Apo Lazarides

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Jean Apotre Lazarides, kurz Apo Lazarides (* 16. Oktober 1925 in Marles-les-Mines; † 30. Oktober 1998 in Cannes) war ein französischer Radrennfahrer.

Apo Lazarides Vorfahren stammten aus Griechenland. Schon als Kind entdeckte er seine Leidenschaft fürs Radfahren und fuhr vor allem in bergigem Gelände. Während der deutschen Besatzung Frankreichs im Zuge des Zweiten Weltkrieges war Lazarides als Teenager Mitglied der Résistance und wurde als Radbote eingesetzt.

Nach dem Krieg begann er an Radrennen teilzunehmen. Bei der „Ronde de France“, einem Nachkriegsersatz für die Tour de France, wurde er 1946 Fünfter. Im selben Jahr gewann er das wichtigste Rennen des Jahres in Frankreich, den „La Course du Tour de France“, ebenfalls ein Ersatz für die erst im folgenden Jahr wieder regulär ausgetragene Tour. Manchmal wird das Rennen wie eine reguläre Tour angesehen, womit Lazarides als Tour-Sieger gelten würde. Die Tour von 1947 beendete er als Zehnter, im folgenden Jahr wurde er Neunter und hinter Briek Schotte Zweiter bei der Straßen-Radweltmeisterschaft. Bis 1955 nahm er an sieben Rundfahrten durch Frankreich teil. 1947 und 1948 wurde er Zweiter in der Bergwertung.

1955 zog er nach Cannes, wo er Präsident der „Étoile Sportive de Cannes“ wurde. Nach seinem Tod wurde er in Cannes auf dem Cimetière du Grand Jas bestattet.

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