Ali Pascha Gucia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Ali Pascha Gucia (albanisch Ali Pashë Gucia, montenegrinisch Ali-Paša Gusinjski, bosnisch: Ali Paša Sabanagić, serbisch Али-паша Гусињски; * 1828 in Guci (heute Gusinje) im Osmanischen Reich (heutiges Montenegro); † 1885 bei der Schlucht von Rugova), eigentlich Ali „Hasan“ Shabanagaj, war ein albanischer Militärführer und eines der führenden Köpfe der Liga von Prizren. Er war der Anführer der albanischen Truppen in den Schlacht von Nokšić.

Leben[Bearbeiten]

Ali Pascha wurde als Sohn von Hasan Shabanagaj in der Ortschaft Guci im Jahr 1828 geboren. Er absolvierte die militärische Schule in Istanbul. Ali Pascha war ein Mitglied der Liga von Prizren und kämpfte gegen die montenegrinischen Truppen, um zu verhindern, dass Montenegro die Hoheit über die mehrheitlich albanischen Gebiete rund um Plav und Gusinje bekommt, welche ihnen im Berliner Kongress versprochen worden waren.

Türkische Truppen nahmen ihn in der Folge gefangen. Dank einer Generalamnestie kam er frei und wurde Mütesarrıf (Herrscher eines Sandschaks) von Peja. 1885 wurde er von Türken in der Rugova-Schlucht ermordet.

Nachfahren[Bearbeiten]

Die Nachfahren von Ali Pascha Gucia sind heute sprachlich assimiliert und nennen sich Šabanagič (aus albanisch Shabanagaj).

Literatur[Bearbeiten]

Ali Pascha Gucia wird im 8. und 9. Lied des Heldenepos Lahuta e Malcís von Gjergj Fishta erwähnt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]