Amaranth (Farbstoff)

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Dieser Artikel behandelt den Farbstoff Amaranth. Zur Farbe Amarant siehe Amarant (Farbe). Zu anderen Bedeutungen unter der Schreibweise Amaranth siehe Amaranth, zu anderen Bedeutungen unter der Schreibweise Amarant siehe Amarant.
Strukturformel
Amaranth
Allgemeines
Name Amaranth
Andere Namen
  • (4E)-3-Oxo-4-[(4-sulfonatonaphth-1-yl) hydrazinyliden]naphthalin- 2,7-disulfonat
  • E 123
  • C.I. 16185
  • Acid Red 27,
  • C-Rot 46,
  • Echtrot D,
  • Fd&c Red Nr.2,
  • Food Red 9,
  • Naphtholrot S
Summenformel C20H11N2Na3O10S3
CAS-Nummer 915-67-3 (Natriumsalz)
PubChem 6093196
Kurzbeschreibung

dunkel-rotbraunes Pulver[1]

Eigenschaften
Molare Masse 604,46 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit

löslich in Wasser: 50 g·l−1 (20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][2]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 36/37/39
Toxikologische Daten

1000 mg·kg−1 (LD50Rattei.v.)[2]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Farbe Amaranth
(Farbcode: #E52B50)

Amaranth ist ein roter, gut wasserlöslicher Azofarbstoff, der als Lebensmittelfarbe Verwendung findet. In Europa ist er als Lebensmittelzusatzstoff E 123 zugelassen.[4]

Amaranth ist beständig gegen Licht, Hitze und das Konservierungsmittel Benzoesäure. In Gegenwart von Fruchtsäuren verliert Amaranth seine Farbe. Amaranth wird für Aperitifweine, Spirituosen und Fischrogen verwendet.

In den USA[5] und der ehemaligen Sowjetunion ist Amaranth nicht als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Es wird vermutet, dass Amaranth Pseudoallergien, Hautreaktionen und Asthma bronchiale auslösen kann. Er ist nicht krebserregend.[6]

Siehe auch[Bearbeiten]

Fuchsin

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Datenblatt Amaranth (Farbstoff) bei Acros, abgerufen am 20. Februar 2010..
  2. a b c d Datenblatt Amaranth bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 20. März 2011 (PDF).
  3. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4. ZZulV: Anlage 1 (zu § 3 Abs. 1 und § 7) Zusatzstoffe, die zum Färben von Lebensmitteln oder zum Erzielen von Farbeffekten bei Lebensmitteln zugelassen sind
  5. Compliance Program Guidance Manual – Foodborne Biological Hazards S. 37 (PDF; 336 kB) der FDA
  6. Ökotest Verbraucherberatung