al-Chubar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Al-Chubar
Al-Chubar (Saudi-Arabien)
Red pog.svg
Koordinaten 26° 17′ N, 50° 13′ O26.28666666666750.208611111111Koordinaten: 26° 17′ N, 50° 13′ O
Basisdaten
Staat Saudi-Arabien

Provinz

asch-Scharqiyya
Einwohner 455.451 (2009)
Webauftritt www.e-amana.gov.sa
Politik
Bürgermeister Issam Al-Mulla
Sonstiges
Postleitzahl (CEP) 31952Vorlage:Infobox Ort/Wartung/Anmerkung

al-Chubar (arabisch ‏الخُبر‎, DMG al-Ḫubar, auch al-Khobar) ist eine Stadt im östlichen Saudi-Arabien am Persischen Golf, etwa 400 km nordöstlich der Hauptstadt Riad. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 165.000, zusammen mit den Nachbarstädten ad-Dammam und Dhahran leben in der Region über eine Million Menschen. Der größte Arbeitgeber der Gegend ist der saudische Erdöl-Gigant Aramco, einer der größten Erdöl-Konzerne der Welt.

Am 29. Mai 2004 kamen in der Stadt bei einer Geiselnahme 22 Menschen ums Leben. Bewaffnete Angreifer hatten zwei mehrheitlich von westlichen Ausländern bewohnte Wohnanlagen gestürmt und 50 Menschen - hauptsächlich Bürger westlicher Industriestaaten - als Geiseln genommen. Saudische Spezialeinheiten beendeten tags darauf die Geiselnahme blutig. Die meisten der Entführer wurden bei der Erstürmung des Gebäudes getötet, drei Terroristen gelang jedoch die Flucht. Die Terrororganisation al-Qaida bekannte sich im Internet zu dem Angriff, der sich gegen US-Unternehmen richte, die muslimische Bodenschätze stehlen würden.