Antonio Fogazzaro

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Antonio Fogazzaro

Antonio Fogazzaro (* 25. März 1842 in Vicenza; † 7. März 1911 ebenda) war ein italienischer Schriftsteller.

Aus wohlhabender Familie stammend, promovierte er 1864 in Turin in Rechtswissenschaft. In Mailand besuchte er die Bewegung der Scapigliatura. 1869 kehrte er nach Vicenza zurück und arbeitete als Rechtsanwalt. Bald verließ er diesen Beruf, um sich ganz der Literatur zu widmen. Er war Mitglied in der Accademia Roveretana degli Agiati.[1]

In seinen Werken bemerkt man eine ständige Spannung zwischen Pflicht und Leidenschaften, Glauben und Vernunft.

Fogazzaro fand neue Mittel zur Auslegung in den Theorien des Positivismus und Evolutionismus. Seine Werke Il santo und Leila setzte die katholische Kirche 1905 bzw. 1911 auf den Index Librorum Prohibitorum.

Werke[Bearbeiten]

L’Origine dell’uomo (1893)
  • Miranda, Kleines Gedicht in Versen, 1874
  • Valsolda, Versammlung zur Ehre von Valsolda, 1876
  • Malombra, Roman, 1881
  • Daniele Cortis, Roman, 1885
  • Fedele, Erzählungen, 1887
  • Il mistero del poeta, Roman, 1888
  • Piccolo mondo antico, Roman, 1895
  • Discorsi, Aufsatz, 1898
  • Scienza e dolore, Aufsatz, 1898
  • Il dolore nell’arte, Aufsatz, 1901
  • Piccolo mondo moderno, Roman, 1901
  • Il santo, Roman, 1905
  • Leila, Roman, 1910

Verfilmungen[Bearbeiten]

  • 1940: Kleine alte Welt
  • 1942: Malombra

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Antonio Fogazzaro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte der Akademie