Montenegrinische Sprache

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Montenegrinisch

Gesprochen in

Montenegro, angrenzende Länder Serbien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Albanien
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von MontenegroMontenegro Montenegro
Sprachcodes
ISO 639-3:

srp, hbs (Makrosprache Kroatisch-Bosnisch-Serbisch)

Die montenegrinische Sprache (montenegrinisch Crnogorski jezik/Црногорски језик) ist eine südslawische Sprachvarietät und Amtssprache Montenegros.[1] Sie wird oft als Teil eines plurizentrischen Serbokroatischen oder Serbischen angesehen, von anderen hingegen als eigene Sprache betrachtet.

Die Verständigung mit Sprechern des Serbischen, des Bosnischen und des Kroatischen verläuft üblicherweise problemlos, da die Unterschiede minimal sind.

Verbreitung[Bearbeiten]

In der Volkszählung von 2003 gaben in Montenegro 62,50 Prozent der Bevölkerung Serbisch und 21,96 Prozent Montenegrinisch als ihre Muttersprache an, ohne dass sich diese Angaben ohne Weiteres mit tatsächlichen sprachlichen Unterschieden korrelieren ließen.

Amtlicher Status[Bearbeiten]

Die Amtssprache Montenegros ist laut der Verfassung vom 19. Oktober 2007 Montenegrinisch.

Die montenegrinische Regierung hatte bereits im Zusammenhang mit der Unabhängigkeit des Landes (2006) zunehmend versucht, die bisherige Sprachbezeichnung „Serbisch“ in offiziellen Dokumenten zu vermeiden und sie durch Formulierungen wie „die Landessprache“ zu ersetzen, ohne dass jedoch bisher die Amtssprache als „montenegrinische Sprache“ definiert worden wäre.

Schrift[Bearbeiten]

Montenegrinisch kann sowohl mit dem kyrillischen Alphabet als auch mit dem lateinischen Alphabet geschrieben werden. Dies ist auch so in der Verfassung von Montenegro verankert.

Standpunkte in der montenegrinischen Sprachenfrage[Bearbeiten]

In der Diskussion um die Bezeichnung und Kodifizierung der Sprache Montenegros existieren derzeit im Wesentlichen drei unterschiedliche Standpunkte:

Montenegrinisch als ijekavisches Serbisch[Bearbeiten]

Die Vertreter des Standpunktes, das Montenegrinische sei ein integraler Bestandteil der serbischen Sprache, gehen davon aus, dass das Serbische eine Sprache mit zwei Standardvarietäten sei, die sich vor allem durch die ijekavische bzw. ekavische „Aussprache“ unterscheiden (wobei diese „Aussprache“ auch in der Schrift ausgedrückt wird). Demzufolge bildet die Sprache Montenegros zusammen mit derjenigen der Serben Bosnien-Herzegowinas und Kroatiens die ijekavische Varietät des Serbischen und steht der Sprache Serbiens als ekavischer Varietät gegenüber.

Die Vertreter dieser Richtung streben, abgesehen von der Unterscheidung zwischen Ijekavisch und Ekavisch, eine möglichst einheitliche Kodifikation des Serbischen an, die auch in Montenegro Geltung haben soll. Dieser Standpunkt, das Montenegrinische sei integraler Teil des Serbischen, wird von einem großen Teil der montenegrinischen Sprachwissenschaftler vertreten, sowohl von an Hochschulen in Montenegro als auch von in Serbien tätigen. Der derzeitige Wortlaut der montenegrinischen Verfassung stimmt mit diesem Standpunkt überein, die Praxis der derzeitigen Regierung hingegen nicht.

Die Vertreter dieser Position werfen den Vertretern der anderen beiden Positionen „sprachlichen Separatismus“ vor, während ihnen vor allem von montenegrinischen Nationalisten vorgeworfen wird, die Montenegriner an die Serben assimilieren zu wollen.

Montenegrinisch als staatsspezifische/nationale Varietät → Sprache[Bearbeiten]

Die Vertreter des Standpunktes, das Montenegrinische sei eine eigene staatliche/nationale Varietät innerhalb des serbokroatischen Diasystems, gehen davon aus, dass sich schon zur Zeit des ehemaligen Jugoslawiens in den einzelnen Teilrepubliken des offiziell serbokroatischen Sprachgebietes eigene republikspezifische Standardvarietäten gebildet haben. Demzufolge ist das Montenegrinische die Standardvarietät Montenegros, die das Recht auf Gleichberechtigung mit denen der anderen Republiken (Serbisch, Kroatisch, Bosnisch) habe.

Diese Sichtweise bestreitet nicht die Gemeinsamkeiten dieser Standardvarietäten und die Möglichkeit, diese als Varietäten einer einzigen plurizentrischen Sprache anzusehen. Da in der Gegenwart jedoch die anderen drei Standardvarietäten als selbständige Sprachen anerkannt seien, müsse dies auch für das Montenegrinische gelten. Auf der Ebene der Sprachstruktur wird von Vertretern dieses Standpunktes betont, dass das Montenegrinische nicht vollständig mit der ijekavischen Varietät des Serbischen (z. B. in Bosnien) identisch sei, sondern einige lexikalische und morphologische Spezifika aufweise, die auch schon zu jugoslawischer Zeit als montenegrinischer standardsprachlicher Ausdruck der serbokroatischen oder kroatoserbischen Sprache (crnogorski književnojezički izraz srpskohrvatskoga ili hrvatskosrpskoga jezika) anerkannt worden seien.

Dieser Standpunkt wird von einem Teil der an Hochschulen in Montenegro tätigen Sprachwissenschaftler vertreten. Er entspricht (soweit sich das beurteilen lässt) auch demjenigen der derzeitigen Regierung Montenegros.

Von Vertretern der ersten Position wird den Vertretern dieser Position oft „sprachlicher Separatismus“ vorgeworfen, von Vertretern der dritten Position hingegen ein Festhalten an angeblich „serbisierten“ Sprachnormen aus jugoslawischer Zeit.

Montenegrinisch als eigenständige Sprache mit neuer Kodifikation[Bearbeiten]

Der Standpunkt, das Montenegrinische sei schon von alters her eine eigenständige Sprache, deren Merkmale durch die bisherigen Kodifikationen nicht hinreichend wiedergegeben würden, wird vor allem von dem in Zagreb ausgebildeten Philologen Vojislav Nikčević, heute Leiter des Instituts für Montenegrinische Sprache in Podgorica, vertreten.

Er hat eine eigene Kodifikation der montenegrinischen Sprache ausgearbeitet, die sich deutlich von dem bisherigen schriftsprachlichen Usus in Montenegro unterscheidet. Seine Lehr- und Wörterbücher des Montenegrinischen wurden von kroatischen Verlagen veröffentlicht, weil sich die größten montenegrinischen Verlagshäuser, wie z. B. „Obod Cetinje“, an die offiziellen Sprachnormen und Sprachbezeichnungen halten (bis 1992 Serbokroatisch, danach Serbisch).

Die auffälligsten Merkmale von Nikčevićs Kodifikation sind die Schaffung der Buchstaben <ś>, <ź> und <з> für die seiner Ansicht nach spezifisch montenegrinischen Laute [ɕ], [ʑ] und [dz] sowie die Wiedergabe der Palatalisierung von t und d vor je in der Schrift. Außerdem betont er morphologische und lexikalische Unterschiede gegenüber dem Serbischen und den anderen Nachbarsprachen.

Die schriftsprachliche Praxis der letzten Jahrzehnte in Montenegro ist laut Nikčević abzulehnen, da sie einen „serbisierten“ Sprachzustand wiedergebe, der diese Spezifika nicht angemessen berücksichtige.

Kritiker wenden jedoch ein, dass die Laute [ɕ], [ʑ] und [dz] den standardsprachlichen Kombinationen [sj], [zj] und [z] entsprächen. Außerdem seien diese Lautkombinationen nicht auf das Staatsgebiet Montenegros beschränkt, sondern auch bei Sprechern anderer štokavischer Dialekte wie slawischen Muslimen und Kroaten anzutreffen. So entsprechen die von Verfechtern dieser Norm des Montenegrinischen beanspruchten Schreibweisen śekira ‘Axt, Beil’, predśednik ‘Vorsitzender, Präsident’ und iźelica ‘Vielfraß’ den standardsprachlichen ijekavisch-serbischen Varianten sjekira, predsjednik und izjelica. Ähnlich verhalte es sich mit den palatalisierten t (tj) und d (dj), die Nikčević als ć und đ darstellt. So entspreche das montenegrinische Verb ćerati ‘[an]treiben’ dem ijekavisch-serbischen tjerati bzw. đevojka ‘Mädchen’ dem serbischen djevojka [2].

De facto wird Nikčevićs Sprachnorm derzeit quasi ausschließlich von seinen Schülern verwendet. Während es deutliche Bestrebungen gibt, dem Montenegrinischen offiziell den Status einer eigenen Sprache zuzuerkennen, gibt es kaum Anzeichen dafür, dass eine solche Entscheidung mit der Annahme dieser neuen Kodifikation verbunden sein könnte. Vielmehr scheinen die Anhänger einer Eigenständigkeit des Montenegrinischen im politischen Bereich in der Praxis meist den bisherigen Normen des „montenegrinischen standardsprachlichen Ausdrucks“ zu folgen.

Historische und politische Erwägungen[Bearbeiten]

Die Entstehung der montenegrinischen Sprache gilt unter einigen Historikern und Slawisten als ein Ausdruck der Aufspaltung des ehemaligen Jugoslawiens. In der Folge waren sowohl in Kroatien als auch in Serbien und Bosnien-Herzegowina Tendenzen zum Ausbau der jeweiligen Standardsprache und ein gesteigerter Sprachpurismus zu beobachten. Dieser Entwicklung lag der Gedanke, jeder Staat müsste seine eigene Standardsprache haben, zugrunde. Das träfe auch für Montenegro zu.

Dagegen betrachten sich allerdings viele Montenegriner als Serben und ihre Sprache als Serbisch, andere als Montenegriner mit serbischer Sprache.

Ob die genannten phonetischen und lexikalischen Unterschiede zur serbischen Standardsprache eine Bezeichnung des Montenegrinischen als Einzelsprache rechtfertigen, ist eine politische Frage, die in verschiedenen Zeiten unterschiedlich beurteilt wurde. Daraus wird ersichtlich, dass phonetische, lexikalische und semantische Unterschiede nur bedingt als objektive Abgrenzungskriterien für Einzelsprachen geeignet sind und mit Instrumenten der Sprachpolitik willkürlich und systematisch gestaltet werden können. Darüber hinaus wird die Entstehung nationaler Sprachen seit den 1990ern zunehmend als eine Ausprägung des Selbstbestimmungsrechts der Völker verstanden.

Aktuelle Entwicklungen[Bearbeiten]

Im Verfassungsentwurf Montenegros vom 2. April 2007 wurde in Artikel 12 die Montenegrinische Sprache als Amtssprache definiert. In der serbisch-montenegrinischen Öffentlichkeit entbrannte daraufhin eine Debatte über Sinn und Unsinn der Bezeichnung „Montenegrinische Sprache“:

  • Die montenegrinischen Parteien Srpska lista, SNP, NS und DSS forderten stattdessen die Bezeichnung „Serbische Sprache mit ijekavischer Aussprache“. Die Partei „Pokret za promjene“ (Bewegung für Veränderungen) forderte hingegen die Bezeichnung „Einheitssprache, die von den Bürgern Serbisch, Montenegrinisch genannt wird“, während die Bošnjačka stranka (Bosniakenpartei) „Montenegrinisch, Serbisch und Bosnisch“ forderte.
  • Der Belgrader Universitätsprofessor Ranko Bugarski ist der Ansicht, dass es schwierig sei, eine Umbenennung der Amtssprache vom linguistischen Standpunkt zu rechtfertigen, weil es sich um die Serbische Sprache handle, die in Montenegro einige regionale Eigenschaften aufweise.
  • Der Vorsitzende des Komitees für Standardisierung der Serbischen Sprache der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Ivan Klajn, appellierte an ausgewählte Akademiker in Montenegro, die Bezeichnungen Serbische Sprache und Kyrillische Schrift beizubehalten.
  • Der Novosader Philologe und Universitätsprofessor Mato Pižurica bezeichnet das Montenegrinische als eine Sprache, die auf Vuk Karadžićs Neuštokavischer Sprache, welche traditionell als Serbisch bezeichnet wird, basiere, und schlug vor, diese Definition in die Verfassung aufzunehmen.
  • Igor Lakić, Dekan des Instituts für Fremdsprachen in Podgorica, unterstützt die Umbenennung der Amtssprache in Montenegrinisch, spricht sich jedoch gegen künstliche Veränderungen und Archaisierungen aus, wie sie in einigen Nachbarstaaten und teilweise in Montenegro betrieben werden.
  • Der norwegische Linguist Svein Mønnesland, Professor für Literatur und europäische Sprachen an der Universität Oslo, Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften und Künste, setzt sich mit Nachdruck für die Montenegrinische Sprache ein. Im Rahmen des zweitägigen Symposiums „Die sprachliche Situation in Montenegro - Norm und Standardisierung“ (Podgorica 2007), das von der Montenegrinischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie vom Institut für osteuropäische und orientalische Studien der Universität Oslo veranstaltet worden war, rief Mønnesland Linguisten mit abweichenden Standpunkten zur „Zusammenarbeit“ auf. Es sei zu erwarten, dass die Montenegrinische Sprache in die Verfassung eingehen werde. In einer hitzigen Podiumsdiskussion mit Serbokroatisten aus Europa (Gäste aus Kroatien und Bosnien waren zwar eingeladen, blieben dem Symposium jedoch fern) behauptete Mønnesland, es sei aussichtslos, sich für die Serbische Sprache in Montenegro einzusetzen, weil das Montenegrinische eine „beschlossene Sache“ sei. Mønnesland war bereits als Koorganisator zweier ähnlicher Symposien in Bosnien und Herzegowina, die der Kodifizierung der so genannten Bosni(aki)schen Sprache vorausgingen, aufgetreten. Sein Vortrag stieß auf massive Kritik:
    • Der norwegische Linguist Per Jacobssen vertrat die Ansicht, dass Sprachen gleich blieben, solange sich ihre Struktur nicht ändere. Jacobssen schlussfolgerte aus den derzeit verfügbaren Quellen, dass sich das Montenegrinische nicht wesentlich von der Serbokroatischen Standardsprache unterscheide.
    • Der dänische Linguist Henning Merck hob hervor, dass es sich beim Montenegrinischen aus systemischer Sicht um die Serbokroatische Sprache handele, weil die grammatische Struktur gleich sei. Auch aus sprachgenetischer Sicht handle es sich um eine Sprache, die auf dem Neuštokavischen basiere.
    • Snežana Kordić zitierte aus dem 2004 erschienenen Buch Language, discourse and borders in the Yugoslav successor states von Brigitta Busch und Hellen Kelly Holmes, und erinnerte an die Rolle der Linguistik als einer Disziplin, die von den herrschenden politischen Interessen unabhängig agieren sollte. Eine Aufgabe von Linguisten könne sein, auf Widersprüche, die den Bezeichnungen Serbische, Kroatische und Bosni(aki)sche Sprache innewohnten, aufmerksam zu machen.
    • Der Linguist Mihailo Šćepanović kritisierte das „fehlgeschlagene norwegische Experiment“, welches offenbar auf Montenegro übertragen werden solle. Da der Montenegrinische Dialekt auf einer Serbisch-ijekavischen Mundart aus der östlichen Herzegowina basiere, sei dessen Kodifizierung auf Grundlage eines nicht existenten „Montenegrinischen Dialekts“ unsinnig und könne mit wissenschaftlichen Argumenten nicht untermauert werden.
    • Rajka Glušica, Professor für Serbische Sprache in Nikšić, teilte als einziger Symposiumsteilnehmer Mønneslands Standpunkt zur Unabdingbarkeit der Montenegrinischen Amtssprache, sprach sich jedoch gegen künstliche Veränderungen und Archaisierungen der Sprache aus.

Am 19. Oktober 2007 trat die neue Verfassung in Kraft. Der Name der Amtssprache wird darin als „Montenegrinisch“ festgelegt.

Anfang 2008 beauftragte die Regierung von Montenegro eine dreizehnköpfige Kommission mit der Standardisierung des Montenegrinischen.[3] Im Ergebnis stellte die Kommission im Juli 2009 eine Rechtschreibung des Montenegrinischen vor, die die zwei zusätzlichen Buchstaben ś („weiches s“) und ź („weiches z“) enthält. Diese wurde durch das Bildungsministerium Montenegros genehmigt und stellt damit die Standardsprache in Montenegro dar.[4] Im Juli 2010 beschloss das Parlament, ab Herbst Montenegrinisch auf der Grundlage der vorgelegten Rechtschreibung als Unterrichtsfach statt Serbisch an den Schulen des Landes einzuführen.[5] Gleichzeitig wurden die Ergebnisse einer im Juni 2010 des montenegrinischen Kulturinstituts Matica crnogorska durchgeführten repräsentativen Umfrage veröffentlicht, nach der 38,2 % der Einwohner Montenegros angaben, Montenegrinisch zu sprechen, während sich 41,6 % für das Serbische entschieden.[6]

Quellen[Bearbeiten]

  • Silom crnogorski. Večernje Novosti, 20. Februar 2007
  • Ime jezika državotvorno pitanje. Beta, 16. April 2007
  • Zasad propalo. NIN 2944, 31. Mai 2007

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Verfassung Montenegros, Website des montenegrinischen Parlaments (montenegrinisch; PDF-Datei; 167 kB)
  2. vgl. auch das serbische ћ/ђ und das mazedonische ќ/ѓ
  3. Deutsche Welle vom 31. Januar 2008
  4. Montenegrinisch. Slavisches Seminar der Universität Zürich
  5. Montenegrinisch als Unterrichtssprache eingeführt. Der Standard, 29. Juli 2010
  6. Matica CG: Crnogorskim jezikom govori 38,2 odsto građana. Blic Online, 3. Juli 2010

Literatur[Bearbeiten]

  • Pravopis crnogorskoga jezika i rječnik crnogorskoga jezika. (Rechtschreibung der montenegrinischen Sprache und Wörterbuch der montenegrinischen Sprache.) Montenegrinisches Ministerium für Bildung und Wissenschaft, Podgorica 2009. (Online; PDF-Datei; 1,35 MB)
  • Robert D. Greenberg: Language and Identity in the Balkans: Serbo-Croatian and its Disintegration. Oxford u.a. 2004. ISBN 0-19-925815-5.
  •  Snježana Kordić: Nationale Varietäten der serbokroatischen Sprache. In: Biljana Golubović, Jochen Raecke (Hrsg.): Bosnisch – Kroatisch – Serbisch als Fremdsprachen an den Universitäten der Welt (= Die Welt der Slawen, Sammelbände – Sborniki. Bd. 31). Sagner, München 2008, ISBN 978-3-86688-032-0, S. 93–102 (PDF-Datei; 1,3 MB, abgerufen am 7. September 2012).
  •  Snježana Kordić: Die Montenegrinische Standardvarietät der plurizentrischen Standardsprache. In: Branislav Ostojić (Hrsg.): Jezička situacija u Crnoj Gori – norma i standardizacija. Radovi sa međunarodnog naučnog skupa, Podgorica 24.-25.5.2007. Crnogorska akademija nauka i umjetnosti, Podgorica 2008 (Originaltitel: Crnogorska standardna varijanta policentričnog standardnog jezika), ISBN 978-86-7215-207-4, S. 35–47, OCLC 318462699 (PDF-Datei; 1,2 MB, abgerufen am 3. April 2013).
  • Батрић Јовановић: Расрбљивање Црногораца - Стаљинов и Титов Злочин. Српска Школска Књига, Belgrad 2003. ISBN 86-83565-11-4
  • Егон Фекете, Драго Ђупић, Богдан Терзић: Српски језички саветник. Српска Школска Књига, Belgrad 2005. ISBN 86-83565-23-8

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Montenegrinische Sprache – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien