Alibaba.com

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo von Alibaba.com

Alibaba.com (chinesisch 阿里巴巴Pinyin ālǐbābā) ist eine Handels- und Kommunikationsplattform für Unternehmen (B2B). Der Verwaltungssitz ist in Hangzhou (China). Sie gehört zur Alibaba Group.

Angebot[Bearbeiten]

Alibaba.com hat nach eigenen Angaben einen Kundenstamm von mehr als 53 Mio. Benutzern aus über 240 Ländern und Regionen[1]. Vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen nutzen die Plattform für den Handel in asiatischen Ländern. In Europa ist sie vor allem für den Handel mit Asien von Bedeutung.

Als Bezahldienst wurde von demselben Anbieter AliPay entwickelt und eingeführt.

Unternehmen[Bearbeiten]

Die Website wurde 1999 von Jack Ma, einem chinesischen IT-Unternehmer, gegründet. Ende April 2007 wurde bekannt, dass der Mutterkonzern Alibaba Group einen alleinigen Börsengang der Business-to-Business-Internetplattform im Laufe des Jahres plant.[2] Umgesetzt wurde dieser am 6. November 2007 als weltweit zweitgrößter Börsengang eines Internet-Unternehmens nach Google im Jahr 2004. Mit der Emission nahm das Unternehmen 11,6 Milliarden Hongkong-Dollar (ca. eine Milliarde Euro) ein. Für Aufsehen sorgte im Vorfeld die schnelle Überzeichnung der angebotenen Anteile. Die Großbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley begleiteten die Emission als konsortialführende Banken.

2005 übernahm Yahoo 40 % des Mutterkonzerns Alibaba Group[3], wovon 2012 die Hälfte wieder verkauft wurde.

Alibaba.com war von November 2007 bis Juni 2012 an der Hong Kong Stock Exchange notiert.

Kritik[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Alibaba wird vorgeworfen, vielen Betrügern „Alibis“ zu geben (sogenannte Gold Supplier). Das Zertifikat und die sprachliche Gewandtheit der falschen Händler führt so oft zu Betrug. Auf diese Weise wurden in der Vergangenheit Hunderte Käufer um ihr Geld gebracht. Für viele afrikanische Betrüger ist es eine gern benutzte Plattform, um hier in dieser Menge nicht vorhandenen Schienenschrott, Gold, Diamanten und pflanzliche Produkte anzubieten. Die Alibaba Group wurde von Naturschutzorganisationen kritisiert, da auf der Website Alibaba.com Haifischfleisch gehandelt wird.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alibaba
  2. „Chinese E-Commerce Company Said to Plan Public Offering“, New York Times, 1. Mai 2007
  3. „Yahoo Buys Stake in Alibaba“, Wired, 8. November 2005
  4. Shark Savers

Weblinks[Bearbeiten]