesen in Marburg
- Frankfurt School of Finance & Management (ehemals HfB) in Frankfurt am Main
- Freie Theologische Hochschule Gießen
- Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
- Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
- Kunsthochschule Kassel
- Landesfachschule des Schornsteinfegerhandwerks Hessen in Bebra
- Landesfeuerwehrschule Hessen in Kassel
- Lutherische Theologische Hochschule Oberursel
- Private FernFachhochschule Darmstadt
- Akademie für Tonkunst in Darmstadt
- Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main
- Provadis School of International Management and Technology in Frankfurt am Main
- Staatliche Zeichenakademie in Hanau
- Theologische Fakultät in Fulda
- Hochschule Fresenius in Idstein
- Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD)
- Hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Forschungsinstitute [Bearbeiten]
- Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, W.G. Kerckhoff-Institut, Bad Nauheim
- GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Darmstadt
- Institut für Sozialforschung (IfS) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) Frankfurt am Main
- Forschungsinstitut für Deutsche Sprache – Deutscher Sprachatlas – an der Philipps-Universität Marburg
- Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt am Main
- Paul-Ehrlich-Institut, Langen
- Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg, Frankfurt am Main
- Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET e. V.) (ab 2009 Mitglied der Fraunhofer-Gesellschaft), Kassel
- Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung HSFK, Frankfurt
- Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE, Frankfurt
- Europäisches Raumflugkontrollzentrum ESOC, Darmstadt
Sport [Bearbeiten]
In der Rhön und im nordöstlichen Teil des Rothaargebirges gibt es Wintersportmöglichkeiten. Die Lahn sowie der Edersee sind als Wassersportzentren für Kanuten sehr bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen mit der United States Army auch Sportarten wie Basketball und American Football nach Hessen, insbesondere nach Mittelhessen.
American Football [Bearbeiten]
Im Rhein-Main-Gebiet ist American Football sehr verbreitet. Mit der aufgelösten Mannschaft der Frankfurt Galaxy, die in der NFL Europe spielte, war der Rekordsieger mit vier Titeln (1995, 1999, 2003, 2006) des World Bowl in Hessen ansässig.
Heute spielen drei hessische Mannschaften in der GFL: die Marburg Mercenaries und die Wiesbaden Phantoms in der ersten Liga, sowie die Darmstadt Diamonds in der Zweiten Liga.
Basketball [Bearbeiten]
Mit den Frankfurt Skyliners spielt nur mehr eine hessische Mannschaft in der Basketball-Bundesliga der Herren. Die Gießen 46ers sind 2012 sportlich in die 2. Liga abgestiegen. Bei den Frauen ist der BC Marburg, deutscher Meister von 2003, in der ersten Liga vertreten. Wetzlar ist die Hochburg im Rollstuhlbasketball. Der dort beheimatete Bundesligist RSV Lahn-Dill ist bereits unter anderem neunfacher Deutscher Meister, neunfacher Pokalsieger, fünffacher Champions-Cup-Sieger, Weltpokalsieger 2010 und Vize-Weltcupsieger 2006 sowie WBC-Europapokalsieger (Willi-Brinkmann-Cup) 2002. Im Jahre 2009 sind die Damen der Rhein-Main Baskets, beheimatet in Hofheim und Langen, in die 1. Basketball-Bundesliga aufgestiegen.
Eishockey [Bearbeiten]
In der Deutschen Eishockey Liga spielten bis zur Saison 2009/10 die Frankfurt Lions sowie die Kassel Huskies.
Fußball [Bearbeiten]
Zur Zeit spielt die Eintracht Frankfurt in der 1. Bundesliga. In der 2. Fußball-Bundesliga ist der FSV Frankfurt aktiv. Kickers Offenbach, SV Darmstadt 98 und der SV Wehen Wiesbaden spielen in der 3. Liga und in der Regionalliga spielt der KSV Hessen Kassel.
Mit jeweils sieben deutschen Meisterschaften und Pokalsiegen sowie drei internationalen Titeln ist der 1. Frauen-Fußball-Club Frankfurt erfolgreichster Verein im deutschen Frauenfußball. Die 2006 aufgelöste Frauenmannschaft des FSV Frankfurt zählt drei Meistertitel und fünf Pokalsiege. Die Frauen des RSV Roßdorf und von Eintracht Wetzlar spielen in der Regionalliga Süd.
Handball [Bearbeiten]
Die HSG Wetzlar und MT Melsungen spielen in der Handball-Bundesliga. Seit der Saison 2011 ist auch der TV Hüttenberg wieder dabei, der bereits 1966/67, 1968/69, 1972–1985 in der 1. Liga spielte. Ehemalige langjährige Handball-Bundesligisten waren die SG Wallau (1984/85, 1987–2005) und die SG Dietzenbach (1971–74, 1975–78, 1979–83).
In der 2. Handball-Bundesliga Süd spielen in der Saison 2010/11 folgende hessische Vereine: TSG Groß-Bieberau, TV Groß-Umstadt und HSG FrankfurtRheinMain.
Ferner gab es mit dem TV Lützellinden, der sich 2006 auflöste, einen seit Ende der 1980er-Jahre bundesligaweit erfolgreichen Damen-Handballverein.
Hockey [Bearbeiten]
Erfolgreichste hessische Hockeymannschaft ist der Rüsselsheimer RK. Bis heute kann dessen Hockeyabteilung 51 Deutsche Meisterschaften im Hockey (Feld und Halle) verbuchen, ungezählt die Vizemeisterschaften, Süddeutschen Meisterschaften und Hessenmeisterschaften. Europa-Cups im Hockey wanderten bereits 18 mal in die Preisvitrine des RRK-Bootshauses. Heute spielt der RRK mit den Ersten Damen im Feld und in der Halle in der 1. Bundesliga, mit den Ersten Herren im Feld in der 2. Bundesliga und in der Halle in der 1. Bundesliga.
Reitsport [Bearbeiten]
Vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club wird jährlich im Schlosspark Biebrich das Internationales Pfingstturnier organisiert.
Tischtennis [Bearbeiten]
In der Bundesliga der Männer spielet der TTC Rhön-Sprudel Fulda-Maberzell. Der zweifache Champions League-Sieger TTV Gönnern spielte von 1996 bis 2009 in der Bundesliga, zog seine Mannschaft dann aber wegen finanzieller Probleme zurück und trat die Lizenz an die TG Hanau ab, welche von 2009 bis 2012 in der Bundesliga aktiv waren, ehe sie ebenfalls wegen finanzieller Probleme auf einen Start in der Bundesliga verzichteten. Die Frauen des NSC Watzenborn-Steinberg spielen in der 1. Bundesliga der Damen.
Der zur Weltspitze gehörende Timo Boll ist ein gebürtiger Hesse aus Erbach (Odenwald), ebenso wie der Doppelweltmeister Jörg Roßkopf aus Dieburg.
Turnen [Bearbeiten]
Ein Leistungszentrum für Kunstturnen (Damen und Herren) besteht in Wetzlar. Von dort stammt auch Fabian Hambüchen.
Volleyball [Bearbeiten]
Die Damenmannschaft des 1. VC Wiesbaden spielt in der 1. Bundesliga.
Wasserball [Bearbeiten]
Mit dem VfB Friedberg, dem SC Wasserfreunde Fulda, SGW Frankfurt/Offenbach und WV Darmstadt 70 sind gleich vier Vereine in der zweithöchsten deutschen Liga vertreten.
Trivia [Bearbeiten]
Das nicht natürlich vorkommende chemische Element mit der Kernladungszahl 108 trägt seit 1997 den Namen Hassium, der sich vom lateinischen Namen Hassia für Hessen ableitet. Es konnte 1984 beim GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt durch Verschmelzung von Blei mit Eisen zum ersten Mal erzeugt werden.
Siehe auch [Bearbeiten]
Portal: Hessen – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Hessen
Literatur [Bearbeiten]
- Dietwulf Baatz u. a.: Die Römer in Hessen. Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0599-X.
- Gerd Bauer u. a.: Das Hessen-Lexikon. Frankfurt 1999, ISBN 3-8218-1751-8.
- Wilhelm Diehl: Hassia Sacra. Bde. 1–11, Darmstadt 1921 ff.
- Karl Ernst Demandt: Geschichte des Landes Hessen. 2. Auflage, Bärenreiter, Kassel und Basel 1972, ISBN 3-7618-0404-0.
- Mitteilungen des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde. (1845–1860 als Periodische Blätter). Verein für hessische Geschichte und Landeskunde, Kassel 1845 ff. (Volltext).
- Walter Heinemeyer: Das Werden Hessens. Hrsg. Historische Kommission für Hessen, N. G. Elwert, Marburg 1986, ISBN 3-7708-0849-5.
- Fritz-Rudolf Herrmann, Albrecht Jockenhövel: Die Vorgeschichte Hessens. Konrad Theiss, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0458-6.
- Wilhelm Müller: Hessisches Ortsnamenbuch. 1. Bd. Starkenburg, Darmstadt 1937.
- Frank-Lothar Kroll: Hessen, Eine starke Geschichte. Konrad Theiss, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-2004-2.
- Uwe Schulz: Die Geschichte Hessens. Konrad Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0332-6.
- Ph. A. F. Walther: Das Großherzogthum Hessen. Darmstadt 1854.
- Literatur von Hessen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Hessische Bibliographie
Literatur zur politischen Geschichte in Hessen [Bearbeiten]
- Peter Assion: Von Hessen in die Neue Welt. Frankfurt 1987, ISBN 3-458-14603-2.
- Gerd Bauer: Die Geschichte Hessens. Frankfurt 2002, ISBN 3-8218-1750-X.
- Eike Hennig (Hrsg): Hessen unterm Hakenkreuz. Insel-Verlag, Frankfurt 1983, ISBN 3-458-14114-6.
- Gerhard Beier: Arbeiterbewegung in Hessen – 1834–1984. Insel-Verlag, Frankfurt 1984, ISBN 3-458-14213-4.
- Gerhard Beier: SPD Hessen – Chronik 1945 bis 1988. Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Bonn 1989, ISBN 3-8012-0146-5.
- Hans Herder (Hrsg.): Hessisches Auswandererbuch. Frankfurt 1983, ISBN 3-458-14115-4.
- Hessische Staatskanzlei: Das Hessen InfoBuch. Zahlen, Daten Fakten und Service. Hessische Staatskanzlei, Wiesbaden 2006, ISBN 3-933732-61-1.
- Christine Wittrock: Das Unrecht geht einher mit sicherem Schritt. Materialien zur regionalen Faschismusgeschichte in Hessen, CoCon Verlag, Hanau, ISBN 3-928100-71-8.
- Eckhart G. Franz: Die Chronik Hessens. Chronik-Verlag, Dortmund 1991, ISBN 3-611-00192-9.
- Joschka Fischer: Regieren geht über Studieren. Athenäum, Frankfurt 1987, ISBN 3-610-08443-X.
- Eugen Katz: Landarbeiter und Landwirtschaft in Oberhessen. Dissertation in: Münchener Volkswirtschaftliche Studien. Hrsg.: Lujo Brentano, Walther Lotz, Gotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Berlin 1904.
- Frank Lothar Kroll: Hessen. Ein starke Geschichte. Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-2004-2.
- Karl E. Demandt: Geschichte des Landes Hessen. 2. Auflage, Kassel 1972.
- Bernd Heidenreich, Eckhart G. Franz (Hrsg.): Die Hessen und ihre Geschichte. Wiesbaden 1999, ISBN 3-927127-32-9.
- Utta Müller-Handl: Die Gedanken laufen oft zurück – hessische Flüchtlingsfrauen erinnern sich. Verlag Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1993, ISBN 3-922244-91-2.
- Walter Mühlhausen: Hessen 1945–1950. Frankfurt, ISBN 3-458-14292-4.
Literatur zur Kunstgeschichte in Hessen [Bearbeiten]
- Chr. Belser AG für Verlagsgeschäfte & Co: Kunstreiseführer Hessen. Gondrom, Bindlach 1988, ISBN 3-8112-0588-9.
- Renate Liebenwein, Stefan Rothe: Kaiserpfalz und Wolkenkratzer. (1200 Jahre) Kunst in Hessen. Königstein i. Ts. 2000, ISBN 3-7845-4612-9.
- Hans Sarcowicz, Ulrich Sonnenschein (Hrsg): Die großen Hessen. Insel-Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1996, ISBN 3-458-16817-6.
Literatur zur Natur in Hessen [Bearbeiten]
- Hermann-Josef Rapp (Hrsg.): Reinhardswald. Eine Kulturgeschichte. Euregio, Kassel 2002, ISBN 3-933617-12-X.
- Hans Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen. Band 1 – Hessen. WDV Wirtschaftsdienst, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-926181-06-0.
- Wilhelm Sievers (Hrsg.): Geographische Mitteilungen aus Hessen. Gießen 1900–1911.
- Wilhelm Sievers: Zur Kenntnis des Taunus. Stuttgart 1891.
- Stiftung Hessischer Naturschutz (Hrsg.): Die Wetterau – Felder, Auen und Visionen. Herwig Klemp, Wardenburg/Tungeln 2001, ISBN 3-931323-10-2.
- Gerd-Peter Kossler, Gottfried Lehr, Klaus Seipel: Der korrigierte Fluß – Die Nidda zwischen Regulierung und Renaturierung. Vertrieb: Gerd-Peter Kossler, Frankfurt 1991, ISBN 3-9800853-3-3.
Literatur zur Volkskunde in Hessen [Bearbeiten]
- Hans Friebertshäuser: Das hessische Dialektbuch. C. H. Beck, München 1987, ISBN 3-406-32317-0.
- Hans Friebertshäuser: Kleines hessisches Wörterbuch. C. H. Beck, München 1990, ISBN 3-406-34192-6.
- Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung. Jonas (Periodika), Marburg/Lahn.
- Carl Heßler: „Hessische Volkskunde“. Das ehemalige Kurhessen und das Hinterland am Ausgang des 19. Jahrhunderts. Band II, Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1904, N.G. Elwert Marburg, Neudruck in Lizenz beim Verlag Weidlich Würzburg 1984, ISBN 3-8035-1037-6.
- Regina Klein: In der Zwischenzeit. Tiefenhermeneutische Fallstudien zur weiblichen Verortung im Modernisierungsprozess 1900–2000, Psychosozial-Verlag, Gießen 2003, ISBN 3-89806-194-9.
- Robert Mulch u. a.: Südhessisches Wörterbuch. Gießen 1966 ff.
Weblinks [Bearbeiten]
- www.hessen.de
- Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation: Anzeige von Ausschnitten aus amtlichen Luftbildern und Kartenwerken (PDF)
- Umweltatlas Hessen – Offizielles Informationsangebot mit zahlreichen Karten und Daten zu naturräumlichen und geografischen Grundlagen (Geologie, Landschaft, Wasser, Verkehr, Bevölkerung, Flächennutzung, Planung …)
- Links zum Thema Hessen im Open Directory Project
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistische Ämter des Bundes und der Länder
- ↑ Arbeitslosenquoten im März 2013 – Länder und Kreise. In: arbeitsagentur.de. Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 29. März 2013.
- ↑ Destatis Schulden der öffentlichen Haushalte am 31.12.2012
- ↑ Alsfelder Allgemeine vom 13. Juli 2010: Hessen-Mittelpunkt bleibt Mücke knapp erhalten
- ↑ http://www.wald.de/bundeswaldinventur-der-wald-in-zahlen
- ↑ Artikel 160 der hessischen Verfassung bestimmt: „Diese Verfassung tritt mit ihrer Annahme durch das Volk in Kraft. Gleichzeitig tritt das Staatsgrundgesetz vom 22. November 1945 außer Kraft.“ Damit wurde am Tag der Volksabstimmung Groß-Hessen zu Hessen.
- ↑ Quelle: Bertelsmann-Stiftung
- ↑ Die Verfassung von Württemberg-Baden war zwar älter, jedoch ist das Land 1952 in Baden-Württemberg aufgegangen.
- ↑ Eröffnungsbilanz und Jahresabschlüsse auf der Homepage des Hessischen Finanzministeriums. Abgerufen am 6. April 2013.
- ↑ Haushaltsrechnungen des Landes Hessen auf der Homepage des Hessischen Finanzministeriums. Abgerufen am 6. April 2013.
- ↑ Weiterführende Informationen zu Hessens Europapolitik im EU-Regionalportal, abgerufen am 25. Juni 2012.
- ↑ Europapolitische Strategie der hessischen Landesregierung
- ↑ Neue Europa-Staatssekretärin in Hessen: Dr. Zsuzsa Breier Abgerufen am 25. Juni 2012
- ↑ Vertretung des Landes Hessen bei der EU Abgerufen am 25. Juni 2012
- ↑ Vereinbarung über die Unterrichtung des Hessischen Landtages durch die Landesregierung in Angelegenheiten der Europäischen Union vom 28. Juni 2010 (PDF).
- ↑ a b c d Gesetz über die Hoheitszeichen des Landes Hessen vom 4. August 1948 in der geltenden Fassung
- ↑ Hessen soll für den Löwen zahlen, abgerufen am 12. Februar 2013
- ↑ Hessisches Ministerium des Innern und für Sport: Das Landeswappen
- ↑ Verordnung über die Landessiegel vom 29. März 1949 in der geltenden Fassung
- ↑ Hessische Partnerregionen auf den Seiten des Justizministeriums
- ↑ EKD Statistik, Stand 31. Dezember 2006
- ↑ Studie: Deutlich mehr Muslime in Deutschland. Deutsche Welle, 23. Juni 2009.
- ↑ Helga Bister-Broosen: Sprachwandel im Dialekt von Krefeld. Berkeley insights in linguistics and semiotics. Bd. 3, New York 1989, S. 10.
- ↑ Arbeitslosenquoten im Mai 2011
- ↑ Eurostat News Release 19/2008: Regional GDP per inhabitant in the EU 27
- ↑ statistik.baden-wuerttemberg.de (PDF; 375 kB)
- ↑ GfK: Studie zur Kaufkraft 2012: Konsumpotenzial stagniert
- ↑ Homepage Energieland Hessen
- ↑ Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale Volkswirtschaft/Research: Die 100 größten Unternehmen in Hessen (PDF; 416 kB) Helaba Frankfurt, Februar 2009, S. 10.
50.5995019.024946Koordinaten: 50° 35′ 58,2″ N, 9° 1′ 29,8″ O
