B-Symptomatik

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Der Begriff B-Symptomatik bezeichnet eine Trias der folgenden Symptome[1]

Die B-Symptomatik kann bei entzündlichen Erkrankungen wie Tuberkulose, AIDS, oder auch invasiven Darmerkrankungen durch Amöben, aber auch bei malignen Prozessen auftreten (z. B. Hodgkin-Lymphom) und gilt als prognostisch ungünstiges Zeichen.[2] Wichtigstes Mittel zur Erfassung einer B-Symptomatik ist eine genaue Anamnese des Patienten.[3]

Zur Begriffsbildung[Bearbeiten]

Der Buchstabe „B“ in dem Begriff „B-Symptomatik“ erklärt sich aus den beiden Zusätzen „A“ bzw. (wie hier) „B“ der Ann-Arbor-Klassifikation für maligne Lymphome. Sind die oben genannten Symptome vorhanden, spricht man von einer „B-Symptomatik“, fehlen diese, von einer „A-Symptomatik“.[1] Im Deutschen kann der Begriff „B-Symptomatik“ auch für „Begleit-Symptomatik“ stehen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Walter Siegenthaler: Siegenthalers Differenzialdiagnose: Innere Krankheiten - vom Symptom zur Diagnose. 19. AuflageThieme, Stuttgart 2005, S. 198.
  2. Hanns-Wolf Baenkler, Hartmut Goldschmidt, Johannes-Martin Hahn: Kurzlehrbuch Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2011.
  3. Jürgen Schölmerich: Medizinische Therapie 2005/2006. Springer, 2005.
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