Association of Tennis Professionals

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Die Association of Tennis Professionals (ATP) ist die Vereinigung der professionellen männlichen Tennisspieler, sie ist somit das Gegenstück zur Women's Tennis Association (WTA). Über ATP und WTA steht noch die International Tennis Federation (ITF), die die Spielregeln bestimmt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Gegründet wurde die ATP im Jahr 1972, um Konflikte innerhalb des Herrentennis zu lösen und um das Spiel besser vermarkten zu können.

ATP World Tour [Bearbeiten]

Hauptartikel: ATP World Tour

Die ATP organisiert die so genannte ATP World Tour, eine Herrentennis-Serie. Die meisten professionellen Turniere sind Teil davon. Die wichtigsten zur ATP Tour gehörenden Turniere sind die neun Masters-Series-Turniere. Die Grand-Slam-Turniere und der Davis Cup sind nicht Bestandteil der ATP Tour, da sie von der ITF veranstaltet werden. Der Tennis Masters Cup am Ende jeder Saison wird von ATP und ITF gemeinsam veranstaltet.

ATP Challenger Tour [Bearbeiten]

Hauptartikel: ATP Challenger Tour

ATP Champions Tour [Bearbeiten]

Hauptartikel: ATP Champions Tour

Weltrangliste [Bearbeiten]

Hauptartikel: Tennis-Weltrangliste

Seit ihrer Gründung führt die ATP auch die Punkteranglisten der Spieler. Das früher als Tennis-Weltrangliste bekannte Entry System regelt Startberechtigung und Setzlisten bei den Turnieren. Die gesammelten Punkte der jeweils letzten 52 Wochen (also der laufenden Jahresperiode) fließen in diese Wertung ein. Da dieses System für die breite Masse der Tennis-Fans jedoch nur schwer zu überblicken ist, gibt es seit dem Jahr 2000 zusätzlich dazu das so genannte Champions Race. Hierbei fangen zu Beginn der Saison alle Spieler bei Null an - ein System, das beispielsweise schon aus der Formel 1 bekannt ist.

Organisation [Bearbeiten]

Präsident der ATP ist ab 2012 Brad Drewett (offizielle Bezeichnung: Executive Chairman/President), er ist Nachfolger von Adam Helfant.[1] Der Präsident steht dem siebenköpfigen Board of Directors vor. Ihm gehören außerdem drei Turnier-Repräsentanten (derzeit Mark Webster, Gavin Forbes und Graham Pearce) sowie drei Spieler-Repräsentanten (derzeit Justin Gimelstob, David Edges und Giorgio di Palermo) an.

Neben dem Board of Directors besteht das elfköpfige Player Council und das dreizehnköpfige Tournament Council.

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Ein Australier oberster Tennis-Chef. In: NZZ Online vom 23. Dezember 2011