Anarchy (Album)

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Anarchy
Studioalbum von Busta Rhymes
Veröffentlichung 2000
Label Elektra Records
Format CD
Genre Hip-Hop
Anzahl der Titel 22
Laufzeit 78:19
Produktion DJ Scratch u.a.
Chronologie
E.L.E. (Extinction Level Event): The Final World Front
(1998)
Anarchy Genesis
(2001)

Anarchy ist das vierte Album des US-amerikanischen Rappers Busta Rhymes. Es erschien am 20. Juni 2000 über Flipmode Records und Elektra Records. Fire und Get Out!! wurden als Singles ausgekoppelt.

Produktion[Bearbeiten]

Anarchy wurde zu einem Großteil von den Hip-Hop-Musikern DJ Scratch, Jay Dee und Nottz produziert. DJ Scratch lieferte die musikalische Untermalung der Lieder Salute Da Gods!!, We Comin' Through und C'mon All My Niggaz, C'mon All My Bitches. Jay Dee produzierte die Stücke Enjoy Da Ride, Live It Up und Show Me What You Got . Get Out!!, A Trip Out Of Town und Anarchy wurden von Nottz beigesteuert. Weitere Produktionen können den Musikern Swizz Beatz (We Put It Down For Y All und All Night), Scott Storch (Bladow!!), Just Blaze (Street Shit und Here We Go Again), Busta Rhymes (Fire und Ready For War), Large Professor (The Heist), DJ Shok (How Much We Grew), Rockwilder (Make Noise) und P. Killer Trackz (Why We Die) zugeordnet werden. Die in dem Titel Make Noise zu hörende Gitarre wurde von Lenny Kravitz eingespielt.[1]

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Intro: The Current State of Anarchy – 2:27
  2. Salute Da Gods!! – 3:37
  3. Enjoy Da Ride – 3:47
  4. We Put It Down For Y'all – 3:30
  5. Bladow!! – 3:40
  6. Street Shit – 3:54
  7. Live It Up – 3:42
  8. Fire – 2:50
  9. All Night – 3:44
  10. Show Me What You Got – 3:43
  11. Get Out!! – 3:04
  12. The Heist (feat. Ghostface Killah, Raekwon und Roc Marciano) – 4:17
  13. A Trip Out of Town – 3:37
  14. How Much We Grew – 4:55
  15. Here We Go Again (feat. Flipmode Squad) – 3:29
  16. We Comin' Through – 3:00
  17. C'mon All My Niggaz, C'mon All My Bitches – 2:55
  18. Make Noise (feat. Lenny Kravitz) – 3:18
  19. Ready For War (feat. M.O.P) – 4:18
  20. Why We Die (feat. DMX und Jay-Z) – 3:59
  21. Anarchy – 4:13
  22. Outro – 0:46

Rezeption[Bearbeiten]

Charts[Bearbeiten]

Anarchy konnte Platz 4 der US-amerikanischen Charts erreichen. Busta Rhymes viertes Album verblieb vierzehn Wochen in den Billboard 200.[2] In Deutschland stieg das Album auf Rang 63 ein und konnte sich vier Wochen in der Hitparade halten.[3] Des Weiteren belegte der Rapper die Positionen 87 in den Niederlanden, 65 in der Schweiz, 54 in Frankreich und 50 in Neuseeland.[4]

Kritik[Bearbeiten]

Entertainment Weekly fand im Gegensatz zu den Kritiken der ersten Alben Busta Rhymes mit der Note „C-“ eine negativere Wertung für Anarchy. Ein Großteil der Musik des Albums sei wenig interessanter als Morsezeichen. Busta Rhymes laufe Gefahr bekannter für sein Image und seine Frisur als für seine Musik zu werden („he's in danger of being better known for his cartoonish image and dreadlocked ponytail than for his music“).[5]

Eine Kritik für den All Music Guide erfolgte durch Steve Huey. Dieser ist der Ansicht, die besten Momente des Albums Anarchy seien so brillant wie die früheren Aufnahmen des Rappers. Dennoch zeigen sich Anzeichen für den Verschleiß von Rhymes' Erfolgsrezept („Its best moments are as brilliant as ever, but there are also signs that Busta's winning formula is starting to show a little wear and tear.“). Viele Lieder seien immer noch „unglaublich“, aber ähneln stilistisch älteren Stücken.[6]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Discogs: „Anarchy“. Abgerufen am 30. Juli 2010.
  2. Billboard.com: „Anarchy“. Abgerufen am 30. Juli 2010.
  3. Musicline.de: Chartverfolgung von „Anarchy“. Abgerufen am 30. Juli 2010.
  4. Hitparade.ch: Internationale Chartplatzierungen. Abgerufen am 30. Juli 2010.
  5. EW.com: „Anarchy“. Abgerufen am 30. Juli 2010.
  6. Allmusic: „Anarchy“. Abgerufen am 30. Juli 2010.