Alexander Gode

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Alexander Gottfried Friedrich Gode-von Aesch (* 30. Oktober 1906 in Bremen; † 10. August 1970 in Mount Kisco, New York), meist einfach Alexander Gode genannt, war ein deutsch-amerikanischer Linguist und Übersetzer. Er war federführend an der Entwicklung der Plansprache Interlingua der International Auxiliary Language Association (IALA) beteiligt.

Leben[Bearbeiten]

Godes Vater war Deutscher, aus Bremen, seine Mutter gebürtige Schweizerin. Er studierte in Wien und Paris, bevor er nach Amerika auswanderte und 1927 US-amerikanischer Staatsbürger wurde. Dort arbeitete er als Lehrer an den Universitäten von Chicago und Columbia; an letzterer promovierte er 1939 zum Doktor der Philosophie.

Ab 1933 war er Mitglied in der International Auxiliary Language Association (IALA). Die Gesellschaft fing nach 1934 an, an einer neuen internationalen Plansprache zu arbeiten, woran Gode sich ab 1939 beteiligte.

Gode war Gründer und von 1960 bis 1963 erster Präsident der American Translators Association. Zu seinen Ehren vergibt die Organisation die 'Alexander Gode Medaille'.[1]

Er starb 1970 an Krebs. Schon vorher war seine erste Ehefrau Johanna gestorben. Seine zwei Töchter und seine zweite Frau Alison sowie deren zwei Töchter überlebten ihn.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. American Translators Association: Alexander Gode Medal (en) (abgerufen am 7. Dezember 2014)

Weblinks[Bearbeiten]