Agawa Hiroyuki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Agawa Hiroyuki, Portrait vor 1920

Agawa Hiroyuki (jap. 阿川 弘之, * 24. Dezember 1920 in Hiroshima, Japan) ist ein japanischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Agawa studierte japanische Literatur an der Kaiserlichen Universität Tōkyō, wo er den Grad eines Baccalaureus artium (Bungakushi) erlangte. Er ist Ehrenbürger der Präfektur Hiroshima, Mitglied der japanischen Akademie der Künste und Träger des japanischen Kulturordens. Preise, die er für sein Werk erhielt, sind unter anderem der Noma-Literaturpreis, der Mainichi-Kulturpreis und der Yomiuri-Literaturpreis. Er ist Ehrenvorsitzender der Japanischen Vereinigung der Freunde Lee Teng-huis (日本李登輝友の会, Nihon Ri Tōki tomo no kai). Zu seinen bekannten Werke zählt neben Haru no Shiro (春の城, „Das Frühlingsschloss“) oder Kumo no Bohyō (雲の墓標, dt. „Grabmal in den Wolken“) die Trilogie Yamamoto Isoroku, Yonai Mitsumasa, Inoue Seibi.

Sein Sohn ist der Jurist Agawa Naoyuki (阿川 尚之), seine Tochter die Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin Agawa Sawako (阿川 佐和子).

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1946 Nennen Saisai (年年歳歳)
  • 1952 Haru no shiro (春の城)
  • 1955 Kumo no bohyō (雲の墓標)
  • 1986 Inoue Seibi (井上成美(せいび))
  • 1994 Shiga Naoya (志賀直哉)

Weblinks[Bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Agawa der Familienname, Hiroyuki der Vorname.